Biergarten-Serie

Ein bisschen Italien mitten in der Kaufbeurer Altstadt

Damit sich die Gäste entspannen können, haben Vita Saccone und Sebastian Baur gemütliche Strandstühle aufgestellt.

Damit sich die Gäste entspannen können, haben Vita Saccone und Sebastian Baur gemütliche Strandstühle aufgestellt.

Bild: Manuel Weis

Damit sich die Gäste entspannen können, haben Vita Saccone und Sebastian Baur gemütliche Strandstühle aufgestellt.

Bild: Manuel Weis

Bei „MiMi & CoCo" können die Gäste in Sonnenliegen chillen. Der älteste italienische Koch der Stadt tischt auf.

18.06.2021 | Stand: 10:39 Uhr

Das Handy von Vita Saccone will nicht aufhören zu klingeln. „Einen Moment“, sagt die Geschäftsführerin von „MiMi & CoCo“ in der Kaufbeurer Altstadt. Eine Minute später ist auch der letzte Tisch im Biergarten an diesem Abend reserviert.

Entspannen bei Musik und Drinks

Vor rund zwei Jahren hat das italienische Bistro dort eröffnet, wo früher über viele Jahre hinweg das „Jedermanns“ seine Gäste empfangen hat. Als „Lifestyle-Laden“ bezeichnet Vita ihr Bistro: im Hintergrund läuft Musik, es gibt coole Drinks und persönliche Gespräche. Eine Beziehung zu ihren Gästen aufzubauen, ist ihr wichtig, sagt sie. Es gehe schließlich darum, dass die Gäste den Stress des Tages vergessen können. Das gehe gut, an einem Ort, der Italien-Flair vermittelt.

Schatten spendet eine alte Kastanie

Der Biergarten bietet nicht nur schattige Plätze unter einer alten Kastanie, sondern auch den Blick auf die Zufahrtsstraße zur Altstadt Kaufbeurens. Und vor der Terrasse können sich Gäste fast ein bisschen wie im Urlaub fühlen. Aufgestellt sind dort nämlich mehrere Sonnenliegen – fehlt eigentlich nur noch der Sand.

Das Bistro und die Terrasse seien mittlerweile zum Anlaufpunkt für Jung und Alt geworden: von Anfang 20 bis fast 90 Jahre alt seien die Besucher, sagt Vita Saccone, die das Lokal gemeinsam mit ihrem Freund Sebastian Baur betreibt.

In der Küche, quasi im Verborgenen, kocht ein Urgestein: Vitas Papa – und ihren Angaben zufolge mit „zarten 70 Jahren“ der älteste italienische Koch der Stadt. „Wir sind somit ein kleines Familienunternehmen“, lacht Vita und ergänzt: „Wir sind ein Ort der Toleranz und begrüßen alle Menschen, die nett zueinander sind.“

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