Ringen TSV Westendorf

Die Festung soll uneinnehmbar bleiben - Ringer wollen nächsten Sieg

Ringen Westendorf - Mietraching

Lange ist es her: 2007 traf Westendorf zuletzt auf Mietraching. Damals feierte das Publikum auch den Sieg des heutiges Chef-Jugendtrainers Jürgen Stechele.

Bild: Mathias Wild (Archivfoto)

Lange ist es her: 2007 traf Westendorf zuletzt auf Mietraching. Damals feierte das Publikum auch den Sieg des heutiges Chef-Jugendtrainers Jürgen Stechele.

Bild: Mathias Wild (Archivfoto)

TSV Westendorf will sich in der Oberliga auch gegen Schlusslicht Mietraching keine Blöße geben. Zugleich findet in der Arena ein Großkampftag statt.
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Von Stefan Günter
08.10.2021 | Stand: 19:00 Uhr

Großkampftag für den TSV Westendorf am heutigen Samstag: Zum ersten Mal in dieser Saison gehen sowohl die beiden Männer-, als auch die beiden Schülermannschaften an einem Tag in der Sparkassenarena auf die Matte. Bereits ab 14.45 Uhr treten die Schüler an. Den Schlusspunkt setzen die Männer in der bayerischen Ringeroberliga mit dem Duell gegen den SV Mietraching.

Die Zuschauer im Rücken

Die Niederbayern liegen derzeit mit 0:8-Punkten am Tabellenende. Als einzige Mannschaft haben sie noch kein Erfolgserlebnis auf dem Konto. Wenn es nach TSV-Vorstand Robert Zech geht, soll dies auch so bleiben. „Wir kämpfen daheim, haben unsere Fans und Zuschauer hinter uns.“ Mietraching verlor zum Saisonauftakt gegen Burgebrach, musste sich in Anger nur ganz knapp geschlagen geben. Selbst in Geiselhöring gaben sie Punkte ab. Keine Chance hatte der SVM in Hallbergmoos. Selbst Westendorf ließ dort die Punkte zurück.

Nicht zu locker werden

Vergangenes Wochenende war der TSV kampffrei, da die Nürnberg Grizzlys einige positive Coronafälle hatten und man sich einigte, den Kampf zu verlegen. „Ein Termin steht noch nicht fest. Wir möchten gerne an einem Freitagabend das Duell austragen“, sagt Zech, der noch auf eine Rückmeldung der Franken wartet. Unabhängig davon soll die Arena weiter eine Festung bleiben. Das Oberligateam will das Duell gegen das Schlusslicht trotzdem nicht zu locker angehen. „Auch wenn sie Startschwierigkeiten haben, dürfen wir sie nicht unterschätzen“, sagt Zech.

3G-Regel bleibt

Zwar hat die bayerische Staatsregierung bei den Sport- und Kulturveranstaltungen die Coronaregeln gelockert, dennoch ändert sich erst einmal nichts. „Wir bleiben mit der 3G-Regel unserer Linie erst einmal treu, damit jeder in die Halle kann“, erklärt der Vereinsboss. Zech hofft dennoch auf eine volle Hütte am langen Kampftag.

Der Kampftag:

  • Bezirksliga: 15.15 Uhr Schüler II – SC Isaria Unterföhring II.
  • Oberliga: 16.45 Uhr Schüler I – SC Isaria Unterföhring I.
  • Landesliga-Süd: 18.15 Uhr Männer II – SC Isaria Unterföhring.
  • Oberliga: 19.30 Uhr Männer I – SV Mietraching.