Volleyball-Bayernliga

Volleyballerinnen des TSV Burgberg begleichen in Dachau offene Rechnung

Volleyball Bayernliga Süd Frauen: TSV Burgberg -ASV Dachau

Grund zu Jubeln hatten die Spielerinnen des TSV Burgberg beim 3:1-Heimerfolg gegen den ASV Dachau. Die Freude war groß, weil die Oberallgäuerinnen die vergangenen beiden Partien gegen den Gegner verloren hatten.

Bild: Dirk Klos

Grund zu Jubeln hatten die Spielerinnen des TSV Burgberg beim 3:1-Heimerfolg gegen den ASV Dachau. Die Freude war groß, weil die Oberallgäuerinnen die vergangenen beiden Partien gegen den Gegner verloren hatten.

Bild: Dirk Klos

Die Burgberger Schmetterlinge bleiben mit dem 3:1-Sieg gegen Dachau Tabellenführer Rosenheim auf den Fersen.
11.01.2022 | Stand: 17:00 Uhr

Trotz einer fahrigen Anfangsphase, haben Burgbergs Volleyballerinnen das Bayernliga-Heimspiel gegen den ASV Dachau souverän mit 3:1-Sätzen (25:21, 16:25, 25:19, 25:13) gewonnen. So gelang es dem Team, eine „offene Rechnung“ aus der zurückliegenden gemeinsamen Landesligasaison 2019/20 zu begleichen. Denn zum Ende dieser Spielzeit waren die Dachauerinnen die schärfsten Konkurrentinnen von Burgberg im Kampf um den damaligen Meistertitel.

Der Titel wurde zwar – aufgrund der zu diesem Zeitpunkt losbrechenden Pandemie – letzten Endes nie vergeben und Burgberg beendete die vorzeitig abgebrochene Saison sogar auf Platz eins liegend vor Dachau. Im Gedächtnis blieb den Oberallgäuerinnen jedoch, trotz des gemeinsamen Aufstiegsrechts in die Bayernliga, die beiden bitter schmeckenden, weil knappen 1:3-Niederlagen, die die Dachauerinnen dem TSV-Team damals zufügten. Und so fieberte die Mannschaft aus Burgberg dem Duell mit dem damaligen Meisterschaftskonkurrenten erwartungsfroh entgegen, denn die Vorzeichen standen gut für Burgbergs Damen, die als Tabellenzweiter in die Partie gegen die siebtplatzierten Dachauerinnen starteten.

Burgberger Volleyballerinnen überzeugen mit Aufschlagspiel

Und doch war es ein nervöser Start, den beide Teams den knapp 80 Zuschauern in der Heribert-Wilhelm-Sporthalle im ersten Satz darboten. Wohl die Folge der langen Wettkampfpause. Das letzte Spiel der Burgbergerinnen lag gar acht Wochen zurück. Beide Teams schenkten sich in dieser Anfangsphase nicht viel und der Auftaktsatz verlief zunächst recht ausgeglichen. Doch Burgberg hatte bis dahin das bessere Aufschlagspiel zu bieten und fand so, vor eigener Kulisse, besser ins Spiel und setzte sich mit 12:8 etwas ab und verteidigte diese Führung bis zum Satzgewinn.

Doch wer glaubte, dass diese Führung den Burgbergerinnen Sicherheit geben würde, sah sich getäuscht. Tatsächlich waren es die Dachauerinnen, die entschlossener und mental gefestigter aus dem Seitenwechsel kamen. Mit harten und platzierten Aufschlägen, erfolgreichen Blockaktionen und leidenschaftlichem Kampf eroberten sich die Gäste Punkt um Punkt im zweiten Durchgang und setzten sich mehr und mehr ab, während die Schützlinge von Trainer Wirth in dieser Phase verunsichert und etwas ratlos wirkten. Weder Auszeiten noch die Einwechslung von Routinier Sandra Späth konnten daran etwas ändern, sodass der zweite Satz letztlich verdient mit 25:16 an Dachau ging.

Schmetterlinge holen sich vierten Satz souverän

Offensichtlich fand Coach Wirth jedoch die richtigen Worte, denn Burgberg biss sich im Dritten erfolgreich zurück in die Partie und wirkte fortan entschlossener und deutlich selbstsicherer auf dem Feld. Zwei nervenstarke Aufschlagserien von Team-Rückkehrerin Selina Aksan und Mittelblockerin Mareike Haag brachte die Gastgeberinnen rasch mit 11:4 in Front. In dieser Phase konnten nun die Burgbergerinnen nach leidenschaftlichem Kampf die entscheidenden Punkte erzielen und sich zwischenzeitlich gar eine Zehn-Punkte-Führung herausspielen. Trotzdem benötigten die Gastgeberinnen fünf Satzbälle, bis der dritte Satz mit 25:19 an die Burgbergerinnen ging. Mit diesem Erfolg im Rücken ließen sie dann nichts mehr anbrennen und sicherten sich den vierten und entscheidenden Satz souverän mit 25:13.

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Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Wirth sehr zufrieden mit seinem Team. „Wenn es drauf ankommt, zeigen wir mittlerweile die richtige Reaktion“, resümierte der Coach in der Analyse. Lobende Worte fand er darüber hinaus für Zuspielerin Milena Bauch, die auf dem Feld ihre Mitspielerinnen gekonnt in Szene setzte. Die Mannschaft steht jetzt auf Platz zwei der Bayernliga und ist der derzeit erster Verfolger von Tabellenführer Rosenheim, der die Liga nach sieben Siegen aus sieben Spielen anführt – mit fünf Punkten Vorsprung auf Burgberg.

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