Wegen Corona-Bestimmungen

Auch heuer keine Schoinaschnätterer-Abende in Kaufbeuren

D'Schoinaschnätterer hoffen, ihre beliebten Unterhaltungsabende in Kaufbeuren wenigstens im nächsten Jahr wieder auf die Bühne bringen zu können.

D'Schoinaschnätterer hoffen, ihre beliebten Unterhaltungsabende in Kaufbeuren wenigstens im nächsten Jahr wieder auf die Bühne bringen zu können.

Bild: Harald Langer (Archiv)

D'Schoinaschnätterer hoffen, ihre beliebten Unterhaltungsabende in Kaufbeuren wenigstens im nächsten Jahr wieder auf die Bühne bringen zu können.

Bild: Harald Langer (Archiv)

Bei Versammlung sprechen sich Mitglieder des Kaufbeurer Vereins für Absage der Unterhaltungsabende im September aus. Welche Alternativen diskutiert wurden.
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Von Redaktion Kaufbeuren
12.08.2021 | Stand: 05:30 Uhr

„Schweren Herzens“ sagen D’Schoinaschnätterer auch für dieses Jahr ihre beliebten Unterhaltungsabende im September ab. Darauf einigten sich die Mitglieder des Kaufbeurer Vereins bei ihrer jüngsten Jahresversammlung.

Längste Versammlung der Vereinsgeschichte

Es sei die wohl bislang längste Versammlung der Schoinaschnätterer seit ihrem Bestehen gewesen, schreibt der Verein in einer Mitteilung. Fast zweieinhalb Stunden lang sei diskutiert, überlegt und nach Alternativen gesucht worden, wie die Unterhaltungsabende trotz der Corona-Bestimmungen eventuell auf die Bühne gebracht werden könnten. Aber trotz der Lockerungen in den vergangenen Monaten habe sich für Kulturveranstaltungen, die nicht unter freiem Himmel stattfinden, kaum etwas geändert. So könne nach wie vor auch ein ursprünglich ausgearbeitetes Konzept nicht umgesetzt werden, bei dem der Vorverkauf online erfolgt wäre, die Tische im ganzen Saal mit entsprechendem Abstand aufgestellt würden und eine Maskenpflicht für alle Zuschauer und Bedienungen gegolten hätte. „Allerdings ist es für alle Mitglieder schon schwer vorstellbar gewesen, dass der Funken wie sonst auf das Publikum überspringt, wenn man in 200 Masken statt 200 lachende Gesichter schaut“, sagt Vorsitzender Markus Holy.

Finanzielles Risiko zu groß

Ausschlaggebend für die Entscheidung sei jedoch die Tatsache gewesen, dass die Veranstaltungen bei einer Inzidenz von über 100 auch kurzfristig hätten abgesagt werden müssen. Ein solches finanzielles Risiko könnten D’Schoinaschnätterer nicht eingehen, nachdem der Verein schon bei Kulissen- und Kostümanschaffungen, Versicherung, Probenbetrieb und Ähnlichem erheblich in Vorleistung gegangen sei. So entschieden sich die Mitglieder am Ende mit 20 zu vier Stimmen bei zwei Enthaltungen gegen die Veranstaltungen aus. D´Schoinanschnätterer hoffen nun, wenigstens einen Teil des Programms, das bisher schon ausgearbeitet wurde, im nächsten Jahr verwenden zu können.