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Kommentar

Bier aus Kaufbeuren: Mehr Dynamik in der Vermarktung

Bild: Mathias Wild

Bild: Mathias Wild

Harte Zeiten für die ABK und ihre Gesellschafter. Die britischen Anteilseigner wollen mehr Verantwortung übernehmen. Das wird Zeit, meint unser Autor Alexander Vucko.
19.06.2021 | Stand: 03:50 Uhr

Es sind harte Zeiten für die Brauerei auf dem Afraberg in Kaufbeuren – und damit auch für ihre Gesellschafter. Erst die Turbulenzen auf dem bundesdeutschen Biermarkt, dann die Pandemie. Da ist es gut, starke Anteilseigner im Hintergrund zu wissen, auch wenn einer weit weg im Vereinigten Königreich sitzt. Der Konzern ROKit leidet zwar ebenso unter Corona. Allerdings muss man zu der Erkenntnis kommen, dass die internationale Vermarktung der ABK-Biere durch ROKit schon vor der weltweiten Seuche dynamischer hätte voranschreiten können. Vielleicht ist es deshalb der richtige Schritt, dass die Briten mehr finanzielle Verantwortung für die ABK übernehmen. Wie sich das langfristig auf die Beteiligungsstruktur und den Einfluss auf das Sudhaus am Afraberg auswirkt, bleibt abzuwarten. Die Kleinanleger der Aktienbrauerei AG, dem Mutterhaus der ABK, werden das jedenfalls kritisch beobachten.

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