Corona aktuell im Allgäu

Immer mehr Deutsche wollen sich impfen lassen - Unterallgäu bleibt Sorgenkind bei Inzidenzwert

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Seit dem Start der Corona-Impfungen in Deutschland ist die Impfbereitschaft deutlich gestiegen.

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Seit dem Start der Corona-Impfungen in Deutschland ist die Impfbereitschaft deutlich gestiegen.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Corona-News aktuell aus dem Allgäu, Bayern und Deutschland: Seit dem Start der Corona-Impfungen in Deutschland ist die Impfbereitschaft deutlich gestiegen.

Bild: Ralf Lienert (Archiv)

Corona-Nachrichten aktuell: In Deutschland sinkt der Inzidenzwert am Sonntag auf 83,1. Im Unterallgäu liegt er noch bei 192,0. Mehr im News-Blog.
16.05.2021 | Stand: 15:40 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Sonntag, 16. Mai, 15.40 Uhr: Im Landkreis Ravensburg gibt es Lockerungen für den Einzelhandel

Ab sofort ist im Landkreis Ravensburg wieder „Click & Meet“ möglich – also das Einkaufen mit Termin und einem negativem Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden ist. Das hat das Landratsamt Ravensburg bekannt gegeben. Grund dafür ist die dortige positive Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz.

Der Wert lag am Freitag bei 134,9 und damit den fünften Tag in Serie unter der Schwelle von 150. Auch am Samstag (112,8) und Sonntag (103,7) lag er darunter. Die Lockerungen würden in dem württembergischen Landkreis erst dann wieder rückgängig gemacht werden, wenn der Wert dreimal in Folge wieder über 150 liegen würde.

Sonntag, 16. Mai, 15.25 Uhr: Indien-Variante: Briten bangen um die Früchte ihres Impfwunders

In Großbritannien schien die Corona-Pandemie nach dem ungeheuren Erfolg der Impfkampagne schon fast überwunden zu sein. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Mehr als zwei Drittel der Erwachsenen sind erstmalig geimpft, über ein Drittel sogar schon vollständig. "Behutsam aber irreversibel" werde das Land in die Normalität zurückkehren, kündigte Premierminister Boris Johnson im Februar an. Bis zum 21. Juni, so der Plan, sollten zumindest im größten britischen Landesteil England alle Corona-Maßnahmen aufgehoben werden.

Doch inzwischen gibt es Zweifel, ob der Lockerungsfahrplan eingehalten werden kann. Lokale Ausbrüche der indischen Virusvariante B.1.617.2, die auf dem asiatischen Subkontinent zu einer drastischen Welle an Infektionen und Todesfällen führte, sorgen für Unruhe bei den Briten. Das renommierte Expertengremium SAGE (Scientific Advisory Group for Emergencies), das die Regierung berät, fürchtet, dass die indische Variante um bis zu 50 Prozent ansteckender sein könnte als die bisher in Großbritannien vorherrschende sogenannte britische Mutante B.1.1.7.

Bislang wurden rund 1300 Fälle in Großbritannien registriert - doch die Zahl hatte sich innerhalb einer Woche beinahe verdreifacht. Experten gehen davon aus, dass sich die Variante in dem Land schon bald als dominant durchsetzen wird.

Sonntag, 16. Mai, 13.15 Uhr: Gartenschau in Lindau: Testzentrum wird eingerichtet

Am Montag beginnt der Tageskartenverkauf für die Gartenschau in Lindau. Die Gartenschau ist ab Donnerstag, 14 Uhr, für alle Besucher zugänglich.

Wer auf die Gartenschau möchte, muss einen Nachweis darüber vorlegen, dass er geimpft, genesen oder getestet ist. Der Test-Nachweis darf nicht älter als 24 Stunden sein. Am Eingang-Nord der Gartenschau wird deshalb eine Schnelltest-Station eingerichtet. Was Besucher erwartet und wie die Gartentage ablaufen - alle Infos zu Tickets, Anreise und Hygieneregeln hier.

Die Eröffnung steht bevor: So sieht das Gelände der Gartenschau Lindau aus.
Die Eröffnung steht bevor: So sieht das Gelände der Gartenschau Lindau aus.
Bild: Christian Flemming

Sonntag, 16. Mai, 12.30 Uhr: Stiko: Spätestens 2022 Auffrischung des Corona-Impfschutzes nötig

Die Bürger in Deutschland müssen sich nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) wohl spätestens im nächsten Jahr erneut gegen das Coronavirus impfen lassen. "Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein", sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Grundsätzlich müssen wir uns darauf einstellen, dass möglicherweise im nächsten Jahr alle ihren Impfschutz auffrischen müssen."

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Immunität nach einer Impfung rund sechs Monate hält. Die erste Auffrischung werde deshalb für einige bereits im Herbst fällig sein, sagte er. Mehr dazu hier.

Sonntag, 16. Mai, 11.20 Uhr: Umfrage: Deutsche bei Hotelöffnungen noch gespalten

Kurz vor Pfingsten sind die Deutschen bei der Frage nach der Öffnung von Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen noch gespalten. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 43 Prozent dafür, Beherbergungsbetriebe unabhängig von den Corona-Infektionszahlen sofort bundesweit unter bestimmten Auflagen wie Testpflichten zu öffnen. 31 Prozent meinen dagegen, Hotelöffnungen sollten von den Infektionszahlen in den jeweiligen Regionen abhängig gemacht werden. 14 Prozent meinen, die Unterkünfte sollten für Touristen noch geschlossen bleiben.

Bisher sind Hotels nur vereinzelt für Touristen geöffnet, etwa in einigen Modellregionen in Schleswig-Holstein. In der nächsten Woche sollen weitere Öffnungsschritte in Schleswig-Holstein, aber zum Beispiel auch in Bayern folgen. Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) dringt auf einen konkreten Zeitplan für die Öffnung von Gaststätten und Beherbergungsbetrieben, um mehr Planungssicherheit zu erhalten.

Sonntag, 16. Mai, 10.10 Uhr: Vier von fünf Klinikmitarbeitern in Bayern geimpft

Vier von fünf Krankenhausmitarbeitern in Bayern sind mittlerweile gegen das Coronavirus geimpft. Das teilte das Gesundheitsministerium in München mit. In den Kliniken selbst seien rund 156.000 Erst- und knapp 112.000 Zweitimpfungen verabreicht worden, weiteres Personal habe sich in den Impfzentren eine Spritze geben lassen.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek kündigte an, dass nun auch die Patienten der Krankenhäuser bald einen Impftermin erhalten sollen.

Sonntag, 16. Mai, 9 Uhr: Umfrage: Fast drei Viertel wollen sich impfen lassen

Seit dem Start der Corona-Impfungen in Deutschland vor fast fünf Monaten ist die Impfbereitschaft deutlich gestiegen. Fast drei Viertel der Deutschen über 18 Jahre wollen sich nach einer Umfrage nun gegen das Coronavirus immunisieren lassen. 36 Prozent der Befragten haben sich schon mindestens einmal impfen lassen. Weitere 38 Prozent haben vor, das noch zu tun. Zusammen sind das 74 Prozent.

Kurz vor Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember hatten sich erst 65 Prozent für eine Impfung entschieden. 19 Prozent lehnten die Immunisierung damals ab, jetzt sind es nur noch 15 Prozent. Der Anteil der Unentschlossenen ist seit Ende Dezember von 16 auf 11 Prozent gesunken. Mehr dazu hier.

Immer mehr Deutsche wollen sich gegen das Coronavirus impfen lassen.
Immer mehr Deutsche wollen sich gegen das Coronavirus impfen lassen.
Bild: Martina Diemand (Symbolbild)

Sonntag, 16. Mai, 8.45 Uhr: Umfrage: Vor allem jüngere Arbeitnehmer drängen ins Homeoffice

Vier von fünf Arbeitnehmern wollen einer Umfrage zufolge künftig zumindest einen Teil ihrer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen. In einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Erhebung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens EY äußerten 81 Prozent aller Befragten, sie wollten in Zukunft nicht mehr an allen Wochentagen im Büro arbeiten. 38 Prozent bevorzugen demnach wöchentlich drei bis vier, 36 Prozent nur noch ein bis zwei Büroarbeitstage. 7 Prozent gaben an, ausschließlich von zu Hause arbeiten zu wollen. Umgekehrt wollen 19 Prozent der Befragten künftig nicht (mehr) aus dem Homeoffice arbeiten, wenn es nach ihnen geht.

Besonders groß ist der Wunsch nach flexibleren Modellen bei den 20- bis 30-Jährigen: In dieser Altersgruppe gaben 86 Prozent an, einen Teil ihrer Arbeitszeit künftig aus dem Homeoffice erledigen zu wollen. Weniger ausgeprägt ist dieses Bedürfnis bei den 31- bis 40-Jährigen (77 Prozent) sowie bei den 41- bis 50-Jährigen (78 Prozent). Ältere sowie jüngere Arbeitnehmer wurden nicht befragt.

Sonntag, 16. Mai, 7.35 Uhr: Die aktuellen RKI-Werte für das Allgäu

Das Unterallgäu hat auch am Sonntag den höchsten Inzidenzwert in der Region. Mit 192,0 liegt der Landkreis bundesweit auf Platz 10. In Kaufbeuren, dem Ostallgäu und dem Oberallgäu liegt die Inzidenz auch am Sonntag unter 100. Die niedrigste Inzidenz in der Region hat nach wie vor der Kreis Lindau mit 46,4. Alle Werte im Detail hier.

Sonntag, 16. Mai, 7 Uhr: RKI registriert 8500 Corona-Neuinfektionen und 71 neue Todesfälle

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Wir starten wie immer mit dem Blick auf die aktuellen Zahlen: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 8.500 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Sonntagmorgen hervor. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 12.656 gelegen. Am Sonntag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Samstagabend. "Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden."

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Sonntagmorgen bundesweit bei 83,1 (Vortag: 87,3; Vorwoche: 118,6). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 71 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 127 Tote gewesen.

Samstag, 15. Mai, 21.25: Skyline Park: Wiedereröffnung von Freizeitpark hängt in der Luft

Skyline Park-Chef Joachim Löwenthal scheitert mit dem Versuch, eine Öffnung vor Gericht durchzuboxen. Welche Folgen die Schließung auf die Eintrittspreise hat. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 15. Mai, 19.15 Uhr: Campingbusse sind im Trend - Firma aus Füssen vergrößert sich

Die Firma Southvan wächst unter anderem um eine Mietstation für ihre Fahrzeuge und um ein neues Modell. Warum sie dafür mit einer Schreinerei kooperiert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 15. Mai, 17.10 Uhr: Deutsche dürfen wieder in Portugal Urlaub machen

Besucher aus Deutschland und aus anderen EU-Ländern mit einer relativ guten Corona-Lage dürfen ab Montag wieder auch zu touristischen Zwecken in Portugal einreisen. Die bisher geltenden Einreisebeschränkungen werden für Bürger aus EU-Staaten mit einer 14-Tage-Inzidenz von weniger als 500 nicht mehr verlängert, teilte das Innenministerium am Samstag in Lissabon mit.

Die Lockerungen gelten auch für die assoziierten Mitglieder des Schengenraums Norwegen, Schweiz, Liechtenstein und Island sowie für Großbritannien. Alle Einreisenden über zwei Jahren müssen aber weiterhin einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Der ehemalige Corona-Hotspot hat derzeit nach Island die niedrigsten Infektionswerte Europas. Der Ausnahmezustand zur Eindämmung der Pandemie ging am 1. Mai nach rund fünfeinhalb Monaten zu Ende.

Besucher aus Deutschland und aus anderen EU-Ländern mit einer relativ guten Corona-Lage dürfen ab Montag wieder auch zu touristischen Zwecken in Portugal einreisen.
Besucher aus Deutschland und aus anderen EU-Ländern mit einer relativ guten Corona-Lage dürfen ab Montag wieder auch zu touristischen Zwecken in Portugal einreisen.
Bild: John-Patrick Morarescu, ZUMA Wire, dpa (Symbolbild)

Samstag, 15. Mai, 15.35 Uhr: Mehr als 30 Millionen Menschen haben erste Corona-Impfung erhalten

Ein Drink im Freien oder eine Ferienwohnung buchen? In einigen Regionen Deutschlands ist das wieder möglich. Die Corona-Infektionslage in Deutschland entspannt sich weiter, parallel hat die Zahl der gegen das Virus Geimpften eine neue Wegmarke erreicht. Das macht Hoffnung.

Mehr als 30 Millionen Menschen haben mittlerweile mindestens eine Impfung erhalten. Mit Thüringen, Sachsen und Baden-Württemberg befinden sich nur noch drei Bundesländer über der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Bei Erleichterungen nur für Geimpfte scheiden sich aber die Geister.

Samstag, 15. Mai, 13.25 Uhr: Lehrerverband rechnet mit Regelbetrieb nach den Sommerferien

Die Corona-Zahlen sinken, die Impfquoten steigen. Viele Bereiche des öffentlichen Lebens bereiten sich auf Lockerungen vor. Und was ist mit den Schulen? Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ist optimistisch, dass die Schulen nach den Sommerferien zum normalen Unterricht zurückkehren können. Welche Voraussetzungen es dafür braucht, lesen Sie hier.

Samstag, 15. Mai, 13 Uhr: Rund 850 Menschen stehen in Bayern Schlange für eine Impfdosis

Eine Sonderimpfaktion im oberbayerischen Ebersberg hat am Samstag für großen Andrang gesorgt. Gegen 10.00 Uhr vormittags hätten etwa 850 Menschen am Volksfestplatz für eine Impfdosis Schlange gestanden, sagte ein Polizeisprecher. Einige Impfwillige warteten demnach bereits seit 5.00 Uhr und waren zum Teil aus entfernten Landkreisen angereist.

Die Wartenden hätten sich "außerordentlich diszipliniert" verhalten, sagte die Leiterin des Corona-Krisenstabs des Kreises, Brigitte Keller. Bei der Aktion standen 1000 Dosen des Impfstoffs von Astrazeneca zur Verfügung. Organisiert wurde sie von den niedergelassenen Ärzten im Landkreis.

Auch in Berlin-Neukölln warteten am Freitag Hunderte auf eine Spritze bei einem Impf-Pilotversuch. Das Impfangebot in einer Schule ist ein Modellversuch für Stadtgebiete mit Inzidenzen, die weit über dem Berliner Durchschnitt liegen.

Samstag, 15. Mai, 11.30 Uhr: Allgäuer Busunternehmen in der Krise: „Das Fahrverbot ist tragisch“

Busunternehmen im Füssener Land leiden unter dem Lockdown. Die Schülerfahrten halten sie ein Stück über Wasser. Jetzt hoffen sie auf die nächsten Öffnungsschritte.

Samstag, 15. Mai, 10.10 Uhr: Kretschmer zieht Corona-Notbremse des Bundes in Zweifel

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat die Notwendigkeit bundeseinheitlicher Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie infrage gestellt. "Die Bundesnotbremse hat viel Aufregung ausgelöst. Es ist nicht gelungen, die Bevölkerung von der Notwendigkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag).

Zwar sei es legitim, wenn der Bundesgesetzgeber handele. "Aber wir müssen sehen, dass wir uns in einer Spirale befinden, die Politik und Bevölkerung auseinanderbringt. Das ist nicht gut", betonte Kretschmer. "Wir sollten daraus lernen, dass regionale Entscheidungen besser sind als das Eingreifen durch den Bund."

Die bundesweit verbindlichen Regeln für schärfere Corona-Maßnahmen waren am 23. April in Kraft getreten. In Landkreisen und kreisfreien Städten, die drei Tage lang eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 überschritten haben, gelten seither unter anderem nächtliche Ausgangsbeschränkungen. Mit den einheitlichen Regelungen will die Politik einen Flickenteppich in den Bundesländern verhindern. Befristet sind sie bisher maximal bis zum 30. Juni.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, zweifelt an der Corona-Notbremse des Bundes.
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, zweifelt an der Corona-Notbremse des Bundes.
Bild: Jan Woitas, dpa

Samstag, 15. Mai, 8.55 Uhr: Umfrage: Mehrheit gegen Erleichterungen für Geimpfte

Die Mehrheit der Deutschen hält die Aufhebung coronabedingter Einschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene für falsch. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 32 Prozent, die Personengruppen sollten keine Vorteile erhalten, solange nicht jeder die Möglichkeit zur Impfung hatte. Weitere 21 Prozent meinen, Geimpfte und Genesene sollten generell nicht anders behandelt werden als Menschen, die nicht geimpft sind. Dagegen halten nur 39 Prozent die Aufhebung der Einschränkungen für richtig. 8 Prozent machten keine Angaben.

Seit vergangenen Sonntag gilt eine Verordnung, die eine Reihe von Einschränkungen für Geimpfte und von einer Corona-Infektion Genesene aufhebt. Sie können sich wieder uneingeschränkt mit anderen Menschen treffen und müssen auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nicht mehr beachten. Auch das Reisen ist für diese Personengruppen inzwischen leichter. Die Quarantänepflicht bei Rückkehr nach Deutschland gilt für sie nur, wenn sie aus einem Gebiet mit neuen Virusvarianten kommen. Das sind derzeit nur elf Länder außerhalb Europas. Auch von der Testpflicht bei der Einreise nach Deutschland sind sie weitgehend befreit.

Samstag, 15. Mai, 7.50 Uhr: Die aktuellen RKI-Werte für das Allgäu

Gute Nachrichten am Samstag für vier Allgäuer Städte und Kreise: Neben dem Kreis Lindau liegen auch das Ostallgäu, das Oberallgäu und Kaufbeuren unter der Inzidenz 100. Wenn sich der Inzidenzwert für eine Woche stabil unter 100 hält, könnte auch die Tourismusbranche und die Außengastronomie öffnen.

Auch in Memmingen und im Unterallgäu sinken die Werte und liegen jetzt unter 200. Alle Zahlen im Detail hier.

Samstag, 15. Mai, 7.25 Uhr: Schwaben im roten Bereich: Warum sind die Inzidenzzahlen so hoch?

Die Corona-Infektionsrate in Schwaben lag zuletzt deutlich über dem bayerischen Schnitt. Experten vermuten mehrere Ursachen. Was jetzt helfen soll, lesen Sie exklusiv mit AZPlus.

Samstag, 15. Mai, 7 Uhr; RKI registriert 7.894 Corona-Neuinfektionen und 177 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7.894 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.58 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche hatte der Wert bei 15.685 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 87,3 (Vortag: 96,5; Vorwoche: 121,5).

Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Freitagabend. "Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden."

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 177 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 238 Tote. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.584.934 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.275.500 an.

Freitag, 14. Mai, 19.38 Uhr: Johnson: Indische Variante leichter übertragbar als bisheriges Virus

Die indische Variante des Coronavirus B.1.617.2 ist nach Ansicht britischer Experten leichter übertragbar als die bisher vorherrschenden Virus-Varianten, inklusive der sogenannten britischen Variante B.1.1.7. Das sagte der Premierminister Boris Johnson am Freitag in London. Noch sei nicht klar, um wie viel schneller sich die Variante verbreite, so der konservative Politiker weiter. Im schlimmsten Fall stünden dem Land schwere Entscheidungen bevor.

Insgesamt sind die Infektionszahlen in Großbritannien mit einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von rund 23 sehr niedrig. Regional kam es aber in den vergangenen Wochen wieder zu einem Anstieg, der teilweise auf die indische Variante zurückgeführt wird. Laut Behördendaten hat sich die Zahl der in Großbritannien nachgewiesenen Fälle der Variante B.1.617.2 innerhalb einer Woche auf gut 1300 Fälle verdoppelt.

Freitag, 14. Mai, 18.30 Uhr: Verstöße gegen Corona-Auflagen bei Demo in Markorberdorf

Etwa 150 Menschen haben am Freitagnachmittag auf dem Marktoberdorfer Stadtplatz gegen die Corona-Maßnahmen und -Impfungen demonstriert. Dabei ignorierten etliche Teilnehmer die Maskenpflicht oder standen eng beieinander.

Freitag, 14. Mai, 18.15 Uhr: Kinder basteln Tischkicker aus Schnelltest-Kartons

Was nur tun mit den vielen Kartons, in denen Corona-Schnelltests angeliefert werden? Eine prima Idee hatten die Kinder aus dem Schulkindergarten am Kempter Tor in Memmingen. Sie basteln derzeit daraus Tischkicker - und zwar für jedes Kind einen. Eine tolle Einstimmung auf die Fußball-EM.

So sieht er aus, der Tischkicker aus Schnelltest-Kartons.
So sieht er aus, der Tischkicker aus Schnelltest-Kartons.
Bild: Stadt Memmingen

Freitag, 14. Mai, 18 Uhr: Großbritannien wird wieder als Corona-Risikogebiet eingestuft

Die Bundesregierung stuft Großbritannien trotz niedriger Infektionszahlen ab Sonntag wieder als Corona-Risikogebiet ein. Grund ist das "zumindestens eingeschränkte Vorkommen" der zuerst in Indien festgestellten Virusvariante, wie das Robert Koch-Institut am Freitag im Internet bekanntgab. Die Variante B.1.617.2 hat in Indien zu dramatischen Infektionszahlen beigetragen. Die Nachbarländer Sri Lanka und Nepal werden von der Bundesregierung am Sonntag ebenfalls hochgestuft: Sri Lanka zum Risikogebiet und Nepal zum Virusvariantengebiet, der höchsten Risikostufe, für die weitgehende Reisebeschränkungen gelten.

Freitag, 14. Mai, 17.15 Uhr: Hamburg will schärfere Strafen für falsche Impfpässe

Hamburg setzt sich im Bund dafür ein, die Fälschung von Impf- und PCR-Testbescheinigungen einer Urkundenfälschung gleichzustellen und damit auch härter bestrafen zu können. Bisher werde die Fälschung von Gesundheitszeugnissen im Strafrecht anders behandelt als die Fälschung von Urkunden, sagte Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne). "Der Strafrahmen ist bei entsprechenden Fällen weitaus niedriger und der Straftatbestand enthält noch weitere Unstimmigkeiten." Hier bestehe Reformbedarf.

Freitag, 14. Mai, 15 Uhr: Kroos als Kontaktperson in Corona-Quarantäne

Fußball-Nationalspieler Toni Kroos von Real Madrid hat sich in Quarantäne begeben müssen, ist selbst aber nicht positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der spanische Rekordmeister am Freitag mit. Der 31 Jahre alte Weltmeister von 2014 gilt demnach als Kontaktperson zu einer positiv getesteten Person. Um wen es sich dabei handelt, teilte Real nicht mit. Alle Tests bei Kroos seien negativ ausgefallen.

Freitag, 14. Mai, 13.30 Uhr: Quarantäne-Pflicht bei Einreise fällt in Italien weg

Für Italien-Urlauber aus Deutschland und anderen europäischen Ländern entfällt am Sonntag die bisher notwendige Corona-Quarantäne nach der Ankunft. Das teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Rom mit. Künftig sei für Einreisen aus den Ländern der Europäischen Union, dem Schengenraum sowie Großbritannien und Israel nur noch ein negativer Test erforderlich. Bisher musste man fünf Tage in Quarantäne und am Ende einen zweiten Test machen.

Das 60-Millionen-Einwohner-Land zählte am Donnerstag in 24 Stunden rund 8000 Corona-Neuinfektionen und etwa 200 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Sars-CoV-2-Virus. Von Montag an werden voraussichtlich fast alle Regionen Italiens zur Gelben Zone mit moderatem Corona-Risiko gehören.

Freitag, 14. Mai, 12.20 Uhr: Keine Testpflicht mehr für Geimpfte und Genesene in Altenheimen

Geimpfte und genesene Menschen benötigen in Alten- und Pflegeheimen in Bayern künftig keinen negativen Corona-Test mehr. "Das ist für Bewohner, Angehörige und Personal ein weiterer Schritt zu einer Normalisierung des Lebens in den Einrichtungen", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag. Geimpfte und Genese würden nun Menschen, die negativ getestet sind, gleichgestellt.

Für Geimpfte gilt die Erleichterung mit einem für sie ausgestellten Impfnachweis. So müssten etwa Besucher, deren abschließende Impfung mindestens 15 Tage zurückliegt, beim Besuch einer entsprechenden Einrichtung keinen negativen Testnachweis mehr vorlegen, sagte Holetschek. Die Befreiung von der Testnachweispflicht gilt auch für genesene Personen. Dazu zählen alle, die mindestens vor 28 Tagen, höchstens aber vor sechs Monaten mittels PCR-Testung positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auch hier sei ein Nachweis nötig.

Menschen, die eine singuläre Impfdosis erhalten haben, werden vollständig Geimpften gleichgestellt - sofern ihre Corona-Infektion über ein halbes Jahr zurückliegt. Ein entsprechender Nachweis kann durch Vorlage eines länger als sechs Monate zurückliegenden positiven PCR-Tests in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises erfolgen.

Freitag, 14. Mai, 12.15 Uhr: So viele Geimpfte haben sich in Deutschland mit Corona infiziert

Trotz Impfung werden Menschen in Deutschland positiv auf das Corona-Virus getestet. Wie hoch diese Zahl ist und welcher Punkt dabei nicht geklärt ist, lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 12 Uhr: Spahn: Inzidenzwert unter 100 gibt Zuversicht

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die weiter sinkende Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland als ermutigend bezeichnet. Die Tatsache, dass die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit dem 20. März wieder unter die Schwelle von 100 gesunken sei, gebe Anlass zur Zuversicht, sagte er am Freitag beim Besuch der Bundeswehrapotheke im niedersächsischen Quakenbrück. Die Lage sei aber bundesweit sehr unterschiedlich, denn es gebe Landkreise mit einem Inzidenzwert von 35, aber auch solche mit über 200.

Spahn betonte, ihm sei es wichtig, dass, wenn bei einer Inzidenz unter 100 geöffnet werde, dies zuerst im Außenbereich geschehe. Dies gelte für die Außengastronomie oder kleine Konzerte oder ein Fußballspiel mit ausgedünnter Teilnehmerzahl und Abstands- und Hygienekonzept. "Ich kann nur bei den Ländern und Landkreisen dafür werben, dass wir insbesondere bei der Innengastronomie warten, bis wir unter 50er Inzidenzen sind." Wenn sich mehrere Menschen länger im Innenraum ohne Maske aufhielten, sei dies die Mischung, die es dem Virus leicht mache, sich zu verbreiten.

Mit Blick auf den Sommerurlaub verwies Spahn auf die derzeitige Empfehlung, noch soweit möglich auf nicht notwendige Reisen zu verzichten. Das werde man bei einem niedrigen Infektionsgeschehen zum Sommer hin sicher lockern können. "Ich verstehe die Sehnsucht, aber wir sind eben noch in der Pandemie." Deshalb solle man sich Länder aussuchen, die auch niedrige Inzidenzwerte aufwiesen. Im Zweifel sei es aber nicht die weite Reise, sondern "eher Nordsee als die Südsee".

Freitag, 14. Mai, 11.25 Uhr: Cafés und Restaurants in Berlin dürfen Pfingsten draußen wieder öffnen

Viele Berlinerinnen und Berliner haben schon lange darauf gewartet, dass Cafés und Restaurants zumindest im Freien wieder Gäste bedienen dürfen. Am Dienstag hatte der Senat entsprechende Lockerungen für die Außengastronomie in Aussicht gestellt, am Freitag hat er sie nun nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur beschlossen - für die Zeit ab Freitag vor Pfingsten (21.5.).

Voraussetzung ist neben einem vor dem Hintergrund der anhaltenden Pandemie obligatorischen Hygienekonzept, dass die Sieben-Tage-Inzidenz bis dahin weiter stabil unter 100 liegt. Dann greift die Bundes-Notbremse nicht mehr, die solche Lockerungen bisher verbietet. Gäste müssen außerdem einen negativen Corona-Test nachweisen oder vollständigen Impfschutz haben. In den Innenräumen dürfen Gaststätten weiterhin keine Gäste bewirten. Für die Hotels in der Hauptstadt sind noch keine Öffnungsschritte geplant.

Berliner Cafés und Restaurants dürfen Pfingsten draußen wieder öffnen.
Berliner Cafés und Restaurants dürfen Pfingsten draußen wieder öffnen.
Bild: Christoph Soeder, dpa

Am Freitag lag der Inzidenzwert in der Hauptstadt nach den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 71,5, am Donnerstag bei 83,4 und zuletzt am Montag noch oberhalb der 100er-Marke. Nur wenn der Wert, der anzeigt, wie viele Neuinfektionen es pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen gegeben hat, fünf Werktage in Folge unter der Schwelle bleibt, sind Lockerungen am übernächsten Tag möglich. Das wäre in Berlin erstmals am nächsten Mittwoch möglich.

Freitag, 14. Mai, 11.15 Uhr: Bayern fehlen bis Ende 2023 wegen Corona 7,3 Milliarden Euro

Dem bayerischen Staatshaushalt steht wegen erhöhter Ausgaben und geringerer Steuereinnahmen nach Angaben von Finanzminister Albert Füracker (CSU) eine lange Durststrecke bevor. Bis zum Ende des Jahres 2023 stünden dem Haushalt krisenbedingt 7,3 Milliarden Euro weniger zur Verfügung, als vor Beginn der Corona-Pandemie angenommen. Wie die Prognosen für die kommenden Jahre aussehen, lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 10.45 Uhr: Neuer Impfrekord: 1,35 Millionen Menschen an einem Tag geimpft

In Deutschland sind am Mittwoch so viele Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden wie noch nie. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 09.35 Uhr) wurden an dem Tag 1.353.453 Impfspritzen gesetzt, an Christi Himmelfahrt waren es 408.260. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mitteilte, wurden damit an beiden Tagen zusammen fast 2 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft.

Damit seien 35,9 Prozent (29,8 Millionen) der Menschen in Deutschland mindestens einmal geimpft und 10,6 Prozent (8,8 Millionen) voll geschützt. Laut RKI hatte es vor dem neuen Tagesrekord in den vergangenen Wochen bereits drei Tage gegeben, an denen über eine Million Impfspritzen gesetzt wurden. Insgesamt wurden demnach bis einschließlich Donnerstag etwa 38,6 Millionen Impfdosen verabreicht.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 40,4 Prozent. Sachsen liegt mit 31,1 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück. Die Impfkampagne in Deutschland hatte Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

Freitag, 14. Mai, 10.05 Uhr: Corona-Subventionsbetrug in Bayern beschäftigt Justizbehörden

Im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen sind in Bayern seit Beginn der Pandemie mehr als 1400 Ermittlungsverfahren wegen Subventionsbetrugs eingeleitet worden. Dabei gehe es um Hilfsgelder in Höhe von mindestens 11,26 Millionen Euro, bestätigte das Justizministerium am Donnerstag in München. Fälle, in denen die beantragten Hilfsgelder nicht ausgezahlt wurden, habe man hier nicht einberechnet. Sie summieren sich laut Ministerium auf weitere 10,3 Millionen Euro. Zuvor hatte die Online-Ausgabe des "Münchner Merkur" über diese Zahlen mit Stand von Mitte April berichtet.

"Betrug lohnt sich nicht", sagte Justizminister Georg Eisenreich (CSU) auf Anfrage. "Neben der Pflicht zur Rückzahlung der Corona-Soforthilfe drohen hohe Geldstrafen und Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren." Anklagen erhoben die Ermittler in 297 Fällen mit einer Schadenssumme von insgesamt 2,37 Millionen Euro. In weiteren 361 Verfahren werde noch ermittelt, dabei gehe es um Hilfsgelder in Höhe von 4,77 Millionen Euro. Weitere 804 Verfahren sind bereits erledigt, etwa weil sie eingestellt wurden.

Freitag, 14. Mai, 9.15 Uhr: Briten wollen indische Variante mit Massentests und Impfen eindämmen

Nach einem Anstieg von Fällen der indischen Corona-Variante B.1.617.2 will die britische Regierung mit gezielten Massentests in betroffenen Regionen die Ausbreitung verhindern. Im Nordwesten von England sowie in London würden mobile Teams gezielt Tests anbieten und die Nachverfolgung von Kontakten verstärken, wie die britische Regierung mitteilte. Außerdem sollen noch mehr Proben gensequenziert werden.

Man lote derzeit auch Möglichkeiten aus, wie Impfungen möglichst effektiv eingesetzt werden könnten, sagte der für die Impfkampagne zuständige Staatssekretär Nadhim Zahawi am Freitag dem Sender Sky News. So könnten entweder zweite Impfdosen vorgezogen oder in den Regionen auch jüngere Altersgruppen geimpft werden, die eigentlich noch nicht an der Reihe sind. Laut Statistiken von Public Health England hat sich die Zahl der in Großbritannien nachgewiesenen Fälle der Variante B.1.617.2 innerhalb einer Woche auf gut 1300 Fälle verdoppelt. Allerdings soll es noch keine Klarheit darüber geben, ob sich die Mutante der Wirkung von Impfstoffen entzieht oder schwerere Erkrankungen hervorruft.

Freitag, 14. Mai, 8.40 Uhr: Urlaubsplanungen der Bayern sorgen für Unmut in den Impfzentren

Die meisten Corona-Impfungen bestehen aus zwei Spritzen in einem festen Zeitabstand. Etlichen Bürger passt dann der zweite Termin nicht mehr. Doch die Behörden bleiben stur. Die Impfung gehe vor, der Urlaub müsse hinten anstehen. Wie die Behörden reagieren wollen, lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 8.30 Uhr: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz unter 100: Auf diese Dinge kommt es jetzt an

Die dritte Corona-Welle gilt als gebrochen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist nun erstmals seit längerer Zeit wieder zweistellig. Naht damit schon das Ende der Pandemie? Auf welche Dinge es jetzt ankommt, erfahren Sie hier.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist unter den als kritisch definierten Wert von 100 gesunken.
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist unter den als kritisch definierten Wert von 100 gesunken.
Bild: Matthias Bein, dpa

Freitag, 14. Mai, 8.20 Uhr: In den USA können Geimpfte ihre Maske komplett ablegen

Nach neuen Empfehlungen der US-Gesundheitsbehörde CDC können geimpfte Menschen in den USA nun auch in Innenräumen die Masken ablegen. Präsident Biden spricht von einem "großen Tag für Amerika". Er betont aber auch: Der Kampf gegen die Pandemie ist noch nicht vorbei. Was in den USA jetzt in Sachen Corona gilt, lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 8.10 Uhr: Auch Bayernweite Corona-Inzidenz sinkt auf unter 100

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen in Bayern ist am Freitag erstmals seit fast zwei Monaten auf unter 100 gefallen. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100.000 Einwohner im bayernweiten Durchschnitt mit 95,3 an. Damit liegt Bayern knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 96,5. Die Zahl der Neuinfektionen in Bayern lag laut RKI am Freitag bei 1878. 14.551 Menschen starben an oder mit einer Corona-Infektion, das sind 15 mehr als am Vortag.

Die oberfränkische Stadt Coburg liegt mit einer Inzidenz von 284,3 an der Spitze aller Landkreise und kreisfreien Städte nicht nur in Bayern, sondern in ganz Deutschland. Nach Angaben von Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) bekommt die Stadt ein Sonderkontingent von 3200 Impfdosen zugewiesen, um die Pandemie schneller bekämpfen zu können.

Insgesamt liegen in Bayern nur noch fünf Kreise und kreisfreie Städte über einer Inzidenz von 200. 54 Regionen weisen mittlerweile eine Inzidenz von weniger als 100 auf, davon liegen acht sogar unter 50. Die niedrigste Inzidenz hatte am Freitag der ostbayerische Kreis Neustadt an der Waldnaab mit 34,9.

Freitag, 14. Mai, 7.40 Uhr: Nachtleben auf Mallorca fällt für Urlauber im Sommer erst mal flach

Kein Bierkönig, keine Schinkenstraße: Sommer-Touristen auf Mallorca und den übrigen Balearen müssen sich wohl auf Urlaub ohne Clubbesuche einstellen. Was die Regierungschefin der Ballearen angekündigt hat, lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 7.25 Uhr: Landkreise fordern normalen Unterricht im Juni

Die Corona-Zahlen werden besser - wann ist die Rückkehr zu halbwegs normalem Leben möglich? Die Forderungen nach Lockerungen an den Schulen und anderswo werden lauter. Andere warnen schon vor einer vierten Welle. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 7.05 Uhr: Griechische Inseln wollen Touristen mit hohen Impfquoten locken

Geputzt, getüncht, geimpft: Die griechischen Inseln sind offenbar reif für Touristen. Teil der Regierungskampagne für die diesjährige Saison ist ein Impfangebot für Insulaner, das wohl rege angenommen wird. Wie das aussieht, lesen Sie hier.

Die griechischen Inseln sind offenbar reif für Touristen.
Die griechischen Inseln sind offenbar reif für Touristen.
Bild: Angelos Tzortzinis, dpa

Freitag, 14. Mai, 6.45 Uhr: Inzidenz-Werte sinken überall im Allgäu

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in allen Allgäuer Städten und Landkreisen gesunken, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mitteilt. Erstmals seit längerer Zeit hat auch die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen mit 952 die Schwelle von 1000 unterschritten. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Freitag, 14. Mai, 6 Uhr: RKI: Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit 20. März unter 100

Berlin (dpa) - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erstmals seit dem 20. März wieder die Schwelle von 100 unterschritten. Nach Stand des RKI-Dashboards von 04.56 Uhr lag der Wert am Freitag bei 96,5 (20. März: 99,9). Am Vortag hatte das RKI die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 103,6 angegeben, am Freitag vor einer Woche mit 125,7. Einen Höchststand hatte die bundesweite Inzidenz während der dritten Welle am 26. April mit 169,3 erreicht. Der bisher höchste Inzidenz-Wert hatte bei 197,6 am 22. Dezember vergangenen Jahres gelegen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.336 Corona-Neuinfektionen. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.485 Neuansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 190 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 284 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.577.040 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.259.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85.848.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,82). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

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Alle Entwicklungen vom 6. bis 13. Mai lesen Sie in Teil 58 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 30. April bis 5. Mai lesen Sie in Teil 57 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 26. April bis 30. April lesen Sie in Teil 56 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. April bis 26. April lesen Sie in Teil 55 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. April bis 20. April lesen Sie in Teil 54 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. April bis 15. April lesen Sie in Teil 53 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 10. April lesen Sie in Teil 52 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. April lesen Sie in Teil 51 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 28. März bis 1. April lesen Sie in Teil 50 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.