Literatur im Ostallgäu

Der Pegasus startet wieder: Autor Markus Orths kommt nach Irsee

Der Schriftsteller Markus Orths ist Gast beim Irseer Pegasus.

Der Schriftsteller Markus Orths ist Gast beim Irseer Pegasus.

Bild: Peter-Andreas Hassiepen

Der Schriftsteller Markus Orths ist Gast beim Irseer Pegasus.

Bild: Peter-Andreas Hassiepen

Im Ostallgäuer Irsee treffen sich erneut Nachwuchs-Literaten und vergeben einen Preis. Zudem gibt der Schriftsteller Markus Orths Einblicke in sein Werk.
30.09.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Nach einigen coronabedingten Verschiebungen erhebt sich der Irseer Pegasus am Wochenende wieder. Nachwuchs-Literaten arbeiten gemeinsam und unter professioneller Anleitung an ihren Texten und vergeben einen Preis an den Besten aus ihren Reihen.

Zudem gibt es am Sonntag, 3. Oktober, ab 10 Uhr im Kloster Irsee wieder eine öffentliche literarische Sonntagsmatinee, die inzwischen zum festen Bestandteil des Autorentreffens zählt. Zu Gast ist diesmal einer der produktivsten Schriftsteller der deutschen Gegenwartsliteratur: Markus Orths.

Sonntagsmatinee beim Irseer Pegasus

Nachdem Orths im Gespräch mit Dr. Sylvia Heudecker, der Studienleiterin der Irseer Schwabenakademie und Pegasus-Koordinatorin, Einblicke in sein Werk und seine Arbeitsweise gegeben hat, folgt gegen 11.30 Uhr die Preisverleihung. Der Eintritt zur Sonntagsmatinee ist frei.

In seinem jüngsten Roman „Picknick im Dunkeln“ lässt Orths zum Vergnügen der Lesenden den Filmkomiker Stan Laurel unverhofft auf den großen Philosophen des christlichen Mittelalters treffen: Thomas von Aquin.

Markus Orths arbeitete zunächst als Lehrer

Orths, der neben Englisch und Französisch selbst Philosophie studierte, interessiert das Gedankenexperiment. Mit seinen Geschichten lotet er menschliches Denken und Handeln aus und greift dabei zurück auf Stoffe aus der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft.

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Orths wurde 1969 in Viersen am Niederrhein geboren. Er studierte in Freiburg, schlug zunächst den Weg als Gymnasiallehrer ein, entschied sich aber bald für die Literatur.

Vielfach ausgezeichnet

Er wurde beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb ausgezeichnet und erhielt unter anderem den Sir-Walter-Scott-Preis und den Phantastik-Preis der Stadt Wetzlar. Seine Romane wurden bislang in 18 Sprachen übersetzt.