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Kriegsende vor 75 Jahren

Drama im Schwesternwald bei Kaufbeuren

explosion im Schwesternwald vor 75 Jahren

Mitten im Schwesternwald erinnert diese Gedenkstätte an ein Unglück vor 75 Jahren. Dabei kamen zwei Menschen aus Ebenhofen ums Leben.

Bild: Alexander Vucko

Mitten im Schwesternwald erinnert diese Gedenkstätte an ein Unglück vor 75 Jahren. Dabei kamen zwei Menschen aus Ebenhofen ums Leben.

Bild: Alexander Vucko

Ein Marterl steht als stummer Zeuge eines schrecklichen Ereignisses vor 75 Jahren im Schwesternwald bei Kaufbeuren. Was es damit auf sich hat.

30.07.2020 | Stand: 07:00 Uhr

Viele Erzählungen kennzeichnen die kollektive Erinnerung an das Kriegsende heuer vor 75 Jahren. Im Schwesternwald zwischen Kaufbeuren und Biessenhofen sind es ein moosüberzogener Stein und eine Metallplatte als stumme Zeugen eines dramatischen Kapitels dieser Zeit. Der Gedenkstein erinnert an ein Unglück am 28. Mai 1945, bei dem Georg Immerz und Josef Brenner aus Ebenhofen ums Leben kamen. Sie starben, als die Kriegsherren ihr Werk schon beendet hatten. Mit der Aufschrift „Der Weg zur Ewigkeit ist gar nicht weit, um 5 Uhr fuhren sie fort, um 6 Uhr waren sie dort“ hinterlässt das Marterl heute bei den meisten Wanderern und Radlern freilich auch Fragen statt Antworten. Was geschah damals?

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