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Asylkreis Kaufbeuren gibt Hoffnung in trostloser Zeit

Günter Kamleiter vom Kaufbeurer Arbeitskreis Asyl.

Günter Kamleiter engagiert sich seit 1993 im AK Asyl.

Bild: Mathias Wild

Günter Kamleiter engagiert sich seit 1993 im AK Asyl.

Bild: Mathias Wild

Der Arbeitskreis Asyl in Kaufbeuren zeigt sich in der Pandemie kreativ. Warum Corona die Integrationsarbeit trotzdem erschwert.
20.12.2021 | Stand: 05:15 Uhr

Die Taliban regieren Afghanistan mit eiserner Hand. Noch immer fliehen viele Menschen vor den tyrannischen Verhältnissen im Land. Doch davon bekommt in Kaufbeuren kaum jemand etwas mit. Anders ist das bei Günter Kamleiter. Er kümmert sich mit dem Arbeitskreis Asyl um die Flüchtlinge in Kaufbeuren – in den vergangenen Monaten besonders um die afghanischen. Die Corona-Lage erschwert seine Arbeit aber massiv: „Genau genommen ist die Pandemie eine Katastrophe. Sie verhindert Integration, weil sie Begegnung einschränkt.“ Die Familien blieben unter sich, sprächen kaum deutsch und „die Kinder sitzen hilflos vor den Arbeitsblättern und dem Online-Unterricht“, so Kamleiter. Die meisten Flüchtlinge seien aber mittlerweile geimpft – „Nach vielem Zureden unsererseits“, merkt er an.

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