Clubszene

Vielseitiger Sound aus dem Oberallgäu für zu Hause

Mario Sauter

Die Hörbar sendet online im Internet ein sechsstündiges Unterhaltungsprogramm mit Musik und Interviews. Hörbar-Chef Mario Sauter hat es zusammengestellt.

Bild: Klaus Schmidt

Die Hörbar sendet online im Internet ein sechsstündiges Unterhaltungsprogramm mit Musik und Interviews. Hörbar-Chef Mario Sauter hat es zusammengestellt.

Bild: Klaus Schmidt

Die Oberstdorfer Hörbar präsentiert im Internet ein sechsstündiges Live-Programm mit Musik und Interviews. Es verspricht einige Überraschungsgäste.

12.06.2020 | Stand: 20:43 Uhr

Ein ungewöhnliches „Lebenszeichen“ sendet die Oberstdorfer „Hörbar“. Sie präsentiert am Samstag, 13. Juni, von 16 bis 22 Uhr online per Internet ein Live-Programm mit Musik und Gesprächen. Unterhaltsam soll es sein, sagt Hörbar-Chef Mario Sauter, für jeden Geschmack soll etwas dabei sein und etliche Überraschungen soll es bieten. Ein bisschen was, verrät Sauter vorab.

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Wie alle Clubs, ist auch die Hörbar in Oberstdorf geschlossen, ein Szenetreff für junge und junggebliebene Menschen und für Musiker nicht nur aus Deutschland. Und diese – wegen der Corona-Pandemie staatlich verhängte – Zwangspause werde auch noch eine Weile andauern, vermutet Mario Sauter. Deshalb bleibt auch die Hörbar am Samstag, 13. Juni, zu. Vor und in ihr wird es nichts geben, betont Mario Sauter. Gesendet wird aus den Studios von Marcel Durach in Hegge.

Profi stellte das "Hörbar"-Programm zusammen

In dem Video-Clip „Hör(bar)zu“ stellt Mario Sauter auf Facebook das Projekt vor. Es heißt „Hör(bar)becue“. Die Idee ist, dass sich die Zuhörer zu Hause mit Familie und Freunden einen gemütlichen Abend etwa beim Grillen machen – natürlich immer im Rahmen der derzeit vorgegebenen Möglichkeiten, sagt der Hörbar-Chef. Denn noch herrschen wegen der Corona-Pandemie strenge Auflagen, um die Ausbreitung des Virus unter Kontrolle zu bekommen.

Um das Programm verfolgen zu können, sollte man für guten Ton und ein gutes Bild sorgen, empfiehlt Mario Sauter, etwa per Laptop oder Handy. Denn es wird nicht nur etwas zum Hören, sondern auch zum Sehen geben. Etwa Videos von Künstlern, die schön früher in der Hörbar aufgetreten sind. Das Programm hat Mario Sauter zusammen mit einem Freund zusammengestellt: Tommy Schmidle, einem Profi aus Riezlern im Kleinwalsertal, der Sendungen und Filme fürs Fernsehen konzipiert, oft sogar selbst dreht und produziert, und auch als Moderator gefragt ist.

Auch Platz für leise Töne

Tommy Schmidle wird zusammen mit zwei jungen Kollegen das sechsstündige Programm moderieren. Es soll nicht den üblichen Partysound bieten, wie ihn oft Clubs landauf und landab – derzeit auch per Streaming im Internet – pflegen. Es soll auch Platz sein für leise Töne, für nachdenkliche Lieder, für die sonst im Cluballtag kaum Raum bleibt. Geplant ist Musik vom gemütlichen Reggae über Hip Hop bis zu moderatem Electro-Sound.

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Es legen die DJs der Hörbar auf, es werden aber auch Musiker wie Rainer von Vielen im Studio erwartet. Andere Musiker werden online zugeschaltet. Wieder andere präsentieren per Video eigens für den Abend konzipierte Lieder, so gibt es zum Beispiel neuen Mundart-Rock mit Josef Geiger aus Oberstdorf, der mit seiner Band „Joram Lee“ Kultstatus erreicht hat. An Simon and Garfunkel erinnert Mario Sauter ein wenig das britische Duo „Stables Music“, das auch zu hören sein soll.

Als Talkgäste im Studio werden unter anderem die Skispringerin Katharina Althaus und die Sportmoderatorin Julia Scharf erwartet. Außerdem gibt es einen Chat mit den Zuhörern. Dabei wartet eine weitere Überraschung auf einen der Teilnehmer.