ESVK-Podcast

Beim Hoigata erfahren die Fans mehr über die Joker

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Auch bei ESVK–Verteidiger Alexander Thiel (links) wurde eine Folge des Podcasts „Hoigata“ aufgenommen. 23 Folgen hat das Medienteam des ESV Kaufbeuren inzwischen aufgenommen.

Bild: Benjamin Lahr

Auch bei ESVK–Verteidiger Alexander Thiel (links) wurde eine Folge des Podcasts „Hoigata“ aufgenommen. 23 Folgen hat das Medienteam des ESV Kaufbeuren inzwischen aufgenommen.

Bild: Benjamin Lahr

Das Medienteam des ESV Kaufbeuren informiert die Fans in der eishockey-freien Zeit per Podcast. Dabei kommen auch Spieler und Trainer zu Wort.
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Von Thomas Schreiber
24.05.2021 | Stand: 06:45 Uhr

Der ESVK-Hoigata hat wieder Fahrt aufgenommen. Was nach dem Ende der Saison 2019/2020 als Podcast über die ESVK-Homepage begann, hat sich inzwischen neben den sozialen Netzwerken als weitere Informationsquelle für die Fans etabliert.

Als Hoigata bezeichnet man im Allgäuer Sprachgebrauch ein nettes Zusammentreffen oder Plaudern unter Freunden. „Als die Idee geboren war, mussten wir dem Kind ja noch einen Namen geben“, sagte Pressesprecher Phil Bader. Inzwischen wurden 23 Folgen abgedreht und die Resonanz sei „wirklich gut“. „Bei der ersten Auflage, die wir mit unserem Kapitän Tyler Spurgeon aufgenommen haben, hatten wir knapp 1500 Zuhörer“, erzählt Benedict Bidell, der den Hoigata federführend moderiert.

Im Durchschnitt verfolgen 750 Fans den Podcast

Im Durchschnitt verfolgen rund 750 Fans den circa 45-minütigen Podcast, die positive Resonanz sorgt beim Medienteam für zusätzliche Motivation.

Zusammen mit Matthias Schmalholz, Markus Müller und Phil Bader werden immer wieder neue Themenbereiche gesucht, um diese abseits der offiziellen Pressemitteilungen mit eigenen Worten zu kommentieren. „Natürlich sind wir um eine gewisse Kontinuität bemüht. Doch wir werden dabei keine festen Termine ins Auge fassen, sondern dies ständig von der Aktualität abhängig machen“, sagt Bidell.

Gerade die Hintergrundgeschichten seien für die Zuschauer interessant. So sei beispielsweise ein langes Interview von Markus Müller mit Rob Pallin laut Bidell „gut angekommen“, da viele Fans den bis dato weitgehend unbekannten Trainer auch von einer ganz anderen Seite kennenlernten.

Hausbesuch bei Alexander Thiel

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So erklärt Florin Ketterer seinen Abgang vom ESVK

Aber auch der Hausbesuch bei Verteidiger Alexander Thiel im vergangenen Sommer brachte interessante Einblicke. „Das war eine ganz tolle Sache. Natürlich bereitet man Fragen für ein Interview vor, aber es ergeben sich aus einem Gespräch dann ganz neue Geschichten“, erzählt „Bene“ Bidell über den „Hoigata on Tour“.

Bei der Aufarbeitung der letzten Saison komme dann auch so manches Schmankerl zum Vorschein. „Die Pressekonferenzen mit Trainer Peter Russell von den Freiburger Wölfen waren schon jedes Mal eine Herausforderung“, berichten Matthias Schmalholz und Markus Müller, die beide für die Zuschauer zu Hause versucht haben, den nicht einfachen Dialekt des 46-jährigen gebürtigen Schotten bestmöglich zu übersetzen. „Aber er ist ein sehr netter Typ mit dem man auch nach dem offiziellen Teil ein paar Sätze wechseln kann“, erzählt Müller.

Der Ausstand von Florin Ketterer steht noch aus

Geht es um die sportlichen Fakten, so ist man in den Beiträgen froh darüber, dass Bader die Sichtweise des Vereins miteinbringt. „Er gibt hier und da einen ganz interessanten Satz dazu, der nicht unbedingt in jeder Pressemitteilung steht und aber der das ganze zusätzlich verständlich macht“, sagt Bidell. Doch zunächst warten die Vier noch auf den Ausstand von Florin Ketterer. Dieser wurde fällig, weil sich der 27-jährige Verteidiger auch als Co-Kommentator bei den Übertragungen auf SpradeTV mit eingebracht hatte.