Mann (44) lebensgefährlich verletzt

Schlimmer Unfall bei Bolgenalpe Bolsterlang: Landwirt gerät mit Kopf in Hubschrauber-Rotor

AZ

In Bolsterlang ist ein Mann bei einem Arbeits-Unfall in den Heckrotor eines Lasten-Hubschraubers geraten. Er wurde lebensgefährlich verletzt.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

In Bolsterlang ist ein Mann bei einem Arbeits-Unfall in den Heckrotor eines Lasten-Hubschraubers geraten. Er wurde lebensgefährlich verletzt.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Schlimmer Arbeits-Unfall in Bolsterlang: Bei der Bolgenalpe ist ein Landwirt in den Heck-Rotor eines Lasten-Hubschraubers geraten. Er wurde notoperiert.
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Von Allgäuer Zeitung
14.06.2021 | Stand: 14:22 Uhr

Der Unfall ereignete sich bereits am Freitag, wie die Polizei erst jetzt mitteilt. Der Landwirt hatte den Lastenhubschrauber für einen Materialtransport angefordert. Nach der Landung in der Nähe der Bolgenalpe unterhalb des Riedberger Horns bei Bolsterlang geriet er laut Mitteilung aus bislang ungeklärter Ursache in den Heck-Rotor des Helikopters.

Dabei zog sich lebensgefährliche Kopfverletzungen zu. Der 44-Jährige musste in kritischem Zustand mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Kempten transportiert und dort notoperiert werden.

Nach Hubschrauber-Unfall in Bolsterlang: Landwirt in stabilem Zustand

Laut Polizei-Mitteilung befindet sich der Mann inzwischen in einem stabilen Zustand. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, dazu ermittelt jetzt die Kriminalpolizei.

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Zuletzt war es in der Region immer wieder zu schlimmen Arbeitsunfällen gekommen, bei denen Menschen schwer verletzt wurden. In Tannheim/Tirol kam ein 45-jähriger Mann mit seinem Bagger ins Rutschen. Das schwere Gefährt überschlug sich mehrmals, bis es etwa 80 Meter unterhalb der Absturzstelle zum Stillstand kam.

Immer wieder schwere Arbeitsunfälle in der Region

In Memmingen erlitt vergangene Woche ein Arbeiter einen Stromschlag. Er füllte nach Polizeiangaben in einer Reparaturwerkstatt Wasser ab und griff dabei an einen Verteilerkasten. Auch er kam verletzt ins Krankenhaus.

Im Ostallgäu sorgte Anfang Juni der Fall eines 26-Jährigen für Betroffenheit. Dem Mann fiel im Westendorfer Gemeindeteil Dösingen eine drei Tonnen schwere Beton-Platte auf die Beine. Er kam schwerstverletzt in die Unfallklinik Murnau.

Der wohl tragischste Fall in den vergangenen Wochen hatte sich Ende April in Strengen im benachbarten Tirol ereignet. Dort fügte sich ein Forstarbeiter mit einer Kettensäge unabsichtlich eine so tiefe Schnittwunde zu, dass er noch an der Unfallstelle starb.