Saisonstart 3. Volleyball-Bundesliga

"Waren spürbar nervös": Allgäu-Strom Volleys starten mit Sieg und Niederlage

"Wir waren zu Beginn noch spürbar nervös", sagt Trainerin Vanessa Müller über den Auftakt ihrer Allgäu-Strom Volleys Sonthofen in die 3. Liga. "Aber schon in Fürth haben wir konzentriert und druckvoll gespielt."

"Wir waren zu Beginn noch spürbar nervös", sagt Trainerin Vanessa Müller über den Auftakt ihrer Allgäu-Strom Volleys Sonthofen in die 3. Liga. "Aber schon in Fürth haben wir konzentriert und druckvoll gespielt."

Bild: Dominik Berchtold

"Wir waren zu Beginn noch spürbar nervös", sagt Trainerin Vanessa Müller über den Auftakt ihrer Allgäu-Strom Volleys Sonthofen in die 3. Liga. "Aber schon in Fürth haben wir konzentriert und druckvoll gespielt."

Bild: Dominik Berchtold

Das junge Sonthofer Team unterliegt Erfurt zum Auftakt in die 3. Liga, siegt aber tags darauf in Fürth. Die beiden Trainerinnen sehen dennoch gute Ansätze.
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Von Redaktion Allgäuer Anzeigeblatt
27.09.2021 | Stand: 18:23 Uhr

Mit einer knappen Niederlage und einem deutlichen Sieg sind die Allgäu-Strom Volleys in die neue Saison der Dritten Liga Ost gestartet. Im Samstags-Match gegen die „Erfurt electronic“ zeigten die Oberallgäuerinnen um das Trainergespann Veronika Kettenbach und Vanessa Müller eine starke kämpferische Leistung, mussten sich aber noch mit 1:3 geschlagen geben. Tags darauf ließen die Volleys aber mit einem 3:0-Sieg gegen den TV Fürth aufblitzen, was spielerisch in ihnen steckt. „Wir sind sehr zufrieden mit den ersten Punkten und können nun weiter ans uns arbeiten, um noch ein Stück besser vorbereitet ins erste Heimspiel gehen zu können“, sagte die 29-jährige Müller.

Solider Start in Erfurt, am Ende fehlt die Konsequenz

Immerhin standen gleich zwei Auswärtsspiele zum Saisonstart für die Volleys auf dem Plan. Nach einer intensiven Vorbereitung ging es am Samstag ins erste Match gegen die starken Damen aus Erfurt. Nach einem etwas holprigen Satzbeginn konnten die Damen um Kapitänin Katharina Schöll im ersten Satz zwar noch den Anschluss halten, hatten dann aber mit 22:25 das Nachsehen.

„Es war sehr klar, dass wir zu Beginn noch spürbar nervös waren, aber wir sind schon in Erfurt nach und nach besser in die Partie bekommen – leider hat uns da aber noch die nötige Konsequenz gefehlt“, sagte Müller. Denn im zweiten Satz mussten die Volleys mit 12:25 sogar eine sehr bittere Phase überstehen. Dennoch kämpften sie sich im dritten Durchgang wieder heran, und nachdem sie Mitte des Satzes die Führung übernommen hatten, verwandelten die Sonthoferinnen den Satz durch einen starken Angriff der jungen Nora Harner zum 26:24.

Nun hatten die Gäste unter der Leitung der beiden Spielertrainerinnen Müller und Kettenbach endlich zu ihrem Spiel gefunden. Im umkämpften vierten Satz konnte sich zunächst zwar der Gastgeber einen Vorteil verschaffen (8:3), doch mit einer geschossenen mannschaftlichen Leistung und einer Aufschlagserie der jungen Emma Gröbl gelangen der erneute Anschluss und die Übernahme der Führung (9:8).

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Sportgala Sonthofen: Oberallgäuer Sport-Helden

Im Anschluss lieferten sich die Oberallgäuerinnen in spannenden Ballwechseln mit Erfurt ein Duell auf Augenhöhe. Insbesondere Katharina Schöll, die an diesem Abend zur besten Sonthofer Spielerin gewählt wurde, punktete ein ums andere Mal. Dennoch mussten sie und ihre Mitspielerinnen sich knapp mit 25:27 geschlagen geben und die erste Niederlage einstecken.

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Blackout und Komplett-Einbruch: Sonthofer Volleys gehen in Haching unter

Bereits weniger als 21 Stunden später folgte das nächste Auswärtsspiel beim TV Fürth. Und hier konnten die Sonthofer Damen die positive Energie aus der phasenweise sehr guten kämpferischen Leistung des Vortages mitnehmen – und diesmal in Zählbares umsetzen. Bei den Mittelfranken lief das Match von Anfang an besser und Zuspielerin Veronika Kettenbach konnte ihre Angreiferinnen in Szene setzen. Kettenbach wurde später auch mit der Auszeichnung der besten Spielerin belohnt.

"Wir haben konzentriert und druckvoll gespielt"

„In Fürth haben wir durchweg konzentriert und druckvoll gespielt und haben Fürth zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel kommen lassen“, lobte Müller ihr Team. Mit im Team war diesmal auch Routinier und Meisterin von 2017, Caro Strobl, die ein ums andere Mal ihre Klasse und jahrelange Zweitliga-Erfahrung zeigte. Sie verwandelte auch den ersten Satzball mit 25:12 für die Allgäu-Strom Volleys. Zwar ließ die Konzentration bei den Gästen im zweiten Satz etwas nach, dennoch brachte Sonthofen den Satz kontrolliert mit 25:20 ins Ziel. Doch bereits im dritten Durchgang ließen Kettenbachs Schützlinge, nichts mehr anbrennen: Mit einem souveränen 25:14 fuhren sie den ersten Sieg der Saison glatt mit 3:0 ein.

Durchaus zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen der Volleys mit dem ersten Wochenende der neuen Saison. Die junge Mannschaft ließ ihre Fähigkeiten aufblitzen und zeigte vor allem eine ansprechende kämpferische Seite. Die Integration der jungen Talente ins Team aus erfahrenen Spielerinnen trägt erste Früchte. Das bestätigte auch Kettenbach. „Ich bin sehr stolz auf unser Team. Es ist keine leichte Situation für alle und die Jungen haben sich super präsentiert“, lobte die Trainerin. „Durch den Sieg können wir beruhigter in die Trainingswochen vor dem ersten Heimspiel gehen, aber wir wissen, an welchen Schrauben wir drehen müssen, damit wir unser Spiel auf ein noch höheres Niveau heben.“

Und so freuen sich die Allgäu-Strom Volleys auf den ersten Auftritt vor heimischer Kulisse in der Allgäu-Halle am Samstag, 9. Oktober, ab 19.30 Uhr gegen den TSV Ansbach. (cf, maio)