Soziales im Ostallgäu

Ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe gegründet: Irsee will Senioren unterstützen

Den Garten pflegen, Schnee schippen oder den wöchentlichen Einkauf erledigen: Die Nachbarschaftshilfe in Irsee soll Senioren unterstützen.

Den Garten pflegen, Schnee schippen oder den wöchentlichen Einkauf erledigen: Die Nachbarschaftshilfe in Irsee soll Senioren unterstützen.

Bild: Ralf Lienert (Symbolfoto)

Den Garten pflegen, Schnee schippen oder den wöchentlichen Einkauf erledigen: Die Nachbarschaftshilfe in Irsee soll Senioren unterstützen.

Bild: Ralf Lienert (Symbolfoto)

Im Sommer den Garten pflegen, im Winter Schnee schippen oder einen wöchentlichen Einkauf erledigen: Gemeinde Irsee gründet Nachbarschaftshilfe für Senioren.
26.07.2021 | Stand: 06:00 Uhr

Wer Hilfe braucht, soll in Irsee auch welche erhalten – das war die Idee einer Gruppierung, die seit etwa 2014 bedürftige Bürger in der Gemeinde unterstützt. Nun soll das Ganze offiziell werden und eine ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe vor allem für Senioren gegründet werden. „Denn der Unterstützungsbedarf wird steigen“, stellte Dritte Bürgermeisterin Angela Städele angesichts der Bevölkerungsentwicklung fest.

Im Sommer den Garten pflegen, im Winter Schnee schippen oder einen wöchentlichen Einkauf erledigen – so soll die Unterstützung zunächst aussehen, die die Nachbarschaftshilfe leisten kann. „Es geht erst einmal um kleine Hilfen“, sagte Städele. Diese Unterstützung soll auch aufgrund des Anspruchs gegründet werden, dass es das Quartierskonzept gebe.

Senioren sollen möglichst lang in Irsee leben

In dem hat die Gemeinde formuliert, dass es älteren Menschen ermöglicht werden soll, so lange es geht, im Ort zu leben, erklärte Städele. Deshalb werde die Gemeinde auch Träger der Nachbarschaftshilfe – deren Namen noch nicht festgelegt sei. Ansprechpartnerin sei deshalb in erster Linie die Quartiersmanagerin Bianca Martin (E-Mail: quartier@irsee.de/Telefon: 08341/9348809).

Für das Projekt könne es auch staatliche Fördermittel geben. Mitmachen kann jeder, der anderen helfen möchte. Dafür gebe es auch eine Aufwandsentschädigung von sechs Euro pro Stunde – die von den Hilfesuchenden geleistet werden soll.

Bereits jetzt gebe es einen Pool von Leuten, die sich schon bereit erklärt haben, als Helfer mitzumachen, berichtete Städele. Und die übliche Nachbarschaftshilfe bleibe davon auch unberührt, sagte Seniorenbeauftragter Andreas Wachter.

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Der Gemeinderat hatte gegen das Projekt keine Einwände: Eine nützliche Gruppe bekomme damit eine offizielle Form, meinte Zweiter Bürgermeister Bertram Sellner, der ausdrücklich das „niederschwellige Angebot“ begrüßte.

Erstes Treffen der Nachbarschaftshilfe im August

Das Gremium stimmte deshalb für die Organisationsform. Ein erstes zwangloses Treffen soll am 6. August ab 11 Uhr stattfinden, erklärte Städele. Dann wollen Beteiligte einen Spaziergang vom Quartiersbüro am Meinrad-Spieß-Platz mit anschließender Einkehr machen.

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