Neubau

Das Mehrgenerationenhaus in Ketterschwang kann kommen

Neben der Pfarrkirche von Ketterschwang ist ein stattlicher Neubau geplant, der als Mehrgenerationenhaus genutzt werden soll.

Neben der Pfarrkirche von Ketterschwang ist ein stattlicher Neubau geplant, der als Mehrgenerationenhaus genutzt werden soll.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Neben der Pfarrkirche von Ketterschwang ist ein stattlicher Neubau geplant, der als Mehrgenerationenhaus genutzt werden soll.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Der Germaringer Gemeinderat billigt das 24 Meter langesGebäude in Ketterschwang an der Stelle des alten Pfarrhofs. Was die obere Denkmalschutzbehörde dazu sagt.
Neben der Pfarrkirche von Ketterschwang ist ein stattlicher Neubau geplant, der als Mehrgenerationenhaus genutzt werden soll.
Von Klaus Thiel
22.12.2020 | Stand: 06:30 Uhr

Das so genannte Mehrgenerationenhaus in Ketterschwang kann nach dem Willen des Germaringer Gemeinderats kommen. Bei einer Gegenstimme billigte das Gremium den Bauantrag für das Vorhaben neben der Kirche anstelle des alten Pfarrhofs, der abgerissen werden soll. Antragsteller ist eine ortsansässige Familie.

Modernes Erscheinungsbild

Die Planungen sehen ein 27 Meter langes Gebäude mit zwei Ebenen vor, dessen Äußeres vor allem von Holz und Glas geprägt werden soll. Die zeitgemäße Gestaltung ist der oberen Denkmalschutzbehörde allerdings ein Dorn im Auge. Sie forderte in ihrer Stellungnahme zum Vorhaben, dass sich der Baustil an den der benachbarten Barockkirche anpassen müsse. Mit seinem Einvernehmen ohne Auflagen setzte sich der Gemeinderat jedoch über diesen Behördeneinwand hinweg. Johanna Rösch, Gemeinderätin aus Ketterschwang, äußerte im Gespräch mit der AZ, positiv über die Gestaltung des zukünftigen Gebäudes. Es passe sich dem Gelände an, und „ein moderner Baustil steht auch uns gut zu Gesicht“ (Lesen Sie hier: „Mein Lokal, Dein Lokal“ in Ketterschwang - So lief der Dreh im Gasthaus Fischer).

Höhere Wassergebühren

Bei einer überörtlichen Rechnungsprüfung wurden die zu niedrigen Beitrags- und Gebührensätze der Wasserversorgung für den Ortsteil Riederloh bemängelt. Eine Kostendeckung sei damit nicht zu erreichen.. Einstimmig beschloss der Rat auf Vorschlag von Bürgermeister Helmut Bucher eine „maßvolle“ Erhöhung der Gebühren von bisher ein Euro auf 1,15 Euro pro Kubikmeter. Die Herstellungsbeiträge wurden ebenso erhöht: bei den Grundstücksflächen von 1,33 auf 1,39 Euro und bei den Geschoßflächen von 6,42 auf 6,80 Euro.

Keine Beanstandungen

Gemeinderätin Elke Metschar informierte als Sprecherin des örtlichen Rechnungsprüfungsausschusses über die Ergebnisse der jüngsten Überprüfung. Insgesamt bescheinigte sie der Verwaltung eine ordnungsgemäße Haushaltsführung. Überschreitungen seien nachträglich vom Gemeinderat genehmigt und Beschlüsse des Rats entsprechend umgesetzt worden. Die Jahresrechnung 2019 schließt in Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt mit 7,34 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt mit 15,70 Millionen Euro ab. Die Gemeinde sei schuldenfrei. Der Gemeinderat stellte die Jahresrechnung 2019 einstimmig fest, die Entlastung des Bürgermeisters wurde ohne Gegenstimmen erteilt (Lesen Sie hier: Baumaßnahmen vom Kirchberg bis zur B 12).