Klimaschutz im Ostallgäu

Am Germaringer Georgiberg entsteht ein Klimapfad

14 Stationen sollen am Georgiberg über die Zukunft des Waldes informieren.

14 Stationen sollen am Georgiberg über die Zukunft des Waldes informieren.

Bild: Mathias Wild (Archivfoto)

14 Stationen sollen am Georgiberg über die Zukunft des Waldes informieren.

Bild: Mathias Wild (Archivfoto)

Mehrere Stationen sollen entlang des zwei Kilometer langen Weges über Probleme und die Zukunft des Waldes informieren.
06.10.2021 | Stand: 12:05 Uhr

Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich nicht nur etliche Förster, sondern bald auch ein etwa zwei Kilometer langer Klimapfad am Georgiberg.

14 Stationen sind entlang des Weges angebracht, sie informieren über die aktuelle Waldproblematik und weisen auf mögliche Veränderungen hin: Mischwald statt Monokulturen und Durchforstung sind einige der gängigen Schlagworte moderner Forstwirtschaft. Der Lehrpfad in der Gemarkung Untergermaringen soll noch im Oktober offiziell eröffnet werden.

Informationen und Naherholung im Ostallgäu

Die Waldgrundstücke werden von der Gemeinde Germaringen und der Pfarrpfründe-Stiftung Gutenberg (Ortsteil Oberostendorf) zur Verfügung gestellt. Germaringens Bürgermeister Helmut Bucher bezeichnet den zukünftigen Waldlehrpfad als „eine großartige Angelegenheit“. Er biete neben den Informationen auch einen „wunderbaren, exponierten Standort“ für die Naherholung.

Verantwortlich für den Aufbau und die inhaltlichen Aussagen ist die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kaufbeuren-Ostallgäu, mit Sitz in Oberostendorf. Laut dem FBG-Vorsitzenden Norbert Fischer gibt es für Aktionen dieser Art staatliche Fördermittel. Als eine Vereinigung privater Waldbesitzer hat die FBG über einen Verein Zugriff auf den Fördertopf.

Gemeinden gründen Förderverein

Ein entsprechender Förderverein wurde im April dieses Jahres ins Leben gerufen, Gründungsmitglieder sind unter anderem die Gemeinden Germaringen, Oberostendorf, Kaltental und Pforzen, die Waldbesitzervereinigung Schongau und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Norbert Fischer wurde zum Vorsitzenden des Fördervereins gewählt.

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Es gehe nicht nur um die Finanzierung, sagt Fischer. Man wolle eine positive Grundeinstellung der Gesellschaft gegenüber einer aktiven Forstwirtschaft erzielen. Umweltbildung soll dabei helfen, Kindern und Erwachsenen die Bereiche Wald und Holz sowie Natur näherzubringen.