Unwetter im südlichen Oberallgäu

Heftige Unwetter bei Immenstadt: Keller laufen voll, Straßen überflutet

Nahe Immenstadt wurden Keller teils stark überflutet.

Nahe Immenstadt wurden Keller teils stark überflutet.

Bild: Benjamin Liss

Nahe Immenstadt wurden Keller teils stark überflutet.

Bild: Benjamin Liss

Schwere Unwetter zogen am Mittwochabend über das Oberallgäu. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Fotos zeigen das Ausmaß.
16.09.2021 | Stand: 06:08 Uhr

Update Donnerstag 6 Uhr: So schnell wie das Unwetter kam, so schnell zog es offenbar auch vorbei. Die Polizei verzeichnete in der Nacht ab 8 Uhr keine wetterbedingten Einsätze mehr, so ein Sprecher gegenüber unserer Redaktion.

Bei schweren Unwettern am frühen Mittwochabend musste die Feuerwehr im südlichen Oberallgäu zu einigen Einsätzen ausrücken. Vor allem Immenstadt war nach Angaben der Polizei von Starkregen und heftigen Windböen betroffen. Neben umgestürzten Bäumen und Strommasten, überfluteten Kellern und Straßen sind laut Mitteilung der Beamten sowie der Feuerwehr auch zwei Autos in Unterführungen in Immenstadt stecken geblieben.

Motorradunfall nach Unwetter in Immenstadt

In der Julius-Kuhnert-Straße sei ein Auto nicht mehr aus dem überfluteten Bereich herausgekommen. Die Insassen seien von den Einsatzkräften herausgezogen worden und nicht verletzt, berichtet die Polizei. In der Bleicherstraße sei das Wasser nach dem Starkregen schnell abgelaufen, sodass ein Pkw-Fahrer wieder weiterfahren konnte.

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Unwetter setzt Keller und Straßen im südlichen Oberallgäu unter Wasser

Die Polizei berichtet, dass sich außerdem ein Unfall ereignet hat. Ein Motorradfahrer fuhr in Immenstadt auf ein Auto auf und verletzte sich dabei leicht. Der Unfall soll allerdings nach dem Unwetter passiert sein. Bis zum Abend wurden der Polizei keine weiteren verletzten Personen gemeldet. Die Aufräumarbeiten waren allerdings noch voll im Gange.

Das Unwetter vom Mittwochabend erinnerte teilweise an jenen Sommerabend Ende Juli, als das südliche Oberallgäu von Starkregen und Hagel heimgesucht wurde. Diesmal verzogen sich die schwarzen Wolken und das Gewitter jedoch nach kurzer Zeit wieder. Arbeit hatten die Einsatzkräfte allerdings genug.

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