Eishockey ESV Kaufbeuren

Der Neue ist ein alter Bekannter - Andreas Becherer ist in Kaufbeuren angekommen

Neu im Team: Andreas Becherer ist einer der drei hauptamtlichen Nachwuchstrainer des ESV Kaufbeuren.

Neu im Team: Andreas Becherer ist einer der drei hauptamtlichen Nachwuchstrainer des ESV Kaufbeuren.

Bild: Harald Langer

Neu im Team: Andreas Becherer ist einer der drei hauptamtlichen Nachwuchstrainer des ESV Kaufbeuren.

Bild: Harald Langer

Andreas Becherer kommt vom EV Füssen und ist nun einer der drei hauptamtlichen Nachwuchstrainer des ESV Kaufbeuren. Mit seinem DNL-Team will er in die Play-offs.
##alternative##
Von Thomas Schreiber
08.06.2022 | Stand: 05:00 Uhr

Andreas Becherer ist seit Mai beim ESV Kaufbeuren einer von drei hauptamtlichen Nachwuchstrainern und für die U20-Mannschaft in der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) zuständig. Der 43-Jährige ist jedoch in Eishockey-Kreisen kein Unbekannter. Vergangene Saison war er im Nachwuchs des EV Füssen tätig, zuvor hatte er dort drei Jahre die Erste betreut und diese von der Bayernliga in die Oberliga geführt. „Mit dem Aufstieg in die Oberliga kam für mich auch der Gedanke, diesen Job hauptberuflich zu machen, denn die Arbeit ist einfach sehr intensiv“, beschreibt B-Lizenzinhaber seine damaligen Gedankengänge.

ESVK vor der Brust, EVF im Sinn

Hört man dem neuen ESVK-Coach zu, dann kann man seine Begeisterung für seine neue Aufgabe in Kaufbeuren im Gesicht ablesen. „Die ersten Wochen beim ESVK waren schon sehr spannend, denn hier ist alles etwas professioneller“, berichtet Becherer über seine Eindrücke. Er hofft auch auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem EV Füssen. „Es gab dazu bereits erste Gespräche. Ich würde es auf jeden Fall begrüßen, da beide Vereine davon profitieren und weil es aufgrund der kurzen Entfernung auf jeden Fall sinnvoll wäre“, spricht der Coach über sein Wunschdenken.

Einheitliches Konzept im Nachwuchsbereich

Dass er nun von Schwarz-Gelb zu Rot-Gelb gewechselt ist, betrachtet er heute mit einem Schmunzeln. „Die wirtschaftliche Situation dort war zu diesem Zeitpunkt einfach so, dass ich mich neu auf dem Markt neu positionieren musste, da ich ja auch eine Verantwortung gegenüber meiner Familie habe. Die Gespräche mit dem ESVK ab diesem Zeitpunkt waren sehr positiv. Man kannte sich ja bereits aus der bisherigen Zusammenarbeit“, erzählt Becherer über die schnelle Einigung. Auch der Austausch mit Marko Raita, Daniel Jun und Simon Steiner war aus seiner Sicht sehr konstruktiv. „Wir haben schnell festgestellt, dass wir eine ähnliche Grundausrichtung haben. So können wir ab der U17 aufwärts die gleiche Philosophie verfolgen“, berichtet Becherer über den ersten Erfahrungsaustausch mit dem Trainerteam. Mit viel Ehrgeiz geht der ambitionierte Übungsleiter seine neue Aufgabe an. „Wir sind seit Anfang Mai im Training und treffen uns fünfmal in der Woche. Wichtig ist jedoch, dass man das Training abwechslungsreich gestaltet. Die Jungs ziehen super mit“, so die ersten Eindrücke von seinem Team.

Große Fußstapfen

Er selbst beschreibt sich als Trainer freundschaftlich autoritär. „Mir ist ein guter Draht sehr wichtig. Aber die Linie gibt letztendlich die Mannschaft vor“, sagt Becherer über seinen Führungsstil. Sportlich ist ihm bewusst, dass die Fußstapfen von Daniel Jun sehr groß sind, doch weiß man im Verein nur zu gut, dass bestimmte Jahrgänge nicht miteinander vergleichbar sind.

Das Ziel bleibt ambitioniert

„Wir haben hier beim ESVK ambitionierte Sportler die wir weiter entwickeln wollen, damit sie den nächsten Schritt in die Oberliga oder DEL2 schaffen“, sagt Becherer, der sich mit seinem Team die direkte Play-off-Qualifikation als Ziel gesetzt hat. Dabei möchte er mit einem Kader von 29 Spielern in die Saison starten – darunter derzeit auch drei EU-Ausländer. Doch insgesamt hat die Mannschaft schon jetzt ein gutes Gesicht. So geht der neue Trainer mit einem guten Gefühl an seine neue Aufgabe heran.

Lesen Sie auch
##alternative##

Trotz makelloser finanzieller Bilanz ist beim EV Füssen kein Chef in Sicht