Vorarlberg

Tbc-Verdacht in Vorarlberg weitet sich aus

Rinder des ersten Betriebs wurden bereits getötet
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Von ab
03.10.2019 | Stand: 16:44 Uhr

Der Verdacht auf Rinder-Tuberkulose in Vorarlberg weitet sich aus: Wie das Veterinäramt der Vorarlberger Landesregierung mitteilt, mussten die Rinder des Betriebs in Walgau, in dem es vor zwei Wochen zu Tbc-Verdachtsfällen gekommen war (wir berichteten) mittlerweile getötet werden. Außerdem gerieten weitere Rinder anderer Betriebe ebenfalls unter Verdacht, sich mit Tuberkulose angesteckt zu haben. Die Tiere waren gemeinsam mit dem von Rinder-Tuberkulose betroffenen Betrieb im Oberland auf einer Alpe und wurden jetzt ebenfalls gekeult.

Die weiteren Untersuchungen der entnommenen Organproben erfolgen in Wien. Von den insgesamt rund 280 Kontakttieren in Vorarlberg – verteilt auf 30 Bestände – ist ein Großteil bereits getestet. Lediglich ein Bestand mit zehn Tieren fehlt noch. Die restlichen untersuchten Tiere hatten laut Veterinäramt in der ersten Testphase allesamt einen negativen Befund. Allerdings müssten noch zwei weitere Untersuchungen der Kontakttiere im Abstand von jeweils acht Wochen folgen, bis der Tbc-Verdacht wieder aufgehoben werden kann.

Der erste Tbc-Verdacht ist im Zuge einer regulären Schlachtung aufgetreten. Der Tierarzt habe verdächtige Veränderungen in der Lunge einer Kuh wahrgenommen und das Tier vorläufig beschlagnahmt. Das Fleisch der Kuh sei aber laut der Vorarlberger Landesregierung nicht in die Nahrungskette gelangt.