Corona aktuell im Allgäu

Inzidenzwerte im Allgäu steigen sprunghaft an

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Die Inzidenzwerte im Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu steigen deutlich. Auch in Kempten, Kaufbeuren und Memmingen gehen die Corona-Zahlen nach oben.

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Die Inzidenzwerte im Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu steigen deutlich. Auch in Kempten, Kaufbeuren und Memmingen gehen die Corona-Zahlen nach oben.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbolfoto)

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Die Inzidenzwerte im Oberallgäu, Ostallgäu und Unterallgäu steigen deutlich. Auch in Kempten, Kaufbeuren und Memmingen gehen die Corona-Zahlen nach oben.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbolfoto)

Die Inzidenzwerte im Allgäu steigen deutlich. Im Ostallgäu werden innerhalb eines Tages über 250 Corona-Fälle gemeldet. Die Corona-News.
28.09.2022 | Stand: 10:58 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Mittwoch, 28. September, 10.57 Uhr: Bauministerin Geywitz erneut an Corona erkrankt

Bauministerin Klara Geywitz hat sich erneut mit dem Coronavirus angesteckt. Eine Pressekonferenz zur Wohngeld-Reform wurde am Mittwoch deswegen abgesagt. Für die SPD-Politikerin ist es bereits die zweite Corona-Erkrankung, im Januar war sie ebenfalls positiv getestet worden. Damit gibt es seit Wochenbeginn schon drei Corona-Fälle im Ampel-Kabinett: Auch Bundeskanzler Olaf Scholz und Innenministerin Nancy Faeser (beide SPD) sind infiziert und isolieren sich.

Mittwoch, 28. September, 9 Uhr: Neuer Omikron-Typ: Das sollten sie über die neue Variante wissen

Die Omikron-Sublinie BA.2.75.2 bereitet Experten Sorgen. Es sei eine Corona-Variante, die eine neuerliche Welle auslösen könnte. Was Sie jetzt wissen sollten.

Mittwoch, 28. September 7.45 Uhr: Corona-Zahlen in München steigen schneller - Maskenpflicht verlängert

Die Corona-Zahlen in Bayern und speziell in München steigen kräftig an. Unterdessen hat die Staatsregierung am Dienstag keine Verschärfung der Corona-Regeln beschlossen. Die bisher bestehenden Maßnahmen - darunter die Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr sowie in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen - blieben bestehen, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Sitzung des Kabinetts. Er appellierte an die Bevölkerung, ihren Impfstatus aktuell zu halten. Unter anderem seien Impfstoffe gegen aktuelle Omikron-Varianten nun verfügbar.

Eineinhalb Wochen nach Beginn des Oktoberfestes steigen die Corona-Zahlen in München immer schneller. Auf Wochensicht ist die Sieben-Tage-Inzidenz um knapp 77 Prozent auf 424,9 gestiegen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstagmorgen (Stand 3.08 Uhr) hervorgeht. Das ist deutlich mehr als der bayernweite Anstieg von 43,1 Prozent oder der deutsche von 29,4 Prozent. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Menschen innerhalb einer Woche.

Mittwoch, 28. September, 6.35 Uhr: RKI registriert 95 811 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 379,6

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 379,6 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 334,9 gelegen (Vorwoche: 264,6; Vormonat: 248,5). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 95 811 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 56 715) und 138 Todesfälle (Vorwoche: 90) innerhalb eines Tages.

Mittwoch, 28. September, 6.10 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu steigen deutlich

Die Corona-Zahlen im Allgäu steigen von Dienstag auf Mittwoch sprunghaft an. Im Ostallgäu klettert die Inzidenz um den Wert von 190 nach oben. Unsere Übersicht.

Dienstag, 27. September, 18.54 Uhr: Scholz verbringt gesamte Corona-Isolation im Kanzleramt

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) verbringt seine gesamte Corona-Isolationszeit im Kanzleramt. Die kleine Wohnung dort "biete sich an, weil ich von hier aus meiner Arbeit gut nachgehen kann", sagte Scholz, der normalerweise in Potsdam lebt, in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er habe dort alles, was er brauche. Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger hätten in den vergangenen zweieinhalb Jahren in Quarantäne oder Isolation verbracht, da müsse er nun kein Aufheben darum machen, sagte Scholz.

Auf ärztlichen Rat nehme er Paxlovid, sagte Scholz weiter. Das Medikament könne helfen, die Ausbreitung des Virus im Körper zu unterdrücken. Gesundheitlich gehe es ihm "den Umständen entsprechend ganz gut". Die Infektion scheine eher mild zu verlaufen. Um die abgesagten Termine tue es ihm leid, sagte Scholz. "Nun nutze ich die Zeit, um intern vieles zu bewegen."

Scholz war am Montag positiv auf Corona getestet worden und hatte sich mit milden Erkältungssymptomen in der Kanzlerwohnung im Bundeskanzleramt in Isolation begeben. Am Dienstag hatte sich Scholz unter anderem mit Mitgliedern der Bremer Landesregierung ausgetauscht - er konnte allerdings wegen seiner Erkrankung nur virtuell zugeschaltet werden.

Dienstag, 27. September, 15.51 Uhr: Vier Länder für Ende der Isolationspflicht - Lauterbach lehnt ab

Aus den Ländern kommt erneut Druck auf den Bund, die Isolationspflicht für Corona-Infizierte zu beenden. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein forderten Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in einem gemeinsamen Schreiben auf, dafür zu sorgen, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) die Regeln nun schnell ändert. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Lauterbach wies den Vorstoß umgehend zurück.

"An die Corona-Isolationspflicht werden wir nicht herangehen", sagte er am Dienstag in Berlin. Angesichts momentan steigender Fallzahlen wolle man "nicht noch Öl ins Feuer gießen" und das Risiko erhöhen, dass es in Betrieben oder bei Zusammenkünften zu Infektionen komme. Daher sei es nicht sinnvoll, auf die Isolationspflicht zu verzichten.

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hatte dagegen argumentiert: "Wir sollten nach und nach in den Modus kommen, eine Corona-Infektionen wie eine andere Infektionskrankheit zu behandeln, bei der gilt: Wer krank ist, bleibt zu Hause." Man müsse auf mehr Eigenverantwortung setzen und den Menschen nicht mehr fünf Tage eine Absonderungspflicht vorschreiben.

Dienstag, 27. September, 14.30 Uhr: Nach Corona-Infektion: Neuer und Goretzka wieder im Bayern-Training

Kapitän Manuel Neuer und Mittelfeldspieler Leon Goretzka sind beim FC Bayern München vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen an diesem Freitag auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Das Duo war am vergangenen Mittwoch nach positiven Corona-Tests von der deutschen Fußball-Nationalmannschaft abgereist und musste sich in häusliche Isolation begeben.

Neuer und Goretzka verpassten die Nations-League-Spiele gegen Ungarn und England, könnten aber nun wieder zur Verfügung stehen. Am Dienstag trainierte beim deutschen Rekordmeister noch eine kleinere Gruppe um jene Auswahlspieler, die wie der Niederländer Matthijs de Ligt oder der Österreicher Marcel Sabitzer bereits von ihren Länderspielreisen zurückgekehrt waren. Trainer Julian Nagelsmann muss es insgesamt ohne größere Vorbereitung mit dem gesamten Team gelingen, in der Bundesliga nach zuletzt vier sieglosen Spielen gegen die nur auf Platz 15 gelisteten Leverkusener eine Trendwende zu schaffen. Denn schon eine Woche später kommt es zum Topspiel bei Borussia Dortmund.

Dienstag, 27. September, 12.10 Uhr: Was ist der Unterschied zwischen Erkältung, Grippe und Corona?

Verschiedene Krankheiten, ähnliche Symptome: Die Arztpraxen stehen erneut vor einem heißen Herbst. Denn in die Corona-Pandemie platzt auch diesmal wieder die Grippe-Welle, dazu sind viele Menschen "nur" erkältet. Und viele Kranke, die Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Schnupfen feststellen, werden sich fragen: Ist das jetzt Corona? Eine Grippe? Oder doch nur ein einfacher grippaler Infekt - also die "klassische" Erkältung?

Was sind die Unterschiede der Krankheiten? Und was sind konkrete Anzeichen dafür, dass ich an Covid-19 oder einer Grippe erkrankt bin? Antworten darauf bekommen Sie hier im Überblick.

Dienstag, 27. September, 11.30 Uhr: Baden-Württemberg will Corona-Regeln nicht verschärfen

Trotz deutlich steigender Erkrankungszahlen will Baden-Württemberg seine Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie nicht verschärfen. Das Kabinett beschloss am Dienstag in Stuttgart eine neue Corona-Verordnung, nach der die derzeit im Land geltenden Regelungen ab Oktober weitgehend beibehalten und lediglich an das neue Infektionsschutzgesetz des Bundes angepasst werden. Demnach wird es im Südwesten vorerst keine Maskenpflicht in Restaurants und Geschäften geben. Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hatte aber vor kurzem weitere Regeln in Aussicht gestellt, sollte sich die Infektionslage im Herbst und Winter erheblich verschlechtern. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 273,6, in der Vorwoche noch bei 187,1.

In Deutschland gelten im Herbst und Winter wieder bestimmte Masken- und Testpflichten gegen Corona. Dies sehen neue Regeln des Bundes zum Umgang mit der Pandemie vor. Bundesweit gilt eine Maskenpflicht in Fernzügen, Kliniken und Arztpraxen. Die Länder können auch in Restaurants und anderen Innenräumen wieder das Tragen von Masken vorgeben. Lockdowns, Betriebs- oder Schulschließungen soll es nicht mehr geben. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte vor einer Woche verkündet, er sehe das Land im "Übergang von der Pandemie zur Endemie". Eine Überlastung der Kliniken sei derzeit nicht zu befürchten, da die neuen Omikron-Varianten zwar ansteckend seien, aber nicht zu gravierenden Erkrankungen führten. Das bedeute, dass er "vom "Team Vorsicht" ins "Team Liberalisierung"" wechseln könne. "Bei einer Endemie sind die Leute wieder selbst für sich verantwortlich. In der Phase sind wir."

Dienstag, 27. September, 10.45 Uhr: Forscher entwickeln nasale Corona-Impfstoffe

Coronaviren verbreiten sich bekanntermaßen vor allem durch die Luft und gelangen in der Regel zunächst in Nase, Rachen und Lunge. Nur logisch eigentlich, direkt dort, in den Schleimhäuten, auch mit der Bekämpfung der Erreger zu beginnen und eine Infektion so bestenfalls ganz zu vermeiden. Tatsächlich arbeiten Forscher schon seit der Frühzeit der Pandemie an Schleimhaut-Impfstoffen. Wie diese Impfung funktioniert, erfahren Sie hier.

Dienstag, 27. September, 9.45 Uhr: Corona-Zahlen in München steigen immer schneller

Eineinhalb Wochen nach Beginn des Oktoberfestes steigen die Corona-Zahlen in München immer schneller. Auf Wochensicht ist die Inzidenz um knapp 77 Prozent auf 424,9 gestiegen, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Dienstagmorgen (Stand 3.08 Uhr) hervorgeht. Das ist deutlich mehr als der bayernweite Anstieg von 43,1 Prozent oder der deutsche von 29,4 Prozent. Die Inzidenz ist die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Menschen binnen sieben Tagen. Da die Gesundheitsämter an Wochenenden praktisch keine neuen Fälle an das RKI melden, die dieses in die Zahlen des jeweils nächsten Morgens einrechnen kann, ist Dienstag in der Regel der erste Tag der Woche, an dem sich deutliche Anstiege in den Inzidenzen zeigen.

Ein Zusammenhang des Anstiegs mit dem Oktoberfest lässt sich derzeit zwar kaum beweisen, er liegt aber nahe: Auch bei anderen Volksfesten hatte sich häufig etwa eineinhalb Wochen nach Beginn ein deutlicher Anstieg in den Inzidenzen gezeigt. Oft waren diese dann noch gut eine Woche weiter gestiegen. Auch Experten hatten im Vorfeld des Oktoberfest eine Wiesn-Welle vorhergesagt. Die Inzidenzzahlen haben inzwischen allerdings ein Stück weit an Aussagekraft eingebüßt. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Corona Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Dienstag, 27. September, 6.45 Uhr: Weiterer Corona-Toter im Allgäu

Ein Mensch im Allgäu, der mit dem Corona-Virus infiziert war, ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in den vergangenen Tagen gestorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in der Region auf 1143. AUßerdem steigen die Inzidenz-Werte im Allgäu weiter, außer in einer Stadt. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 27. September, 6 Uhr: RKI registriert 89.282 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 334,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 334,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben.

Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 293,6 gelegen (Vorwoche: 259,0; Vormonat: 260,3). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 89 282 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 60 237) und 118 Todesfälle (Vorwoche: 146) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 33.041.332 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Montag, 26. September: Bundesinnenministerin Faeser erstmals mit Corona infiziert

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat sich erstmals seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert. Auf Twitter schrieb sie am Montag: "Jetzt hat mich Corona auch erwischt, zum ersten Mal. Das Virus bleibt tückisch. Passt alle in diesem Herbst gut auf Euch auf!" Faeser hätte an diesem Dienstag an einer gemeinsamen Sitzung der Innen- und Justizminister in München teilnehmen sollen.

Dort wird sie nun von einem Staatssekretär vertreten. Die Ministerin sei in Hessen in häuslicher Isolation, teilte ein Sprecher auf Nachfrage mit. Auch Bundeskanzler Olaf Scholz wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

Montag, 26. September, 10.10 Uhr: Kommentar: Corona gehört jetzt zum Leben dazu

US-Präsident Joe Biden hatte erst kürzlich die Corona-Pandemie für beendet erklärt. Aber kam diese Aussage vielleicht etwas zu früh? Die Zahl der Infektionen und Todesfälle steigt täglich. Die deutsche Regierung äußert sich nicht derart. Und auch die amerikanischen Behörden sind anderer Meinung als ihr Präsident. Zwar wurden die Auflagen gelockert, doch in den USA gilt weiterhin der nationale Gesundheitsnotstand. Corona ist noch lange nicht vorbei, schreibt unser Autor. Wie wir seiner Meinung nach künftig mit dem Virus umgehen sollten, lesen Sie hier.

Montag, 26. September, 7.40 Uhr: Lehrergewerkschaft warnt vor Schulschließungen bei hohem Krankenstand

Bildungsgewerkschaften warnen vor Unterrichtsausfällen oder sogar Schulschließungen, falls in einer möglichen neuen Corona-Welle viele Lehrerinnen und Lehrer erkranken. Der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Montag): "Wenn der Schutz und damit die Gesundheit der Lehrkräfte nicht hinreichend beachtet wird, werden die Schulschließungen vor dem Hintergrund des bereits ohnehin schon dramatischen Personalmangels, bei entsprechendem Krankenstand von ganz allein kommen."

Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, sagte dem RND: "Sollte es wieder zu deutlich mehr Krankheitsfällen bei den Beschäftigten an Schulen und Kitas kommen, wird es wegen des ohnehin herrschenden Lehrkräftemangels zu noch mehr Unterrichtsausfall kommen." Krankheitsbedingte Lücken wären nicht mehr zu kompensieren.

Montag, 26. September, 6.40 Uhr: Bundesweite Inzidenz bei 293,6

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt am Montagmorgen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 293,6. Da aber längst nicht mehr alle Landratsämter, kreisfreien Städte und Bundesländer am Wochenende Zahlen an das RKI liefern, sind die Werte am Sonntag und am Montag nur bedingt aussagekräftig.

Im Allgäu entsprechen die Corona-Zahlen am Montag in vielen Landkreisen und Städten den Zahlen von Samstag. Eine Übersicht über die Sieben-Tage-Inzidenz in der Region finden Sie hier.

Sonntag, 25. September, 11.45 Uhr: Gesundheitsminister Holetschek ruft Bevölkerung zu Grippeimpfung auf

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) ruft zur Grippeimpfung auf. In diesem Winter könnten Grippe- und Corona-Wellen zusammentreffen. Mehr Infos dazu.

Sonntag, 25. September, 10 Uhr: Ex-Minister zieht Corona-Bilanz: Wer verzeiht Jens Spahn?

Jens Spahn war einmal der oberste Corona-Bekämpfer und der beliebteste Politiker Deutschlands. In einem Buch schildert er nun seine Sicht der Dinge.

Sonntag, 25. September, 8.30 Uhr: Bayerische Herbstwelle deutet sich an

Die Inzidenzwerte in Bayern steigen und eine Herbst-Welle deutet sich an. Auch die Zahl an Corona-Pantienten in Kliniken geht nach oben. Trotz des Oktoberfestes zeigt sich aber bisher noch kein drastischer Anstieg.

Die Inzidenzwerte im Allgäu tagesaktuell finden Sie in unserer Übersicht.

Samstag, 24. September, 19.12 Uhr: Tausende feiern nach Corona-Pause bei Musikfestival Lollapalooza

Das Musikfestival Lollapalooza hat nach einer Corona-Zwangspause Tausende Besucher in das Olympiastadion und den Olympiapark Berlin gelockt. Die Gäste feierten am Samstag zu Künstlern wie der Band Milky Chance, Rapperin Layla oder Sängerin Zoe Wees. Am Abend wurden noch große Acts wie US-Sänger Machine Gun Kelly oder die Bands AnnenMayKantereit und Kraftklub und erwartet. Das Festival war wegen der Pandemie zuletzt zwei Mal ausgefallen.

Seit 2018 ist das Olympiagelände der Ort für das Lollapalooza. 2019 hatten im Olympiapark und Olympiastadion jeweils rund 85 000 Besucher an zwei Tagen gefeiert. Laut dem Veranstalter waren noch nie so viele Tickets verkauft worden.

Besucher feiern beim Lollapalooza Festival am Berliner Olympiastadion.
Besucher feiern beim Lollapalooza Festival am Berliner Olympiastadion.
Bild: Britta Pedersen

Ins Leben gerufen wurde das US-Festival 1991 von Perry Farrell, Sänger der Band Jane's Addiction. 2015 feierte das Lollapalooza auf dem Tempelhofer Feld in Berlin Europa-Premiere. In diesem Jahr ist das Musikfestival das sechste Mal in Deutschland. Acts wie die Bands Seeed und Die Fantastischen Vier, DJ Tiesto oder Rapper Casper dürften am Sonntag erneut viele Fans anziehen.

Samstag, 24. September, 13.45 Uhr: Corona-Fallzahlen in Frankreich ziehen kräftig an

In Frankreich zieht die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen wieder kräftig an. In der vergangenen Woche stieg der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner um 57 Prozent und lag am Montag bei 308,2, wie die Gesundheitsbehörden in Paris am Freitag mitteilten. Betroffen seien alle Altersgruppen, insbesondere aber junge Menschen im Alter zwischen 10 und 19 Jahren.

Die Lage in den Krankenhäusern war weiter stabil. Die Behörden appellierten an Menschen ab 60 Jahren, sich eine zweite Auffrischimpfung zu holen. Beschlüsse oder eine Diskussion zum Wiedereinführen von Corona-Maßnahmen gibt es in Frankreich noch nicht. Eine Maskenpflicht gilt lediglich noch für Besucher von Krankenhäusern und Altenheimen.

Samstag, 24. September, 10.10 Uhr: RKI registriert 46 964 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 308,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 308,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 8.45 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 294,7 gelegen (Vorwoche: 257,5; Vormonat: 275,3). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 46 964 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 36 613) und 90 Todesfälle (Vorwoche: 88) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Samstag, 24. September 8.50 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu

Die Inzidenzwerte im Ostallgäu und Oberallgäu steigen - im Unterallgäu gehen die Corona-Zahlen sogar sehr deutlich nach oben. Unsere Übersicht.

Hinweis: Die Inzidenzwerte für das Allgäu wurden erst gegen 8.30 Uhr vom RKI veröffentlicht.

Samstag, 24. September, 7.10 Uhr: Oktoberfest-Abwasser wird auf Corona getestet: noch keine Wiesn-Welle

Münchner Wissenschaftler untersuchen das Abwasser des Oktoberfests laufend auf Bestandteile des Coronavirus. Es gebe dort derzeit eine ähnliche Virenkonzentration wie im Stadtgebiet, sagte Andreas Wieser von der Abteilung für Infektions-und Tropenmedizin am LMU Klinikum München der Deutschen Presse-Agentur. Für die Dauer des Festes würden täglich Proben vor und hinter der Wiesn dem Abwasser entnommen.

"Wir sehen schon, dass da ordentlich etwas los ist", sagte der Leiter des Sars-CoV-2-Labors weiter. Ob sich schon eine Wiesn-Welle anbahne, sei aber am Abwasser noch nicht abzulesen. "Wir könne dazu noch keine Aussage treffen", sagte Wieser. "Wir haben eine Inkubationszeit von fünf Tagen. Es ist nicht zu erwarten, dass man da jetzt schon große Sprünge sieht."

Hinzu komme, dass das Abwasser von der Wiesn im Vergleich zum sonstigen städtischen Abwasser stark verdünnt sei - das könne das Ergebnis beeinflussen. Grund für die andere Konzentration seien sehr viel Spülwasser und eine vorwiegende Abgabe von Urin - und nicht Stuhl. Auch der starke Regen vor einigen Tagen mache die Bestimmung konkreter Werte schwierig. Lesen Sie auch: Vom Allgäu auf die Wiesn: So kommen Sie am schnellsten zum Oktoberfest

Dass es überhaupt gelungen sei, das Virus speziell in den stark verdünnten Abwässern des Volksfestes nachzuweisen, sei jedoch ein gutes Zeichen für die Methode an sich. Eine solche Beprobung bei einem großen Volksfest wie der Wiesn habe noch nicht stattgefunden.

Die Bewertung der Ergebnisse erschwere auch, dass die Wiesngäste in ganz München unterwegs seien. "Die meisten Gäste sind ja auch in Hotels oder wohnen in München oder Umland, so dass sie auch hier dann als Infektionsfälle Viren ins Wasser einbringen können. Daher überwachen wir auch das Stadtabwasser zum Vergleich."

Neben der Virenlast führten die Wissenschaftler Sequenzierungen durch, um die genetische Zusammensetzung der Viren zu beobachten - und auch mögliche neue Varianten schnell zu entdecken.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte, die Corona-Entwicklung auch im Zusammenhang mit dem Oktoberfest werde genau beobachtet. Das Abwasser-Monitoring sei ein weiterer Ansatz, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen. Mit der Wiesn sei ein Anstieg der Infektionszahlen in München zu erwarten. "Entscheidend ist und bleibt die Lage in den Krankenhäusern." Es gebe dort bereits Personalausfälle, die aber noch weitgehend kompensierbar seien.

Nach bisherigen Erfahrungen dauert es eineinhalb bis zwei Wochen nach dem Start eines Volksfestes, bis sich etwaige Infektionswellen in der Inzidenz zeigen. Die Wiesn läuft seit etwa einer Woche.

Samstag, 24. September, 7 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte (RKI) verzögern sich

Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu liegen noch nicht vor. Derzeit wird das Dashboard des RKI aktualisiert, heißt es auf der Website. Die Corona-Zahlen verzögern sich an dieser Stelle.

Freitag, 23. September, 11.25 Uhr: WHO: Einfluss Deutschlands in der Pandemie "unübertroffen"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den wissenschaftlichen Einfluss Deutschlands bei der internationalen Bekämpfung der Corona-Pandemie hervorgehoben. Dieser sei "unübertroffen", sagte der oberste Krisenmanager der WHO, Mike Ryan, anlässlich der Jahresversammlung der Wissenschaftsakademie Leopoldina am Freitag in Halle. "Ein Plan garantiert keinen Erfolg, aber ohne Plan geht man nirgendwohin", sagte Ryan. Länder, die eine ungefähre Richtung hatten - auch wenn sie nicht immer zu 100 Prozent richtig war - seien bisher besser durch die Pandemie gekommen, sagte Ryan. Wichtig sei eine wissens- und datenbasierte Entscheidungsfindung, die aufgrund der Erfahrungen mit der Pandemie immer besser werde. Die Wissenschaft habe riesige Fortschritte in der Pandemie gemacht, es bedürfe aber einer besseren Kommunikation und vor allem der Akzeptanz in der Gesellschaft. Ryan betonte, dass Diskussionen und Streitigkeiten konstruktiv geführt werden müssten. Es gehe darum, die Zukunft zu gestalten und nicht Angst zu erzeugen. "Die Pandemie hat unsere Gesellschaft nachhaltig verändert", sagte Ryan. Er warnte vor weiterer gesellschaftlichen Spaltung, die auch durch pandemiebedingte Probleme befeuert worden sei.

Freitag, 23. September, 11.15 Uhr: Ohne Impfung oder Test: Einreise nach Thailand wird noch einfacher

Die Einreise nach Thailand soll ab dem 1. Oktober weiter vereinfacht werden. Besucher müssten dann am Flughafen weder einen Corona-Impfnachweis noch einen negativen Test vorlegen, zitierte die Zeitung "Bangkok Post" am Freitag Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul. Dies sei bei einem Treffen des nationalen Komitees für übertragbare Krankheiten beschlossen worden. Wer sich mit dem Virus infiziere und nur milde Symptome habe, müsse sich dann auch nicht mehr isolieren. Es reiche aus, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten.

Die Einreise nach Thailand soll ab dem 1. Oktober weiter vereinfacht werden.
Die Einreise nach Thailand soll ab dem 1. Oktober weiter vereinfacht werden.
Bild: Carola Frentzen, dpa

Die neuen Regeln müssen allerdings noch vom Covid-19-Krisenzentrum (CCSA) abgesegnet werden. Die Infektionszahlen in dem beliebten Urlaubsland sind zuletzt immer weiter zurückgegangen. Thailand versucht, den enorm wichtigen Tourismussektor wiederzubeleben und mehr Besucher ins Land zu locken.

Freitag, 23. September, 11 Uhr: Corona-Fall im Deutschland-Achter bei Ruder-WM

Ein Corona-Fall zwingt den Deutschland-Achter während der Ruder-WM in Tschechien zu einem Umbau der Crew. Vor dem für den heutigen Freitag (12.45 Uhr) angesetzten Hoffnungslauf, in dem das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) seine letzte Chance um den Einzug in das Finale nutzen will, wurde Julian Garth positiv auf das Virus getestet. Den Rollsitz des erkrankten Krefelders nimmt deshalb Max John (Rostock) aus dem Vierer ohne Steuermann ein. Für das Großboot kommt dieser Umbau nach dem enttäuschenden vierten Rang im Vorlauf zur Unzeit. Schon vor der WM waren zwei aus beruflichen Gründen verhinderte Teammitglieder ersetzt worden. "Wir versuchen mit Max John im Hoffnungslauf durchzukommen und das Finale am Sonntag zu erreichen. Wir haben einmal zusammen trainiert, das hat ganz gut geklappt", sagte Achter-Trainer Uwe Bender

Freitag, 23. September, 10.30 Uhr: Hongkong beendet Quarantänepflicht bei Einreise

Nach zweieinhalb Jahren beendet Hongkong seine Quarantänepflicht bei der Einreise. Ankömmlinge müssen künftig nur noch drei Tage ihre Gesundheit beobachten und können in der Zeit nicht in Restaurants oder Bars, wie Hongkonger Medien am Freitag berichteten. Nach einem negativen Test am vierten Tag bekommen sie in der Corona-App einen blauen Code und können sich damit frei bewegen. Am sechsten Tag ist ein weiterer Test vorgesehen. Die neuen Regeln gelten von Montag an. Vor dem Abflug nach Hongkong kann künftig ein Antigen-Test innerhalb von 24 Stunden gemacht werden - statt des bisher geforderten PCR-Tests innerhalb von 48 Stunden, wie berichtet wurde. Einreisende werden am Flughafen noch einmal getestet, müssen aber nicht mehr auf das Ergebnis warten. Touristen können demnach in jedem beliebigen Hotel unterkommen. Die neuen Regeln ersetzen die bisherige dreitägige Quarantäne in bestimmten Hotels gefolgt von vier Tagen gesundheitlicher Beobachtung.

Nach zweieinhalb Jahren beendet Hongkong seine Quarantänepflicht bei der Einreise.
Nach zweieinhalb Jahren beendet Hongkong seine Quarantänepflicht bei der Einreise.
Bild: Daniel Ceng Shou-Yi, Zuma Press Wire, dpa

Nach dem Ausbruch der Pandemie hatte die chinesische Sonderverwaltungsregion zwischenzeitlich sogar drei Wochen Quarantäne von Einreisenden gefordert. In China, dass unverändert eine Null-Covid-Strategie verfolgt, sind heute bei der Ankunft noch sieben Tage in einem Quarantänehotel Pflicht, gefolgt von drei Tagen medizinischer Beobachtung oder mancherorts weiterer Isolation. Auch Taiwan schafft Mitte nächsten Monats seine Quarantänepflicht ab.

Freitag, 23. September, 8.50 Uhr: Mehrere Corona-Kennzahlen steigen an - kommt nun die nächste Welle?

Mehrere Kennzahlen deuten auf ein wieder leicht zunehmendes Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland hin. Ob nun bald die siebte Welle kommt, lesen Sie hier.

Freitag, 23. September, 8.35 Uhr: Lauterbach für kostenlose Corona-Tests auf der Wiesn

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hätte sich kostenlose Corona-Tests auf dem Oktoberfest gewünscht. "Ich finde: Wenn man fast 15 Euro für eine Maß Bier verlangt, dann kann man den Besuchern auch einen kostenlosen Test anbieten", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe). "Es wäre eine Solidaritätsgeste gewesen, die über Deutschland hinaus wahrgenommen worden wäre." Er sei zum Oktoberfest eingeladen gewesen, sagte Lauterbach der Zeitung - "bin aber nicht hingegangen. Wenn jedem am Eingang ein Test angeboten worden wäre, hätte ich mir das vielleicht noch überlegt".

Freitag, 23. September, 8 Uhr: Wann und für wen ist eine 5. Corona-Impfung sinnvoll?

Nach dem Sommer kommt der Herbst – und mit dem Wechsel der Jahreszeiten auch die Angst vor einer weiteren Corona-Welle, die es in den letzten beiden Jahren nach den heißen Monaten gegeben hat. Viele Menschen interessieren sich daher für weitere Impfungen gegen Covid-19, deren Wirksamkeit deutlich wurde. Im Gespräch ist dabei auch schon die 5. Corona-Impfung für Personen, die bereits vier immunologische Ereignisse hatten. Was Sie über eine 5. Corona-Impfung wissen sollten, erfahren Sie hier.

Freitag, 23. September, 7.30 Uhr: Milliardär Bill Gates von Reaktion auf Pandemie überrascht

Obwohl er schon 2015 vor einer weltweiten Pandemie gewarnt hatte, war Milliardär Bill Gates laut eigener Aussage von der tatsächlichen Wucht der Corona-Krise überrascht. "Die Schwierigkeiten bei der Kommunikation zu Masken, Impfungen und im Umgang mit mancher Fehlinformation waren alle in einer Größenordnung, die ich nicht erwartet hatte", sagte Gates der Deutschen Presse-Agentur in New York. Andererseits habe er auch mit einigen Errungenschaften wie dem schnellen Einsatz der mRNA-Verfahren bei den Impfungen nicht gerechnet. "Es gibt so viele Helden, die hervorgetreten sind, auch im Lokalen, wie das medizinische Personal", sagte der 66 Jahre alte Microsoft-Gründer, der mit seiner Stiftung Milliarden Dollar für die Bekämpfung von Krankheiten und Armut bereitstellt. "Ich habe also viel Negatives gelernt, das ich nicht erwartet hätte, aber es gab auch sehr viele gute Dinge."

Freitag, 23. September, 7 Uhr: Corona-Zahlen steigen im Allgäu vielerorts an

Die Corona-Zahlen im Allgäu steigen wieder vielerorts an. In mehreren Städten und Landkreisen ging die 7-Tage-Inzidenz nach oben. Die aktuellen Daten finden Sie hier.

Freitag, 23. September, 6 Uhr: RKI registriert 50.800 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 294,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 294,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 281,4 gelegen (Vorwoche: 249,9; Vormonat: 288,5). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 50.800 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 38.749) und 93 Todesfälle (Vorwoche: 117) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen unf Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 32.905.086 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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