Ukraine-Krieg

Oberstaufner schicken Mehl in die Ukraine

Geschäftsführerin der Weissachmühle in Oberstaufen Linda Köberle und Bereichsleiter Roland Hein spenden zwei Paletten Mehl für die Ukraine.

Geschäftsführerin der Weissachmühle in Oberstaufen Linda Köberle und Bereichsleiter Roland Hein spenden zwei Paletten Mehl für die Ukraine.

Bild: Köberle

Geschäftsführerin der Weissachmühle in Oberstaufen Linda Köberle und Bereichsleiter Roland Hein spenden zwei Paletten Mehl für die Ukraine.

Bild: Köberle

Die Weissachmühle in Oberstaufen unterstützt Menschen in den betroffenen Regionen der Ukraine.
03.04.2022 | Stand: 17:00 Uhr

Die Ukraine gilt als Kornkammer Europas und ist ein weltweit wichtiger Weizenexporteur. Doch wegen des Kriegs wird das Mehl für die Menschen im eigenen Land knapp. „Die Logistik ist so stark beeinträchtigt, dass Mehl-Lieferungen an Bäckereien und Geschäfte immer häufiger nicht möglich sind“, sagt Linda Köberle, Geschäftsführerin der Weissachmühle in Oberstaufen.

Spende: Mehl reicht für 3000 Brote oder 36.000 Semmeln

Aus diesem Grund spenden der Bayerische Müllerbund und dessen Mitgliedsbetriebe Mehl für betroffene Regionen. Mit dabei ist die Weissachmühle in Oberstaufen. Sie spendet zwei Paletten Weizenmehl. Das reiche aus, um rund 3000 Brote oder 36.000 Semmeln zu backen. „Für uns stand sofort fest, dass wir dem Spendenaufruf unseres Verbandes folgen werden“, sagt Köberle. „Wir hoffen, dass wir so ein klein wenig dazu beitragen können, damit mehr Ukrainerinnen und Ukrainer zumindest Grundnahrungsmittel wie Brot haben.“

Die Paletten werden von der Weissachmühle zur Kastenmüller GmbH, einem Spezialisten für Müllereitechnik, nach Martinsried bei München gebracht. Das Unternehmen pflegt seit zweieinhalb Jahrzehnten Verbindungen zur Ukraine. Von dort werden die Mehl-Spenden über Lublin in Polen nach Lviv in der Westukraine transportiert. Dort werden die Mehlsäcke an Bäckereien verteilt.

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