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Suchtgefahr

Wenn Alkohol zur Sucht wird - Allgäuer Expertin klärt auf und nennt Hilfsmöglichkeiten

Ein Bier im Biergarten, ein Glas Rotwein zum Feierabend. Doch wann ist es zu viel des Guten?

Ein Bier im Biergarten, ein Glas Rotwein zum Feierabend. Doch wann ist es zu viel des Guten?

Bild: Ralph Peters, Imago Images (Symbolbild)

Ein Bier im Biergarten, ein Glas Rotwein zum Feierabend. Doch wann ist es zu viel des Guten?

Bild: Ralph Peters, Imago Images (Symbolbild)

Ein Monitoring belegt: Die Bayern trinken (zu) viel Alkohol. Eine Allgäuer Expertin erklärt, ab wann man als krank gilt und wo es Hilfe gibt.
22.06.2022 | Stand: 08:31 Uhr

In Bayern trinken mehr Menschen Alkohol als im deutschlandweiten Durchschnitt. Zu diesem Ergebnis kommt das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in seinem „Suchtmontoring Bayern2: Alkohol“. Mit Verweis auf das Robert-Koch-Institut heißt es dort, dass 13,8 Prozent der Frauen und 18,1 Prozent der Männer im Freistaat einen „riskanten Alkoholkonsum“ pflegen. Konkret bedeutet das, dass Männer täglich mehr als 20 Gramm reinen Alkohol zu sich nehmen und Frauen mehr als zehn Gramm. Zum Vergleich: Eine Halbe Bier enthält etwa 25 Gramm Alkohol, 20 Gramm stecken in einem Glas Wein oder einem doppelten Schnaps. Über den Umgang mit Alkohol sprachen wir mit Natali Bayer, Leiterin der Caritas-Suchtambulanz in Kempten.