Kaufbeuren

Corona-Fall in Kaufbeurer Schule: Lehrer erkrankt, Schüler in Quarantäne

An der staatlichen Berufsschule in Kaufbeuren ist ein Lehrer an Covid-19 erkrankt. Seine Klasse muss in Quarantäne.

An der staatlichen Berufsschule in Kaufbeuren ist ein Lehrer an Covid-19 erkrankt. Seine Klasse muss in Quarantäne.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

An der staatlichen Berufsschule in Kaufbeuren ist ein Lehrer an Covid-19 erkrankt. Seine Klasse muss in Quarantäne.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Eine Lehrkraft an der Berufsschule in Kaufbeuren hat sich mit dem Corona-Virus infiziert. Wer nun in Quarantäne muss und wer getestet wird.

30.06.2020 | Stand: 17:45 Uhr

Wie das Landratsamt Ostallgäu mitteilt, wurde der Pädagoge positiv auf Covid-19 getestet. Er befindet sich nun, wie in solchen Fällen vorgesehen, vorübergehend in häuslicher Quarantäne. Weil der Berufsschullehrer, ehe er positiv auf das Virus getestet wurde, im praktischen Unterricht Kontakt zu einer Schulklasse gehabt hatte, wurden die betroffenen Schüler als Kontaktpersonen der Kategorie 1 eingestuft.

Auch die Klasse muss in Quarantäne

Sie mussten sich ebenfalls Corona-Tests unterziehen. Über Ergebnisse wurde noch nichts bekannt. Die Schüler befinden sich aufgrund des vermeintlich engen Kontakts ebenfalls vorsichtshalber in häuslicher Isolation, heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes.

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Der Vorfall zieht allerdings weitere Kreise. Auch Schüler aus zwei weiteren Klassen an der Staatlichen Berufsschule in Kaufbeuren müssen sich testen lassen. Ebenso trifft es Kollegen, die zu dem infizierten Lehrer Kontakt hatten.

Acht Neuinfektionen im Kreis

Insgesamt hat es seit vergangenem Donnerstag acht neue Infektionen im Bereich des Ostallgäuer Gesundheitsamtes gegeben, teilt die Behörde mit. In der Folge wurden bereits über 70 Personen ermittelt, die engen Kontakt zu den Infizierten hatten. Trotz der Neuinfektionen sei die Entwicklung nicht auf ein bestimmtes Ereignis oder eine Einrichtung zurückzuführen, teilt das Landratsamt mit. Es gelte, trotz der „vertretbaren Lockerungen“, weiter an den noch bestehenden Vorsichtsmaßnahmen festzuhalten, empfiehlt die Behörde. Nach den Erfahrungen des Gesundheitsamtes waren die Ostallgäuer bislang sehr umsichtig.

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Wie gewohnt, werden die Infektionswege genau überwacht. Durch die Neuinfektionen steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 5,69, das heißt so viele Neuinfektionen gab es in den vergangenen sieben Tagen gerechnet auf 100 000 Einwohner im Landkreis. Vom sogenannten Signalwert von 35 oder dem Schwellenwert von 50 Neuinfektionen sei man aber im Bereich des Ostallgäuer Gesundheitsamtes noch weit entfernt, berichtet die Behörde.