Käse

Wertach setzt wieder auf Weißlacker

Wertachs Bürgermeisterin Gertrud Knoll ist froh, dass der Sennereiladen gegenüber des Rathauses wieder offen ist. Die Käseproduktion soll im Sommer starten nach einem Umbau. Rechts zu sehen ist Sepp Krönauer, Gründer und Chef der "Schönegger Käsealm GmbH", rechts neben ihm seine Ehefrau Claudia.

Wertachs Bürgermeisterin Gertrud Knoll ist froh, dass der Sennereiladen gegenüber des Rathauses wieder offen ist. Die Käseproduktion soll im Sommer starten nach einem Umbau. Rechts zu sehen ist Sepp Krönauer, Gründer und Chef der "Schönegger Käsealm GmbH", rechts neben ihm seine Ehefrau Claudia.

Bild: Silvia Reich-Recla

Wertachs Bürgermeisterin Gertrud Knoll ist froh, dass der Sennereiladen gegenüber des Rathauses wieder offen ist. Die Käseproduktion soll im Sommer starten nach einem Umbau. Rechts zu sehen ist Sepp Krönauer, Gründer und Chef der "Schönegger Käsealm GmbH", rechts neben ihm seine Ehefrau Claudia.

Bild: Silvia Reich-Recla

Die "Schönegger Käsealm" hat in Wertach einen Laden eröffnet. Die Käse-Produktion soll im Sommer starten.
31.03.2021 | Stand: 18:21 Uhr

Im November wurde der Käsladen in Wertach geschlossen, seit August 2020 wird dort keine Milch mehr verarbeitet: Jetzt eröffnete die „Schönegger Käsealm“ dort ihren Verkaufsladen. Im Sommer soll die Käseproduktion starten. Im Mittelpunkt dann: der Weißlacker.

Sepp Krönauer, Chef der Schönegger Käsealm GmbH mit Sitz in Prem, 26 Verkaufsläden und einem Jahresumsatz von 60 Millionen Euro, will damit „zurück zu den Wurzeln“. In Wertach wurde der Weißlacker von den Brüdern Kramer 1876 entwickelt und viele Jahre produziert. Bürgermeisterin Gertrud Knoll sagte bei der Ladeneröffnung: „Mit Familie Krönauer haben wir einen Partner, der die Belange der Landwirtschaft, des Tourismus und der Innerortsbelebung erfüllt.“ Die „Schönegger Käsealm“ verarbeitet ausschließlich Heumilch. Auch Bergkäse soll ab Sommer in der Traditionsmolkerei hergestellt werden. " 500 Bauernfamilien aus dem Allgäu, dem Bregenzerwald, dem UNESCO geschützten Biosphärenpark Großes Walsertal und Tirol liefern jährlich 50 Millionen Kilogramm Milch", informiert das Unternehmen.