ESVK-Spielplan in der DEL 2

Wird der erste Sieg 2022 eingeläutet? ESVK empfängt Bad Tölz

DEL 2 Eishockey ESV Kaufbeuren ESVK

Wenn schon keine Fans ins Stadion kommen, soll es trotzdem nicht ruhig sein: Vor der Partie am vergangenen Freitag in der Erdgas Schwaben Arena des ESVK gegen Heilbronn begrüßten Ordner und andere Mitarbeiter die Mannschaften auf dem Eis mit dem Gebimmel von Kuhschellen.

Bild: Mathias Wild

Wenn schon keine Fans ins Stadion kommen, soll es trotzdem nicht ruhig sein: Vor der Partie am vergangenen Freitag in der Erdgas Schwaben Arena des ESVK gegen Heilbronn begrüßten Ordner und andere Mitarbeiter die Mannschaften auf dem Eis mit dem Gebimmel von Kuhschellen.

Bild: Mathias Wild

Beim letzten Eishockey-Heimspiel des ESV Kaufbeuren sorgten die Ordner für Stimmung: Sie schwangen Kuhglocken. Hilft das dem ESVK heute gegen die Tölzer Löwen?
14.01.2022 | Stand: 07:53 Uhr

Neun Niederlagen, keine Fans und die Personalie Sören Sturm trüben die Stimmung beim ESV Kaufbeuren. Dabei könnte die sportliche Stagnation von den Jokern simpel gelöst werden: Einfach mehr Tore schießen. Dann dürfen zwar immer noch keine Fans ins Stadion, doch wenn die Ordner und Ordnerinnen, wie schon in der Partie gegen Heilbronn Kuhschellen schwingen, kommt wenigstens etwas Stimmung auf.

Wenngleich das Geläut beim Gegner am Freitagabend, Tölzer Löwen, auch heimatliche Gefühle wecken könnte (19.30 Uhr, Erdgas Schwaben Arena). Der Sonntag ist definitiv schellenfrei, denn Kaufbeuren tritt bei den Kassel Huskies an (18.30 Uhr). Allerdings ist noch unklar, ob die Ordner und Ordnerinnen, von denen die Aktion kam, diese auch wiederholen wollen.

Sturm tritt am Sonntag erstmals in Halle an

Am Sonntag ist auch Sturm das erste Mal für Aufstiegsaspirant Halle Bulls im Einsatz, denn er ist ab 15. Januar für den Oberligisten spielberechtigt. Gegen ein Wiedersehen mit dem ESVK nächste Saison in der DEL2 hätte er nichts einzuwenden, sagt Sturm: „Denn mit den Jungs komme ich sehr gut aus.“

Noch kein Neuer in Sicht

Die Jungs hingegen müssen derzeit noch ohne Verstärkung auskommen: Nachdem der ESVK Sören Sturm entlassen und Branden Gracel den Verein auf eigenen Wunsch verlassen hat, ist der Club nach wie vor auf der Suche nach Ersatz. Doch das gestaltet sich nicht einfach, berichtet ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl. „Wir sind nicht bereit, irgendwen zu holen. Der Spieler muss uns auch verstärken. Aber es suchen derzeit viele Vereine, entsprechend ist der Markt leer.“ Dennoch arbeite und sondiere der Verein emsig, versichert Kreitl: „Wir haben in den vergangenen Tagen bereits viele Gespräche geführt.“

Lesen Sie auch
##alternative##
Eishockey

Sören Sturm spricht erstmals über seinen Wechsel nach Halle