Fußballschule

Volltreffer für Missen: 95 Kinder beim Camp von Michael Rummenigge

Mit 95 Kindern freute sich der TSV Missen-Wilhams über eine starke Beteiligung bei der zweiten Auflage der Michael-Rummenigge-Fußballschule. Der ehemalige Profi und sein Trainerteam coachten die Kids im Alter von fünf bis 14 Jahren an drei Tagen bei dem Camp im Oberallgäu.

Mit 95 Kindern freute sich der TSV Missen-Wilhams über eine starke Beteiligung bei der zweiten Auflage der Michael-Rummenigge-Fußballschule. Der ehemalige Profi und sein Trainerteam coachten die Kids im Alter von fünf bis 14 Jahren an drei Tagen bei dem Camp im Oberallgäu.

Bild: Dominik Berchtold

Mit 95 Kindern freute sich der TSV Missen-Wilhams über eine starke Beteiligung bei der zweiten Auflage der Michael-Rummenigge-Fußballschule. Der ehemalige Profi und sein Trainerteam coachten die Kids im Alter von fünf bis 14 Jahren an drei Tagen bei dem Camp im Oberallgäu.

Bild: Dominik Berchtold

Michael Rummenigges Camp startet auch in der zweiten Auflage beim TSV Missen-Wilhams durch. Dank strengen Konzepts ist "endlich wieder Nähe möglich".
17.06.2021 | Stand: 17:45 Uhr

Es muss ein gutes Zeichen sein, wenn der berühmteste Gast, der Initiator des Ganzen, der Vater des Fests, wiederkommen will. „Also, Missen 2022 steht bei mir fest im Kalender. Ich wüsste nicht, was dazwischenkommen soll“, sagt Michael Rummenigge. „Es war ein perfektes Camp, eine sensationelle Organisation. Es war fast alles wie früher.“ Das hört sich stark nach erneuter Zugabe an. 95 Kinder besuchten bei der zweiten Auflage der Michael-Rummenigge-Fußballschule das Camp beim TSV Missen-Wilhams. Dabei bewiesen die Veranstalter um Abteilungsleiter Thomas Rasch und Rainer Häfele im zweiten Jahr der Pandemie nicht nur organisatorische Fachkompetenz – „die gesamte Fußballfamilie hatte etwas von diesem Fest“, lobt Rummenigge.

Erfahrenes Trainerteam aus Bundesliga-Kickern für Michael Rummenigge

Neben den Fun-Stationen wie Fußball-Darts, einer Torwand, einer Fußball-Minigolf-Station und einem Slalomparcours kamen die Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren an den drei Camp-Tagen in den Genuss, sich Tipps und Tricks vom erfahrenen Trainerteam Rummenigges zu holen. Immerhin erlebt die renommierte Fußballschule heuer ihr Jubiläum des 25-jährigen Bestehens – und so brachte Rummenigge, der in seiner Laufbahn für den FC Bayern München und für Borussia Dortmund über 300 Bundesliga-Spiele absolvierte, Trainer mit, die in ihrer Karriere unter anderem für Borussia Dortmund und für Waldhof Mannheim aufliefen. Ein 25-jähriger Trainer aus Bremen war einst selbst als sechsjähriger Kicker Camp-Schüler bei Michael Rummenigge und hilft dem ehemaligen Stürmer heute in der Talentschmiede.

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Fußballschule Michael Rummenigge beim TSV Missen-Wilhams

Und so fügte sich im zweiten Jahr der Pandemie scheinbar alles in und für Missen. „Selbst die sintflutartigen Regenfälle vom Abend vor dem Turnier, als wir Sorge hatten, dass uns die komplette Anlage wegschwimmt, haben die Stimmung nicht getrübt“, sagt TSV-Fußball-Abteilungsleiter Thomas Rasch. Allein in der Woche vor dem Camp hat sich das Orga-Team dreimal mit Bürgermeisterin Martina Wilhelm zur Abstimmung getroffen. 40 Helfer waren letztlich in Aufbau, Ablauf und Abbau involviert, selbst Teile der Musikkapelle beteiligten sich, zudem waren vier Helfer an der Teststation am Eingang im Einsatz.

„2021 hatten wir ein gewisses Risiko, das Camp zu veranstalten. Da waren wir die ersten in der Region überhaupt, die eine Veranstaltung ausgetragen haben“, sagt Rainer Häfele. „In diesem Jahr war die Lage etwas entspannter – trotzdem hatten wir strikte Auflagen – aber so konnten wir etwas zuversichtlicher planen.“ Und dieses strenge Konzept hat sich gelohnt: Unter dem Strich steht nicht ein positiver Corona-Test. Die Kinder wurden dabei jeden Tag vor Betreten der Camp-Anlage getestet. Eltern, Presse, Betreuer und Zuschauer mussten negative Tests, nicht älter als 24 Stunden, vorweisen.

Strenges Testkonzept ermöglicht engeren Kontakt

Letzteres war in den Augen von Michael Rummenigge auch der entscheidende Vorteil im Vergleich zur Missener Camp-Premiere im Vorjahr inmitten der Pandemie. „Das Testkonzept hat es möglich gemacht, dass wir enger zusammenrücken konnten“, sagt der 57-Jährige. „Die Eltern waren endlich wieder hautnah dabei. Wir Trainer konnten die Kinder auch mal in den Arm nehmen, sie ermutigen, loben, sie mal trösten. Das brauchen die Kids.“ Dass sich Rummenigge mit seinem Trainerteam im Jahr des 25-jährigen Bestehens seiner Fußballschule einmal mehr als „Star zum Anfassen“ erwies, rechnet ihm allen voran Rainer Häfele hoch an.

FUSSBALL CAMP RUMMENIGGE
FUSSBALL CAMP RUMMENIGGE
Bild: Dominik Berchtold

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„Da haben wir einen ausgezeichneten Partner, mit dem wir hier in Missen hoffentlich noch eine lange Ehe eingehen können. Er ist menschlich ein Spitzenkerl und fängt die Leute hier wahnsinnig gut ein“, sagt Häfele, der Rummenigge seit 2007 kennt. „Micha ist immer empathisch, immer entspannt und macht auch bei den Erfahrungen bei der Premiere nie eine Hektik. Der Austausch ist immer sehr konstruktiv und macht uns vor Ort vor allem immer wieder Mut. Und er ist auch immer bereit für neue Ideen, wie eine Talkrunde oder eine Autogrammstunde, die wir für 2022 vielleicht planen.“

Auch diese Motivation ist allen Beteiligten gemein: Das Camp soll wiederkommen. „Wir werden uns kurzschließen mit den Eltern, Trainern und Kindern, um die Situation noch weiter zu verbessern“, sagt TSV-Abteilungsleiter Rasch. Laut Rummenigge können man für eine mögliche dritte Austragung des Camps in Missen gar „locker auf 160 Kinder erhöhen“, den Veranstaltern im Oberallgäu liegt zuallererst aber ein anderer Punkt am Herzen.

„Wichtig ist, dass es stattfinden kann und dass es wieder ein Fest werden kann“, sagt der 33-jährige Thomas Rasch. „Ich wünsche mir das Ende der Pandemie, weil das alles für uns ermöglicht. Weniger Aufwand für uns, mehr Freude für die Kids und die Eltern. Ich habe es viel lieber, dass 2022 drei Aufpasser nicht mehr an der Einlasskontrolle stehen. Sondern am Getränkestand.“

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