Wanderer missachten Naturschutz-Zonen - Hüttenwirt droht Corona-Bußgeld

Tausende Menschen besuchten gestern die Allgäuer Berge.

Tausende Menschen besuchten gestern die Allgäuer Berge.

Bild: Ralf Lienert

Tausende Menschen besuchten gestern die Allgäuer Berge.

Bild: Ralf Lienert

Bei Traumwetter zog es tausende Menschen am Samstag in die Oberallgäuer Berge. Nicht alle hielten sich an die Regeln.
20.12.2020 | Stand: 10:57 Uhr

Im Gebiet um Gunzesried drangen einige Wanderer in Wildschutzzonen ein, berichtet die Polizei. Diese gesperrten Bereiche dienen den Tieren als Rückzugsort. In anderen Fällen kann in diesen Arealen gejagt werden.

Als ein Berufsjäger die Wanderer zur Rede stellen wollte, flüchteten sie durch den dicht bewachsenen Wald und entkamen so einer Ordnungswidrigkeitenanzeige, so die Polizei weiter.

Wanderer treffen sich an Hütte

Am Samstagnachmittag rief eine Zeugin die Polizei: Sie hätte bei einer Berghütte im Bereich Missen-Wilhams Coronaverstöße gesehen. Wie die Polizei berichtet, wurde an der Hütte neben kleinen Speisen auch alkoholfreier Punsch to go verkauft - was erlaubt ist. Allerdings machten viele Wanderer rings um die Hütte ihre Pause. Die Polizei will den Fall jetzt vom Landratsamt überprüfen lassen. Dem Hüttenwirt droht ein Bußgeld.