DEL2-Eishockey

Ehemaliger ESVK-Torhüter Bastian Kucis erwartet Joker in Frankfurt

Im Auswärtsspiel bei den Frankfurter Löwen erwartet Joey Lewis (links) den ehemaligen ESVK-Torwart Bastian Kucis.

Im Auswärtsspiel bei den Frankfurter Löwen erwartet Joey Lewis (links) den ehemaligen ESVK-Torwart Bastian Kucis.

Bild: Archivfoto: Mathias Wild

Im Auswärtsspiel bei den Frankfurter Löwen erwartet Joey Lewis (links) den ehemaligen ESVK-Torwart Bastian Kucis.

Bild: Archivfoto: Mathias Wild

Torhüter Bastian Kucis stammt aus Kaufbeuren. Am Freitag erwartet er mit den Frankfurter Löwen DEL 2-Tabellennachbar ESVK. Was er über seinen Heimatverein sagt.
25.03.2021 | Stand: 16:25 Uhr

Sieben Spiele hat der Eishockey-Zweitligist ESV Kaufbeuren in der laufenden Hauptrunde der DEL 2 noch vor sich – und einen Play-off-Startplatz bereits fest im Blick. Schon am Wochenende können die Joker in zwei Duellen gegen hessische Teams diesbezüglich einen gewaltigen Schritt in die richtige Richtung machen. Am Freitag steht die Partie bei den Frankfurter Löwen an (Platz fünf, fünf Zähler vor Kaufbeuren bei allerdings zwei Matches weniger), am Sonntag gastieren die Roten Teufel aus Bad Nauheim an der Wertach. Erstes Bully ist am Freitag, 26. März, um 19.30 Uhr, am Sonntag um 17 Uhr.

Bad Nauheim 15 Zähler hinter dem ESVK

Die Roten Teufel kommen mit dem Ziel, ihren allerersten Sieg im neuen Kaufbeurer Stadion überhaupt einzufahren. Sie sind Neunter und somit erster Verfolger der derzeitigen Play-off-Teams, mit 15 Zählern hinter dem ESVK ist der Abstand aber gewaltig. Für die Kaufbeurer gibt es am Sonntag ein Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Verteidiger Aaron Reinig, der nun in Diensten seines Heimatvereins Bad Nauheim steht.

Auch am Freitag treffen die Kaufbeurer auf alte Bekannte: die ehemaligen Joker Mike Mieszkowski und Torwart Bastian Kucis. Das Kaufbeurer Eigengewächs Kucis spielte 2019/20 in Bad Nauheim, kam dort aber nicht über den Nummer-2-Status hinaus. Derzeit wechselt er sich bei den Löwen mit Patrick Klein im Tor ab. Aus dem Klubumfeld heißt es, gegen Kaufbeuren werde Kucis wohl spielen dürfen.

„Der ESVK hat ein starkes Team mit vielen Topspielern, das haben sie gerade in den zurückliegenden Wochen gezeigt. Sie sind in Form und immer gefährlich“, ist der 23 Jahre alte Goalie (aktuelle Fangquote: 91,3 Prozent) gewarnt. Die Verbindung zu den einstigen Mitstreitern sei nie ganz abgebrochen, erzählt Kucis. „Mit Denis Pfaffengut und Fabian Koziol habe ich schon in den Nachwuchsteams zusammengespielt. Wir telefonieren ab und zu und bleiben in Verbindung. Auch Co-Trainer Sebastian Osterloh stand mit mir zusammen auf dem Eis.“

Gutes Omen: In diesem Jahr in Frankfurt sind die Joker noch ungeschlagen

Für Kaufbeuren mag es ein gutes Omen sein, dass die Partie auswärts stattfindet. Daheim ging in dieser Saison gegen das Team aus der Bankenmetropole nichts (3:5, 1:7), dafür holte der ESVK in Frankfurt mit einem 5:4 nach Verlängerung zwei Zähler. Und nach dem Wochenende? In dann noch fünf ausstehenden Matches haben die Joker ein recht ausgeglichenes Programm. Zwei der kommenden Gegner stehen in der Tabelle über ihnen, nämlich der klare Spitzenreiter Kassel und Bad Tölz. Die Lausitzer Füchse, Ravensburg und Bayreuth hat das Tem von Trainer Rob Pallin bisher hinter sich gelassen.

Kaufbeuren blickt auf den vierten Platz und das Play-off-Heimrecht

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Verteidiger Fabian Koziol, der zurzeit Gespräche über eine Vertragsverlängerung führt, blickt nach eigenen Worten nicht ständig auf die Tabelle. „Ich denke eher von Spiel zu Spiel“, sagt er. „Klar wäre es schön, noch das Play-off-Heimrecht zu holen“, erwähnt der 21-Jährige den acht Punkte entfernten vierten Platz. Vorrangig aber gelte es, den derzeitigen sechsten Rang zu halten.

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