Eishockey ESV Kaufbeuren

Die Rückkehr der Fans - Showtraining des ESVK

ESVK Eistraining V

Vorbereitet: Bevor die Spieler morgen zum ersten Mal seit langer Zeit wieder vor ein Publikum für das öffentliche Showtraining treten, gab es am Donnerstag noch etwas Eiszeit in der Erdgas Schwaben Arena.

Bild: Harald Langer

Vorbereitet: Bevor die Spieler morgen zum ersten Mal seit langer Zeit wieder vor ein Publikum für das öffentliche Showtraining treten, gab es am Donnerstag noch etwas Eiszeit in der Erdgas Schwaben Arena.

Bild: Harald Langer

ESV Kaufbeuren lädt ab 19 Uhr zum öffentlichen Showtraining. Buron Joker sind seit Mittwoch im Trainingslager. Jetzt freut es sich auf die wieder zugelassenen Fans.
03.09.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Es herrscht wieder reges Treiben in der Erdgas Schwaben Arena. Mitte der Woche ist die erste Mannschaft des ESV Kaufbeuren in den Trainingsbetrieb gestartet. Am 1. Oktober steht dann das erste Pflichtspiel der neuen Saison an. Zuvor sind sechs Testspiele – drei daheim, drei auswärts – gegen Ravensburg, Heilbronn und Füssen eingeplant. Einen besonderen Moment wird es allerdings schon direkt am Freitag geben. Ab 19 Uhr lädt der ESV Kaufbeuren dann zum öffentlichen Showtraining ein.

Keine leeren Ränge mehr

Rund eine Stunde lang werden sich Spieler und Trainer dann wieder den Anhängern auf der Tribüne präsentieren. Eintrittskarten kosten diesmal drei Euro, damit will der ESVK die Verwaltungsgebühren der personalisierten Tickets wieder einspielen. Trainer Rob Pallin, der seit einigen Tagen aus seiner Heimat USA wieder zurück in Deutschland ist, sagte zur Rückkehr der Fans ins Stadion: „Es war vergangene Saison unglaublich hart für die Spieler, hier zu arbeiten, während die Ränge leer waren. Auch für einen Trainer war das nicht einfach. Ich musste motivieren, motivieren, motivieren. Ein Heimspiel vor Fans zu bestreiten, das ist vergleichbar damit, schon mit einer 1:0-Führung ins Spiel zu gehen. Wir haben sehr energiegeladene und leidenschaftliche Fans, auf die ich mich unglaublich freue.“

Rob Pallin, Trainer ESV Kaufbeuren.
Rob Pallin, Trainer ESV Kaufbeuren.
Bild: Mathias Wild

Er, aber auch andere Neuzugänge der Saison 20/21, etwa Tyler Spurgeon oder John Lammers, hatten bis dato nur ein einziges Testspiel vor Zuschauern in der Arena gespielt. Gemäß der neuen Coronaregeln darf die Erdgas Schwaben Arena nun wieder voll gefüllt werden. Bis Ende kommender Woche will Trainer Rob Pallin die grundsätzlichen Weichen für die 52 Hauptrundenspiele und anschließenden Play-Offs oder Play-Downs stellen.

Neuzugänge integrieren

Unter anderem geht es derzeit darum, die fünf neuen Spieler der Mannschaft zu integrieren – also Neuzugang Jan Pavlu, die Rückkehrer Simon Schütz und Markus Lillich, aber auch die Youngster Dieter Geidl und Yannik Burghart. „Wir müssen dafür sorgen, dass sie sich hier wohlfühlen, dass sie spüren, ein Teil unseres Teams zu sein. Das ist genauso wichtig wie der Umstand, dass jeder an seinen individuellen Stärken und Schwächen arbeitet – am Schlittschuhlaufen, technischen Fähigkeiten, Puckkontrolle.“ Auch diverse Team-Konzepte, also das Zusammenspiel in Überzahl oder Unterzahl, werden Teil der Einheiten im Trainingscamp sein. Grundsätzlich hat Pallin einen guten ersten Eindruck seines diesjährigen Teams - das sich verändert hat.

Philipp Krauß vom ESVK im Spiel gegen Frankfurt.
Philipp Krauß vom ESVK im Spiel gegen Frankfurt.
Bild: Mathias Wild

Er lobte vor allem, dass der Fitnesszustand der Spieler im Vergleich zum Jahr zuvor deutlich besser sei. Unter anderem in der Vorbereitung sollen sich auch die vielen jungen Akteure zeigen. Sie müssten sich ihre Eiszeit auch in dieser Saison wieder erarbeiten, sagt Pallin. „Philipp Krauß war vor einem Jahr auf keiner Liste drauf. Ich habe ihn dann in zwei Nachwuchsspielen und dem Freundschaftsspiel gegen Füssen gesehen. Er hat sich da die Chance zu spielen, einfach verdient. So geht das als junger Spieler: Es geht um harte Arbeit und darum, auch Extras anzugehen“, sagt Pallin und erklärt: „Es geht also auch um die zehn Minuten vor und die zehn Minuten nach dem Training. Wenn man diese 20 Minuten gut nutzt, sieben Monate lang, lohnt sich das“. Krauß wurde zuletzt DEL 2-Rookie of the year. Dass Krauß und Schweiger den kompletten Sommer hart mit Kapitän Tyler Spurgeon gearbeitet haben, würde man klar sehen, findet Pallin. Davon können sich nun auch die Fans ein Bild machen.

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