Altstadt wird zur Bühne

Bei "Theater to go" in Kaufbeuren ist heuer vieles anders

Die Objekte in der Ausstellung „Wunschkonzert“ im Kaufbeurer Stadtmuseum dienen diesmal als Inspiration für die Mitwirkenden bei „Theater to go“.

Die Objekte in der Ausstellung „Wunschkonzert“ im Kaufbeurer Stadtmuseum dienen diesmal als Inspiration für die Mitwirkenden bei „Theater to go“.

Bild: Mathias Wild

Die Objekte in der Ausstellung „Wunschkonzert“ im Kaufbeurer Stadtmuseum dienen diesmal als Inspiration für die Mitwirkenden bei „Theater to go“.

Bild: Mathias Wild

Am 2. und 3. Juli können Künstlergruppen an acht Orten der Innenstadt ihr Können zeigen – mit coronabedingten Einschränkungen, aber einem besonderen Konzept.
11.06.2021 | Stand: 17:29 Uhr

„Theater to go“ heißt es am Freitag, 2., und Samstag, 3. Juli, jeweils von 18.30 bis 22.30 Uhr wieder in der Kaufbeurer Altstadt. Dreh- und Angelpunkt ist diesmal das Stadtmuseum mit seiner aktuellen Sonderausstellung „Wunschkonzert“, in der Lieblingsstücke der Wertachstädter aus dem Depot zu sehen sind. Ob Theater, Musik, Literatur, Puppenspiel oder Performance: Jede teilnehmende Künstlergruppe hat sich ein Objekt aus der Schau ausgesucht, zu dem sie eine 15-minütige Aufführung gestaltet. Diese sind an acht Stationen in der Altstadt zu sehen, die alle fußläufig erreicht werden können. Allerdings dürfen die Zuschauer coronabedingt während des Abends nicht wie bisher nach Belieben die Spielorte besuchen. Vielmehr müssen sie beim Ticketkauf eine der acht Stationen als Startpunkt auswählen. Dort erwarten sie ab 18 Uhr zwei Theaterführer der Kulturwerkstatt, die die Gruppen pünktlich ab 18.30 Uhr mit launigen Geschichten und Anekdoten von Station zu Station führen.

Letze Vorstellung um 22 Uhr

Ein Wechsel in eine andere Gruppe im Verlauf des Abends ist nicht möglich. Die Pausen für das gastronomische Angebot sind im Zeitplan ebenfalls fest vorgesehen. Um 22 Uhr besucht jede Gruppe dann die letzte Vorstellung ihres Rundgangs. „Theater to go“ ist in diesem Jahr eine reine Open-Air-Veranstaltung und findet auch bei leichtem Regen statt. „Wir müssen die Zuschauerzahl begrenzen und zu jedem Zeitpunkt dokumentieren können, welche Personen an welchem Platz waren.“, erklärt Projektleiterin Barbara Lackermeier das geänderte Konzept, „dafür haben alle Gäste eine Platzgarantie an jeder der acht Stationen“. Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen stehe für alle Beteiligten die Freude im Vordergrund, wieder Kultur machen und Menschen zusammenbringen zu dürfen. Um möglichst vielen Menschen den Besuch von „Theater to go“ zu ermöglichen, spielen die Akteure an beiden Abenden jeweils dasselbe Programm. Welche Darbietungen auf die „Theater-to-go“-Besucher wartet, soll noch bekannt gegeben werden.

Freier Eintritt ins Stadtmuseum

Außerdem berechtigt die Eintrittskarte für „Theater to go“ auch zum Besuch des Stadtmuseums im Zeitraum zwischen Freitag, 2., und Sonntag, 4. Juli. Denn während „Theater to go“ gibt es keine Möglichkeit, die Ausstellung, um die sich die Aufführungen drehen, anzusehen. Das Stadtmuseum ist jedoch an beiden Abenden auch für weitere Interessierte geöffnet. Im Museumsgarten, in der Kaiser-Max-Straße und in der Ludwigstraße wird es gastronomische Angebote geben. Personalisierte Tickets für „Theater to go“ sind ab sofort erhältlich und werden ausschließlich im Vorverkauf bei Engels Genussreich, im Stadtmuseum Kaufbeuren und über das Internet angeboten.