Ringen TSV Westendorf

Eine Wundertüte: Oberölsbacher Ringer für Westendorf schwer einschätzbar

Bei der Oberliga-Saisoneröffnung gegen den SC Anger am vergangenen Wochenende – unser Foto zeigt Westendorfs Nasrat Nasratzada (links) gegen Martin Bauer vom SCA – sprang für den TSV Westendorf nur ein Unentschieden heraus. An diesem Samstag will man gegen Oberölsbach Zählbares mitnehmen.

Bei der Oberliga-Saisoneröffnung gegen den SC Anger am vergangenen Wochenende – unser Foto zeigt Westendorfs Nasrat Nasratzada (links) gegen Martin Bauer vom SCA – sprang für den TSV Westendorf nur ein Unentschieden heraus. An diesem Samstag will man gegen Oberölsbach Zählbares mitnehmen.

Bild: Harald Langer

Bei der Oberliga-Saisoneröffnung gegen den SC Anger am vergangenen Wochenende – unser Foto zeigt Westendorfs Nasrat Nasratzada (links) gegen Martin Bauer vom SCA – sprang für den TSV Westendorf nur ein Unentschieden heraus. An diesem Samstag will man gegen Oberölsbach Zählbares mitnehmen.

Bild: Harald Langer

Westendorfer Ringer treten am Samstag zum Oberliga-Heimkampf gegen Oberölsbach an. Auch in der Bundesliga mischen in dieser Saison wieder zwei TSV-Athleten mit.
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Von Stefan Günter
23.09.2022 | Stand: 17:57 Uhr

Eine Woche nach der Heimpremiere gegen den SC Anger müssen die Westendorfer Ringer am Samstagabend erneut in der Sparkassen Arena im Bürgerhaus Alpenblick antreten. Der TSV trifft um 19.30 Uhr auf Liganeuling und Aufsteiger SC Oberölsbach. Die Oberpfälzer sind mit einer deutlichen Niederlage in die Saison gestartet.

Bei der deutlichen 6:21-Heimniederlage gegen Geiselhöring stand mit Majid Dadashi, Neuzugang vom SC 04 Nürnberg, ein Legionär auf der Matte. Da in der Oberliga nur zwei Ausländer pro Kampf eingesetzt werden dürfen, bleibt abzuwarten, mit welcher Aufstellung der Liganeuling anreisen wird. Mit Denis Horvath und Petr Novak gibt es noch zwei Ringer, die in der Vorsaison immer wieder auf dem Wettkampfprotokoll auftauchten.

Besonderer Moment vor Oberligakampf

„Dass Oberölsbach jetzt bei der Premiere nicht überzeugt hat, muss nichts heißen“, sagt Freistil-Cheftrainer Matthias Einsle. In der Vorsaison marschierten sie übrigens verlustpunktfrei durch die Runde. „Nichtsdestotrotz sind sie eine Wundertüte. Einige Ringer und Kämpfe kann ich nicht abschätzen“, so Einsle weiter. Das sieht auch Abteilungsleiter Thomas Stechele so: „Sie sind souverän Meister geworden. So schlecht können sie nicht sein.“ Trotzdem hofft er auf den ersten Sieg in der noch jungen Saison.

Im Schwergewicht haben die Gäste mit Patrik Fanderl einen erfahrenen Routinier, der in der vergangenen Saison ohne Niederlage blieb. Mit Fabian Schmitt haben sie ein sehr bekanntes Gesicht in ihren Reihen. Der EM-Dritte von 2019 trainiert Oberölsbach. Parallel geht der 30-jährige Bundeskaderathlet eine weitere Saison für den Bundesligisten SV Wacker Burghausen an den Start. Übrigens findet vor dem Oberligakampf ein ganz besonderer Moment statt: Alle TSV-Ringer, die in diesem Jahr an deutschen Meisterschaften teilgenommen haben, werden geehrt.

Bundesliga startet

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TSV Westendorf freut sich auf echten Kracher zum Saisonauftakt

Während die Westendorfer nach ihrem ersten Sieg in der laufenden Saison greifen, startet in der Bundesliga am Samstagabend ebenfalls der Ligenbetrieb. Mit Niklas Stechele und Christopher Kraemer gibt es zwei Athleten aus der Talentschmiede des TSV, die auch in dieser Saison wieder in der höchsten deutschen Liga auf die Matte gehen. Beim Start des amtierenden deutschen Mannschaftsmeisters Burghausen ist der 26-Jährige Griechisch-Römisch-Spezialist aber nicht vorgesehen.

Christopher Kraemer, der in dieser Saison zum ersten Mal seine Ringerstiefel für die Ostbayern schnürt, ist primär für die Rückrunde vorgesehen. Er geht im Limit bis 66 Kilo auf die Matte. Spätestens Anfang November ist Kraemer dann mitunter jedes Wochenende gefordert, wenn er sich sowohl gegen nationale Topleute als auch gegen internationale Spitzenringer beweisen muss.

Niklas Stechele erwartet einen engen Kampf

Horst Lehr oder Engin Cetin – noch ist nicht sicher, auf welchen Topathleten Niklas Stechele am Samstagabend trifft, wenn er mit dem SC Siegfried Kleinostheim auswärts in Schorndorf zu Gast ist. Stechele selbst erwartet bei den Spartanern einen engen Kampf. Der 22-Jährige ist sowohl für die Vorrunde als auch vereinzelt für die Rückrunde geplant. „Ich freue mich auf viele Kämpfe, auf viele Einsätze und besonders auf das Derby gegen Hösbach und auf die weiteren bayerischen Duelle gegen Burghausen und Nürnberg.“ Niklas Stechele geht für die Unterfranken mittlerweile in seine dritte Saison.