Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Fahrrad-Infrastruktur

Corona gibt Radlern in Kaufbeuren Rückenwind

An der Ampel, die auf Höhe der Prinzregentenstraße über die Ganghoferstraße führt, müssen Fußgänger sehr lange auf grünes Licht warten. Manchen fehlen dafür Zeit und Geduld.

An der Ampel, die auf Höhe der Prinzregentenstraße über die Ganghoferstraße führt, müssen Fußgänger sehr lange auf grünes Licht warten. Manchen fehlen dafür Zeit und Geduld.

Bild: Mathias Wild

An der Ampel, die auf Höhe der Prinzregentenstraße über die Ganghoferstraße führt, müssen Fußgänger sehr lange auf grünes Licht warten. Manchen fehlen dafür Zeit und Geduld.

Bild: Mathias Wild

Das Virus lässt viele Menschen aufs Fahrrad umsteigen. Um den Boom zu nutzen, sollen erste Maßnahmen des Kaufbeurer Radwegekonzeptes schnell umgesetzt werden.

14.07.2020 | Stand: 19:10 Uhr

Mit einem Netz im Zirkus vergleicht Angelika Reinartz vom Ingenieurbüro BSV Reinhold Baier ein funktionierendes Rad- und Fußverkehrskonzept: Ein engmaschiges Gewirk aus Knotenpunkten, ohne Löcher, damit kein Artist durchfallen kann. Dafür hat Reinartz Daten und Gutachten zur Verkehrssituation in Kaufbeuren gesammelt, Unfallstatistiken, Pendlerzahlen und Luftbilder ausgewertet. Begehungen und Befahrungen mit Rad und Auto, sowie ein Bürgerworkshop im November brachten weitere Erkenntnisse. Bemängelt wurden etwa fehlende Querungshilfen, ungünstige Ampelschaltungen oder schlecht ausgebaute Wege.

Paywall Login Bildmontage Berge Steg
Mit
mehr vom Allgäu
  • Unbeschränkter Zugang zu allen Inhalten auf allgäuer-zeitung.de
  • Exklusive Vorteile und Sonderaktionen für
    Abonnenten
  • Monatlich kündbar
  • ab 1,99 € / Monat