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Gerichts-Urteil

Autofahrer vor Gericht: Rennradler nach Wortgefecht absichtlich angefahren

Weil er einen Radfahrer absichtlich zu Sturz gebracht haben soll, stand ein 55-Jähriger in Sonthofen vor Gericht.

Weil er einen Radfahrer absichtlich zu Sturz gebracht haben soll, stand ein 55-Jähriger in Sonthofen vor Gericht.

Bild: picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa (Symbolfoto)

Weil er einen Radfahrer absichtlich zu Sturz gebracht haben soll, stand ein 55-Jähriger in Sonthofen vor Gericht.

Bild: picture alliance/Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa (Symbolfoto)

Weil er einen Radler in Immenstadt bei hoher Geschwindigkeit absichtlich zu Fall gebracht haben soll, wurde ein Autofahrer verurteilt. Wie die Ausrede lautete.
14.11.2020 | Stand: 14:37 Uhr

Der Angeklagte zeigt keine Regung, während die Staatsanwältin die Anklage verliest. Der Vorwurf ist ungeheuerlich. Der 55-Jährige soll im Frühjahr einen Rennradler bewusst mit dem Auto angefahren haben. Wie durch ein Wunder wurde der 51-jährige Radsportler bei dem Sturz nicht schwer verletzt. Jetzt steht der Fahrer wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung vor Gericht. Er bestreitet, den Unfall bewusst verursacht zu haben. Sein Hund habe ihn abgelenkt. Das Schöffengericht glaubt dem Angeklagten nicht und verurteilt ihn zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung.

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