Eggenthal/Hirschzell

Aufregende Zeit in Eggenthal

Spiel_der_Woche

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Bild: rist

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Ohne Punktverlust im August startete der SV Eggenthal, der zuletzt zweimal in Folge abgestiegen war, in die neue Saison. Jetzt in der A-Klasse 5 beheimatet, siegte Eggenthal gegen Germaringen III (2:0), SG Bertoldshofen/Sulzschneid (2:1) und gegen Ebersbach (2:1).

04.06.2020 | Stand: 11:38 Uhr

Dabei gab es eine turbulente Phase während der Vorbereitung des SV Eggenthal. Beim Trainer, der die Nachfolger des langjährigen Spielertrainers Dominik Deli antrat, zog der Verein schon Ende Juli die Reißleine. „Es hat leider nicht funktioniert“, erklärt Abteilungsleiter Wolfgang Ried, der ab August als Interimstrainer agierte und auch bei den ersten beiden Pflichtspielen an der Seitenlinie stand.

Zum dritten Spieltag wurde nun mit dem 54-jährigen Fred Jentzsch (zuletzt 2017/18 in Fuchstal, davor bis 2015 bei der SpVgg Kaufbeuren) ein neuer Übungsleiter präsentiert. „Es ist nie einfach, eine Mannschaft in der Vorbereitung zu übernehmen. Aber ich bin auf eine junge und lernwillige Mannschaft gestoßen“, beschreibt Jentzsch sein neues Team. Die Bilanz seiner bisher zwei Spiele: Der 2:1-Sieg gegen Ebersbach und eine deutliche 0:5-Niederlage gegen Thingau am vergangenen Wochenende.

Am Samstag in Hirschzell (15.30 Uhr) soll Wiedergutmachung betrieben werden. „Wir hatten vergangenes Wochenende einen ganz schlechten Tag erwischt. Gegen Hirschzell wollen wir uns die Punkte, die wir verloren haben, zurückholen und zurück in die Erfolgsspur“, sagt Jentzsch.

Auch der ASV ist übrigens mit einem neuen Trainer in die Saison gestartet. Der ehemalige Bayernliga-Spieler Thomas Spannenberger (SVO Germaringen, TSV Landsberg, BSK Neugablonz) hält beim ASV seit Sommer die Zügel in der Hand. Drei Spiele wurden bis dato absolviert – eines wurde gewonnen, eines verloren und eine Partie endete unentschieden. „Eggenthal wird als Absteiger aus der Kreisklasse sicherlich zeigen, was sie fußballerisch können“, vermutet Spannenberger. Er sieht Eggenthal in einer leichten Favoritenrolle. Personell kann der ASV nach Aussage des Trainers fast aus dem Vollen schöpfen.