Ringen TSV Westendorf

Der TSV ist mit dem Abschneiden auf nationaler Ebene zufrieden

Freistil-Chefcoach Matthias Einsle ist mit der Saison zufrieden.

Freistil-Chefcoach Matthias Einsle ist mit der Saison zufrieden.

Bild: Stefan Günter

Freistil-Chefcoach Matthias Einsle ist mit der Saison zufrieden.

Bild: Stefan Günter

Westendorf zieht eine positive Saisonbilanz. Vier Medaillen und einige fünfte Plätze im Einzel bei den deutschen Meisterschaften.

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Von Stefan Günter
04.06.2022 | Stand: 16:29 Uhr

Westendorfs Ringerchef Thomas Stechele zieht nach den deutschen Einzelmeisterschaften ein mehr als positives Fazit. Nicht nur, dass die Athleten im Männer-, Junioren- und Kadettenbereich vier Medaillen erkämpften, es gab auch einige fünfte Plätze. „Für den Aufwand, den wir coronabedingt betrieben haben, bin ich sehr zufrieden“, sagt der Abteilungsleiter in seinem Resümee.

Ein Trio auf Platz fünf

Ins gleiche Horn stößt auch Matthias Einsle. Für den Männer-Freistilcheftrainer und Landesstützpunkttrainer für Schwaben haben sich die Ringer gut verkauft. Neben Gold und Silber für Christopher Kraemer und Niklas Stechele erkämpfte sich Daniel Joachim bei den Junioren den dritten Platz. Auch Niklas Steiner war mit Platz zwei im Kadettenbereich erfolgreich. Dabei dürfen auch die fünften Ränge durch Felix Kiyek (Männer), Benedikt Gansohr (Junioren) und Luis Wurmser (Kadetten) nicht unter den Tisch gekehrt werden.

Die B-Jugend fehlt noch

Erst Mitte September stehen abschließend noch die nationalen Titelkämpfe der B-Jugend auf dem Programm. Allgemein sprechen die Trainer von einer nicht einfachen Situation für diesen Jahrgang. „Aufgrund von Corona müssen gerade sie einiges aufholen. Trotzdem versuchen wir in Westendorf mit einem Lehrgang, gerade für diesen Jahrgang wieder etwas zu erreichen.“ Besonders die Brüder Shailo und Diego Ulm, Samuel Völk und Vitus Scheifele haben große Chancen, im Spätsommer für die Deutsche nominiert zu werden. „Ich denke, dass wir mit unseren Maßnahmen, die wir sowohl mit dem Verband als auch mit dem Verein ankurbeln, wieder einiges gutmachen können“, zeigt sich Einsle optimistisch.

Italien steht vor der Tür

Unterdessen ist von Samstag, 4. Juni, bis Mittwoch, 8. Juni, ein Trainingslager im italienischen Jesolo angesetzt. Auf den rund 25 Mann großen Tross wartet neben einer täglichen Einheit vor allem Teambuilding. „Wir werden zwar an der Kondition und Kraft arbeiten, aber auch der Spaß wird nicht zu kurz kommen“, sagt Einsle erfreut über diese Maßnahme. Denn vor der eigentlichen Vorbereitungsphase zur neuen Oberliga-Saison wird dieser Ausflug das Zusammengehörigkeitsgefühl, das den TSV Westendorf ausmacht, noch mehr bestärken.