Brandstiftung

30-Jährige soll zwei Brände in Kaufbeuren gelegt haben

Der Kriminalpolizei Kaufbeuren gelang ein Ermittlungserfolg nach einem Kellerbrand in Kaufbeuren.

Der Kriminalpolizei Kaufbeuren gelang ein Ermittlungserfolg nach einem Kellerbrand in Kaufbeuren.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Der Kriminalpolizei Kaufbeuren gelang ein Ermittlungserfolg nach einem Kellerbrand in Kaufbeuren.

Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Die Frau soll für einen Brand im Juli 2019 verantwortlich sein, damals brannte ein Dachstuhl. Auf die Schliche kamen ihr die Ermittler jedoch erst später.
12.09.2020 | Stand: 12:00 Uhr

Der Kripo Kaufbeuren gelang ein Ermittlungserfolg nach einem Kellerbrand in Kaufbeuren im Juli 2020. Eine 30-jährige Frau wurde der Ermittlungsrichterin vorgeführt, die eine einstweilige Unterbringung der Frau in einem Krankenhaus erließ. Die 30-Jährige steht auch im Verdacht, einen Brand im Dachstuhl des gleichen Gebäudes im Juli 2019 gelegt zu haben. Damals waren rund 100.000 Euro Schaden entstanden, zwei Personen wurden leicht verletzt.

1.500 Euro Schaden im Keller eines Mehrfamilienhauses

Mitte Juli brannte es im Keller eines Mehrfamilienhauses in Kaufbeuren, wodurch rund 1.500 Euro Schaden entstanden, Personen kamen nicht zu Schaden. Bei den Ermittlungen vernahm die Kriminalpolizei eine 30-jährige Frau. Sie räumte schließlich ein, für den Brand verantwortlich gewesen zu sein. Am Donnerstag wurde sie auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten der Ermittlungsrichterin vorgeführt. Diese erließ einen Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts der Brandstiftung. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

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