Corona aktuell im Allgäu

Künftig ist eine Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig - Hongkong lässt 2000 Hamster töten

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Im Zuge eines Corona-Ausbruchs haben die Behörden in Hongkong die Tötung von etwa 2000 Hamstern und anderen Kleintieren angeordnet.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Im Zuge eines Corona-Ausbruchs haben die Behörden in Hongkong die Tötung von etwa 2000 Hamstern und anderen Kleintieren angeordnet.

Bild: Kin Cheung, AP, dpa

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Im Zuge eines Corona-Ausbruchs haben die Behörden in Hongkong die Tötung von etwa 2000 Hamstern und anderen Kleintieren angeordnet.

Bild: Kin Cheung, AP, dpa

Wer mit Johnson&Johnson geimpft ist, braucht künftig eine Zweitimpfung. Hongkong ordnet die Tötung von 2000 Hamstern an. Der Corona-Newsblog.
18.01.2022 | Stand: 19:44 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Dienstag, 18. Januar, 19.43 Uhr: Holetschek: Impfpflicht für Einrichtungen soll überdacht werden

Klaus Holetschek fordert von der Bundesregierung, die Einführungsfrist zur Impfpflicht für Mitarbeitende von Arztpraxen, Kliniken und Co. nochmal zu prüfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Bilderstrecke

Bayerischer Gesundheitsminister Klaus Holetschek: Die wichtigsten Stationen seiner Karriere

Dienstag, 18. Januar, 18 Uhr: Kurz vor Olympia: Skispringer Tande positiv auf Corona getestet

Der norwegische Skispringer Daniel-André Tande ist zweieinhalb Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele von Peking positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigte Cheftrainer Alexander Stöckl norwegischen Medien. Demnach wurde auch Tandes Teamkollege Fredrik Villumstad positiv auf das Virus getestet. Auch Zakopane-Sieger Marius Lindvik, der selbst negativ getestet wurde, isolierte sich zunächst aus Sicherheitsgründen, weil er in den Tagen zuvor engen Kontakt mit Tande hatte.

Die Winterspiele in China beginnen am 4. Februar. Die Norweger um Lindvik, Tande und Halvor Egner Granerud gelten als Mitfavorit für die Skisprung-Entscheidungen. Skiflug-Weltmeister Tande, der im März 2021 nach einem schweren Sturz in Planica mehrere Tage im Koma lag, und Villumstad müssen nach ihrer Genesung gemäß Olympia-Hygienekonzept für die Einreise nach Peking zusätzliche Negativtests vorlegen, um einreisen zu dürfen.

Daniel-André Tande ist positiv auf das Coronavirus getestet.
Daniel-André Tande ist positiv auf das Coronavirus getestet.
Bild: Philipp von Ditfurth, dpa (Archivbild)

Dienstag, 18. Januar, 17.17 Uhr: Künftig Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig

Die digitalen Impfnachweise sollen an EU-Vorgaben angepasst werden. Das betrifft vor allem Menschen, die mit dem Johnson&Johnson-Impfstoff geimpft wurden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 16 Uhr: Seit Beginn der Pandemie arbeiten mehr Menschen in Teilzeit

Während Corona ist die Zahl der Angestellten, die nicht in Vollzeit beschäftigt sind, etwas gestiegen. Haben einige Gefallen an weniger Stunden gefunden? Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 15.40 Uhr: Mobile Impfteams sind im Unterallgäu unterwegs

Die mobilen Impfteams sind im Unterallgäu unterwegs. Das sind die Orte und Termine:

  • Ottobeuren: Dienstag, 1. Februar, von 14 bis 18 Uhr im Haus des Gastes
  • Markt Wald: Donnerstag, 10. Februar, von 14 bis 18 Uhr im Rathaus

Dienstag, 18. Januar, 15.25 Uhr: Zwei weitere Corona-Fälle bei deutschen Handballern

Wenige Stunden vor dem abschließenden Vorrundenspiel der deutschen Handballer bei der Europameisterschaft gegen Polen hat es zwei weitere positive Corona-Fälle im DHB-Team gegeben. Nach den Infektionen von Torwart Till Klimpke und Marcel Schiller fallen insgesamt neun Akteure für die Partie an diesem Dienstag aus.

Dienstag, 18. Januar, 15.20 Uhr: Inzidenzwert im Landkreis Lindau und im Ostallgäu weiter über 700

Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier im Überblick.

Dienstag, 18. Januar, 15 Uhr: Zwei enge Papst-Mitarbeiter positiv auf Corona getestet

Zwei hohe Vatikan-Mitarbeiter und enge Vertraute von Papst Franziskus sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin und dessen Stellvertreter, Erzbischof Edgar Pena Parra, haben sich in ihren Wohnungen isoliert, wie die Pressestelle des Heiligen Stuhls am Dienstag mitteilte. Der Kardinalstaatssekretär ist der wichtigste Diplomat des Vatikans und gilt deshalb als Nummer zwei im Kirchenstaat nach dem Papst.

Der Italiener Parolin (67) habe sehr leichte Symptome, der Venezolaner Pena Parra (61) keine Symptome. Beide Geistliche seien mit drei Dosen vollständig geimpft, hieß es. Jüngst hatte der Vatikan strenge Covid-Regeln erlassen: Nur noch geimpfte oder genesene Mitarbeiter dürfen im Kirchenstaat ihre Arbeitsstelle betreten.

Dienstag, 18. Januar, 13.35 Uhr: Aus Angst vor Corona: Hongkong lässt 2000 Hamster töten

Hongkong ordnet die Tötung von etwa 2000 Hamstern und anderen Kleintieren an: In einer Tierhandlung seien Nager positiv auf Corona getestet worden. Die kuriose Geschichte dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 13.20 Uhr: Wieder einige Demos gegen Corona-Maßnahmen im Allgäu - Polizei leitet Verfahren ein

Im Allgäu kamen am Montag wieder zahlreiche Menschen zusammen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Die Bilanz der Polizei dazu finden Sie hier.

Am Montag hatte die Polizei im Allgäu wieder einiges zu tun: In mehreren Städten gab es Versammlungen gegen die Corona-Maßnahmen - teils waren diese nicht angemeldet.
Am Montag hatte die Polizei im Allgäu wieder einiges zu tun: In mehreren Städten gab es Versammlungen gegen die Corona-Maßnahmen - teils waren diese nicht angemeldet.
Bild: Felix Kästle, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 18. Januar, 13 Uhr: Nach Gewalt bei Corona-Demo in Berlin: Bewährungsstrafe

Nach Angriffen auf Polizisten bei einer Demonstration in Berlin gegen Corona-Maßnahmen ist ein Angeklagter zu einem Jahr und acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten sprach den 50-jährigen am Dienstag des besonders schweren Landfriedensbruchs sowie der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte schuldig. Der Mann aus Sachsen habe sich am 18. November 2020 in einer aufgeheizten Stimmung dazu hinreißen lassen, Flaschen aufzunehmen und zu werfen, begründete der Richter. "Von dem Handeln ging hohe Gefährlichkeit aus."

Rund 9000 Menschen hatten sich damals in Berlin zu Protesten gegen die Corona-Politik versammelt, während der Bundestag über die staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in der Corona-Pandemie beriet. Die Polizei hatte den Bereich damals weiträumig abgesperrt, erstmals seit Jahren wurden Wasserwerfer eingesetzt. Rund 2500 Beamte waren nach Behördenangaben im Einsatz, knapp 80 von ihnen wurden verletzt.

Der Angeklagte hatte erklärt, er habe nur eine leere Plastikflasche "aufgehoben und zurückgeworfen". Er und seine Frau seien aus Sachsen nach Berlin gereist, um sich mit anderen Menschen, die wie sie als Selbstständige damals ohne Einnahmen waren, auszutauschen. Die Verteidigerin sagte, ihr Mandant sei kein Corona-Leugner. Die Staatsanwältin hatte auf ein Jahr und vier Monate Haft auf Bewährung plädiert. Die Verteidigerin forderte Freispruch. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Dienstag, 18. Januar, 12.45 Uhr: Katalonien hebt nächtliche Ausgehbeschränkung ab Freitag auf

Katalonien im Nordosten Spaniens will die seit Weihnachten geltende nächtliche Ausgehbeschränkung trotz sehr hoher Infektionszahlen ab Freitag aufheben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt zurzeit mit 2290 mehr als vier mal so hoch wie zum Zeitpunkt der Anordnung der Maßnahme, wie die Zeitung "El País" berichtete. Aber der rapide Anstieg der Zahlen habe sich zuletzt verlangsamt, begründete die Regionalregierung in Barcelona dem Bericht zufolge ihre Entscheidung. Das sei auch darauf zurückzuführen, dass die Feiertage, die in Spanien bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar gingen und damit ein erhöhtes Ansteckungsrisiko darstellten, vorüber seien. Am 23. Dezember war die Inzidenz mit 506 angegeben worden.

Die Maßnahme, die bis auf wenige kleinere Ausnahmen in der gesamten Region in Kraft war, betrifft rund 6,3 Millionen Bewohner oder 82 Prozent der Bevölkerung Kataloniens. Ausgehbeschränkungen gibt es sonst nirgendwo in Spanien, das eine der höchsten Impfquoten Europas aufweist.

Clubs, Bars und Discos bleiben in Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona hingegen weiter geschlossen. In den Innenräumen von Gaststätten dürfen nur 50 Prozent der eigentlich zulässigen Plätze vergeben werden. In fast allen anderen öffentlichen Einrichtungen und Geschäften dürfen nur 70 Prozent der Kapazität genutzt werden. Die Teilnehmerzahl bei Zusammenkünften im öffentlichen wie im privaten Rahmen bleibt auf zehn beschränkt.

Dienstag, 18. Januar, 12.25 Uhr: Ungeimpfter Djokovic könnte auch Wimbledon verpassen

Novak Djokovic droht Medienberichten zufolge auch ein Ausschluss beim Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon, sollte sich der Tennis-Weltranglistenerste nicht impfen lassen. Bei welchem anderen Turnier seine Teilnahme ebenfalls angezweifelt wird, lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 12.05 Uhr: Corona-Lage im Klinikverbund Allgäu entspannt sich weiter

Laut einer Mitteilung des Klinikverbunds Allgäu werden derzeit 22 Corona-Patienten in den Allgäuer Kliniken behandelt. Davon befinden sich 6 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation. Todesfälle gibt es aktuell keine. Die Zahlen aus den einzelnen Kliniken:

  • Kempten: Auf der Normalstation werden 2 Corona-Patienten behandelt, 2 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Auf der Normalstation werden 2 Corona-Patienten behandelt, 4 auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit befinden sich dort keine Corona-Patienten mehr.
  • Oberstdorf: Auf der Normalstation werden 5 Corona-Patienten behandelt, keiner liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Auf der Normalstation werden 6 Corona-Patienten behandelt, keiner liegt auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Auf der Normalstation wird 1 Corona-Patient behandelt, keiner liegt auf der Intensivstation.

Dienstag, 18. Januar, 11.47 Uhr: Rechtswissenschaftler findet: Bundestag hat bei Corona zu lange geschwiegen

Der Würzburger Rechtswissenschaftler Horst Dreier hat dem Deutschen Bundestag zu zögerliches Verhalten bei der Pandemiebekämpfung vorgeworfen. Was Dreier kritisiert, lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 11.30 Uhr: Apotheker in Marktoberdorf: Einmal pro Woche kommt die Polizei

Einen Impfpass zu fälschen, ist eine Straftat. Ungeimpfte versuchen jedoch in Marktoberdorf immer wieder mit Tricks, an den begehrten digitalen Pass zu kommen. Warum zu einem Apotheker in Marktoberdorf einmal pro Woche die Polizei kommt, lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 10.57 Uhr: Corona-Protest im Zelt: Bürgermeister von Messina im Hungerstreik

Der Bürgermeister der italienischen Stadt Messina ist aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung in einen Hungerstreik getreten. Cateno De Luca hatte schon am Wochenende ein Zelt im Hafen der sizilianischen Stadt aufgebaut, in dem er seitdem übernachtet. Er will symbolisch die Straße von Messina blockieren, eine Meerenge zwischen Sizilien und dem italienischen Festland. Am Dienstagmorgen kündigte der 49-Jährige nun den Beginn des Hungerstreiks an, wie er auf Facebook mitteilte.

De Luca protestiert gegen den sogenannten Super Green Pass, also die 2G-Regel, wonach nur Geimpfte oder Genesene auf den Fähren oder mit Flugzeugen die Mittelmeerinsel erreichen oder verlassen können. Der Politiker behauptet, der Staat halte Sizilien "gefangen". Am Montag hatte er bereits seinen Rücktritt als Bürgermeister für Anfang Februar eingereicht.

Die Regierung in Rom hatte zum 10. Januar die strengeren Regeln erlassen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und noch mehr Impfverweigerer zum Umdenken zu bringen. In Hotels, Kongresszentren, Restaurants, Skiliften und den Transportmitteln im Nah- und Fernverkehr gilt nun die 2G-Regel. Fast 80 Prozent der Italiener haben bislang eine vollständige Grundimmunisierung erhalten.

Dienstag, 18. Januar, 10.05 Uhr: Studie aus Israel: Vierte Impfung nicht ausreichend gegen Omikron

In Israel können sich Über-60-Jährige zum vierten Mal impfen lassen. Vor Omikron bietet das laut einer Studie keinen vollständigen Schutz. Mehr über die Untersuchung lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 9.53 Uhr: 3000 Impfungen warten in Kaufbeuren und Marktoberdorf auf Abnehmer

In den Impfzentren Kaufbeuren und Marktoberdorf sind bis 23. Januar noch 3000 Termine frei. Es werden Erst-, Zweit- oder Drittimpfungen angeboten. Wie man sich dafür anmelden kann, lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 9.40 Uhr: Mobile Impfteams kommen wieder in Unterallgäuer Gemeinden

Die mobilen Teams des Bad Wörishofer Impfzentrums kommen wieder in die Unterallgäuer Gemeinden. Angeboten werden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen. Es stehen die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und von Moderna zur Verfügung. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, muss ein Termin vereinbart werden. Dies ist bei der jeweiligen Gemeinde möglich. Pro Impfnachmittag gibt es 80 Termine.

Demnächst sind die Impfteams in folgenden Gemeinden:

  • Sontheim: Freitag, 28. Januar, von 14 bis 18 Uhr in der Mehrzweckhalle
  • Breitenbrunn: Mittwoch, 2. Februar, von 15.30 bis 19.30 Uhr im Rathaus
  • Ettringen: Donnerstag, 3. Februar, von 14 bis 18 Uhr in der „Sozialen Mitte“
  • Markt Rettenbach: Donnerstag, 10. Februar, von 14 bis 18 Uhr im Alten Rathaus (Musikerheim)

Eine Vorabregistrierung unter impfzentren.bayern ist nicht zwingend erforderlich, beschleunigt aber den Ablauf. Mitgebracht werden sollten: Personalausweis und, falls vorhanden, Impfpass, medizinische Unterlagen wie Herzpass, Allergieausweis, Diabetikerausweis oder Medikamentenplan.

Dienstag, 18. Januar, 9.35 Uhr: Sozialverband VdK: Staat sollte Wenigverdienern FFP2-Masken bezahlen

Der Sozialverband VdK fordert, das der Staat für Wenigverdiener in der Corona-Pandemie die Kosten für FFP2-Masken übernimmt. Die Benutzung dieser sichereren Masken ist wegen der Ausbreitung der Virusvariante Omikron etwa in einigen Bundesländern inzwischen wieder Pflicht im öffentlichen Nahverkehr. "Für diejenigen, die kaum über die Runden kommen, wie Pflegebedürftige, Menschen mit kleinen Renten und Grundsicherungsbezieher, sind regelmäßig frische FFP2-Masken zu teuer. Selbst beim Discounter haben die Preise für Masken in den letzten Wochen extrem angezogen", erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Dienstag in einer Mitteilung.

Pflegebedürftige sollten daher wieder eine Pflegehilfsmittelpauschale von 60 Euro erhalten. Für Hartz-IV-Empfänger und andere Wenigverdiener sollten die FFP2-Kosten übernommen werden. "Im Moment sind gerade mal 17 Euro im Monat im Regelsatz für Gesundheitskosten vorgesehen. Das ist viel zu wenig. Dies muss auch für alle Menschen mit kleinen Einkommen, wie Empfänger von Wohngeld oder Kinderzuschlag und für kinderreiche Familien gelten." FFP2-Masken kosten je nach Verpackungsgröße derzeit etwa 1 Euro pro Stück.

Dienstag, 18. Januar, 9.15 Uhr: Statistik: Gastgewerbe-Umsatz im Jahr 2021 unverändert niedrig

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im zweiten Corona-Jahr seinen Umsatz nicht wesentlich steigern können. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Schätzung des Statistischen Bundesamtes hatten die Wirte und Hoteliers 2021 im Vergleich zum Vorjahr zwar um 2,0 Prozent gestiegene Erlöse in den Kassen. Real, also zu gleichbleibenden Preisen, konnten sie ihr Geschäft aber nicht ausbauen. Es lag nach wie vor rund 40 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. In der Schätzung sind vorläufige Zahlen bis einschließlich November sowie eine Prognose für den Dezember enthalten.

Der Verlauf der Pandemie und die staatlichen Schutzmaßnahmen bestimmten auch 2021 das Geschäft. Nach den enormen Umsatzeinbußen im Winter und Frühjahr konnte das Gastgewerbe die Umsätze im Sommer stark steigern. Zum Jahresende gingen die Erlöse zwar wieder zurück, blieben aber noch deutlich über den Werten aus dem Lockdown im November und Dezember 2020. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der bereits ausgewertete Umsatz im November 2021 um knapp 120 Prozent nominal gestiegen. Ohne Preiserhöhungen (real) waren es 117 Prozent.

Dienstag, 18. Januar, 8.57 Uhr: Corona schockt die Handballer: Wie geht es jetzt bei der EM weiter?

Genau das wollten sie unbedingt vermeiden: Ein Corona-Ausbruch innerhalb der eigenen Mannschaft schockt die deutschen Handballer bei der EM. Welche Konsequenzen das nach sich zieht, lesen Sie hier.

Sieben Corona-Fälle bei den deutschen Handballern (hier zu sehen: Lukas Mertens) und das ausgerechnet bei der EM. Der Bundestrainer reagiert umgehend mit Nachnominierungen. Wie es nun weitergeht, ist trotzdem völlig offen.
Sieben Corona-Fälle bei den deutschen Handballern (hier zu sehen: Lukas Mertens) und das ausgerechnet bei der EM. Der Bundestrainer reagiert umgehend mit Nachnominierungen. Wie es nun weitergeht, ist trotzdem völlig offen.
Bild: Marijan Murat, dpa (Archiv)

Dienstag, 18. Januar, 8.40 Uhr: Klinikum Memmingen meldet weiteren Corona-Todesfall

Traurige Nachricht aus dem Klinikum Memmingen: Am Montag ist ein weiterer Corona-Patient in dem Krankenhaus gestorben. Derzeit werden insgesamt elf Covid-Patienten behandelt - darunter ein Kind. Vier Erwachsene liegen auf der Intensivstation, sechs auf der Normalstation - dort befindet sich auch das Kind. Der Tote stammt nicht aus Memmingen oder dem Unterallgäu.

Dienstag, 18. Januar, 8.07 Uhr: Fußballer Werner über seine Corona-Infektion: Schnaufen "beim Treppensteigen"

Fußball-Nationalspieler Timo Werner ist durch seine Corona-Infektion Ende vergangenen Jahres körperlich sehr beeinträchtigt worden. Wie der 25 Jahre alte Profi des FC Chelsea im Interview des TV-Senders Sky Sport erläuterte, habe ihn das Virus "schon ein bisschen schlimmer erwischt, und da bin ich auch froh, dass mich die medizinische Abteilung eher langsam wieder an den Spielbetrieb herangeführt hat".

Der Verlauf sei bei ihm so ähnlich wie bei Bayern-Profi Joshua Kimmich gewesen, er habe vier, fünf Tage langsames Aufbautraining gemacht, um in die Belastung zu kommen. Schwierig sei gewesen, "zehn Tage gar nichts zu machen: Bei mir war eher das Hauptproblem, dass ich beim Treppensteigen ziemlich schnaufen musste, was für einen Fußball ungewöhnlich war", sagte Werner, der bisher 47 Spiele in der deutschen Nationalmannschaft absolvierte. Wenn er in einem Büro tätig wäre, hätte er locker nach sieben Tagen wieder die Arbeit aufnehmen können, aber "als Hochleistungssportler war das einfach nicht möglich", unterstrich Werner.

Der Ex-Leipziger war am 16. Dezember positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wegen der Infektion hatte er zu Beginn des Jahres das Top-Duell der Premier League gegen den FC Liverpool verpasst, in dem sich die beiden Manchester-City-Verfolger 2:2 getrennt hatten. In der Tabelle liegen die Londoner derzeit mit 43 Zählern auf Platz drei und haben 13 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Man City.

Dienstag, 18. Januar, 7.40 Uhr: Mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern geht weiter rasant nach oben. Die Gesundheitsämter im Freistaat haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 10.729 neue Corona-Fälle gemeldet, nach mehr als 8.200 am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag damit am Dienstag bei 576,3, am Montag hatte sie bei 551,5 gelegen, wie aus dem Zahlen hervorgeht, die das RKI am Dienstagmorgen auf seinem Dashboard veröffentlichte. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 13 auf 20.190.

Die höchste Inzidenz wurde für die Stadt München berechnet. Sie lag in der Landeshauptstadt bei 883,4. Dahinter folgten die Landkreise Ebersberg (864,7) und Miesbach (844,5). Den niedrigsten Inzidenzwert in Bayern verzeichnete am Dienstag der Landkreis Coburg mit 172,1, gefolgt von den Kreisen Wunsiedel (225,1) und Kronach (245,6).

Auf den Intensivstationen sank die Zahl der Corona-Patienten noch einmal leicht. Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 7.15 Uhr) 399 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, das sind 6 weniger als noch am Montag. 238 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Dienstag, 18. Januar, 7.25 Uhr: Zahl politisch motivierter Straftaten erreicht 2021 Rekord

In der Corona-Pandemie haben sich Menschen radikalisiert, die politisch nicht unbedingt rechts oder links zu verorten sind. Das zeigt auch die Statistik zu politisch motivierten Straftaten. Immerhin ein Lichtblick: Die Zahl der Gewaltdelikte in diesem Feld ging zumindest nach den bislang vorliegenden Daten leicht zurück. Mehr dazu in unserer Zusammenfassung.

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so viele Straftaten mit politischem Hintergrund verübt worden wie in den vergangenen 20 Jahren nicht.
Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so viele Straftaten mit politischem Hintergrund verübt worden wie in den vergangenen 20 Jahren nicht.
Bild: Bernd Thissen, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 18. Januar, 6.55 Uhr: Über 70.000 Menschen in Deutschland demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen

Wie in den Wochen zuvor haben am Montagabend in ganz Deutschland wieder Zehntausende Menschen gegen Corona-Maßnahmen und eine mögliche Impfpflicht demonstriert. Nach einer Schätzung, die auf Polizeiangaben beruht, waren es diesmal mehr als 70. 000. Die Proteste waren von einem großem Polizeiaufgebot und mancherorts auch von Gegendemonstrationen begleitet. Mehr zu dem Thema lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 6.33 Uhr: Würzburger Grüne wollen Corona-Bußgelder für Impfkampagne nutzen

Die Würzburger Grünen-Fraktion möchte coronabedingt verhängte Bußgelder der Stadt für eine lokale Impfkampagne nutzen. "Wenn sich aufgrund einer von Bußgeldern unterstützten Impfkampagne noch mehr Menschen dazu entschließen, sich und ihre Mitmenschen durch eine Impfung zu schützen, erreichen wir damit dankenswerterweise genau das Gegenteil von dem, was die Querdenkenden verantwortungslos propagieren", erklärte die Fraktionsvorsitzende Sandra Vorlová. Die Fraktion habe daher für die Stadtratssitzung an diesem Donnerstag einen entsprechenden Antrag eingereicht.

In Würzburg kommt es wie in vielen anderen bayerischen Städten seit Wochen zu nicht angemeldeten Demonstrationen von Gegnern der Corona-Politik. Dabei verstießen einige Teilnehmer zuletzt gegen die Ende Dezember erlassene Allgemeinverfügung, wonach etwa ein Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten ist und medizinische oder FFP2-Masken zu tragen sind. Zudem dürfen nicht angemeldete Versammlungen nur ortsfest abgehalten werden - sprich: Die maximal 250 erlaubten Teilnehmer dürfen nicht durch die Stadt ziehen.

Seit Pandemiebeginn im März 2020 registrierte die Stadt nach Angaben vom Dienstag 80 Verstöße bei coronabedingten Versammlungen. "Verstöße gegen die Allgemeinverfügung können mit einem Bußgeld von bis zu 3000 Euro geahndet werden, womit schnell ein fünfstelliger Betrag für eine Impfkampagne zusammenkommen dürfte", sagte der Co-Vorsitzende der Grünen-Fraktion, Lukas Weidinger.

Die Grünen sind die stärkste Fraktion im Würzburger Stadtrat und stellen in Martin Heilig den zweiten Bürgermeister.

Dienstag, 18. Januar, 6.25 Uhr: Über 4000 Neuinfektionen im Allgäu

Die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen im Allgäu ist erneut über 4000 gestiegen. Das gab das Robert-Koch-Institut am Dienstag bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz stieg aber nicht in allen Allgäuer Landkreisen und Städten. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 6 Uhr: RKI registriert 74.405 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 553,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 553,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 528,2 gelegen, vor einer Woche bei 387,9 (Vormonat: 306,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74 405 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.06 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 45.690 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 193 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 322 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.074.527 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,14 an (Sonntag 3,24). Die Zahl der Genesenen wurde am Dienstagmorgen mit 7.050.100 angegeben. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115.842.

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Alle Entwicklungen vom 12. bis 17. Januar 2022 lesen Sie in Teil 97 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 11. Januar 2022 lesen Sie in Teil 96 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 lesen Sie in Teil 95 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. bis 28. Dezember lesen Sie in Teil 94 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Dezember lesen Sie in Teil 93 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. bis 20. Dezember lesen Sie in Teil 92 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 15. Dezember lesen Sie in Teil 91 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 9. Dezember lesen Sie in Teil 90 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 89 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. November bis 1. Dezember lesen Sie in Teil 88 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.