Auszeichnung für Kaufbeurer Schule

Erst überlegen, dann kaufen: Schüler sollen zu verantwortungsbewussten Verbrauchern werden

Schülerinnen und Schüler der Kaufbeurer Sophie-La-Roche Schule sollen zu verantwortungsbewussten Konsumenten und Konsumentinnen erzogen werden.

Schülerinnen und Schüler der Kaufbeurer Sophie-La-Roche Schule sollen zu verantwortungsbewussten Konsumenten und Konsumentinnen erzogen werden.

Bild: Franziska Gabbert, dpa (Symbolbild)

Schülerinnen und Schüler der Kaufbeurer Sophie-La-Roche Schule sollen zu verantwortungsbewussten Konsumenten und Konsumentinnen erzogen werden.

Bild: Franziska Gabbert, dpa (Symbolbild)

Die Kaufbeurer Sophie-La-Roche-Schule macht Jugendliche fit für den Konsumalltag. Dafür erhielt sie nun eine Auszeichnung.
27.07.2021 | Stand: 14:22 Uhr

Als „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ wurde in diesem Jahr auch die Sophie-La-Roche-Realschule Kaufbeuren ausgezeichnet. Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber betonte anlässlich der Vergabe der Urkunden: „Alltagsfragen spielen auch während einer Pandemie eine Rolle: Welchen Wert haben meine Daten? Wie vermeide ich Verpackungsmüll oder wo lauern Kostenfallen im Alltag?“

Gerade die digitalen Herausforderungen hätten durch den Lockdown neue Bedeutung erlangt. Umso wichtiger sei es, Schülerinnen und Schüler fit für den Konsumalltag zu machen. Bayerns Kultusminister Michael Piazolo hob hervor, dass Schulen in der Verbraucherbildung eine wichtige Rolle spielen: „Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler bei ihrem Konsum- und Kaufverhalten dahingehend unterstützen, dass sie gute, nachhaltige und reflektierte Entscheidungen treffen.“

Auszeichnung für Kaufbeurer Sophie-La-Roche-Schule

Insgesamt 79 Schulen aus ganz Bayern erhalten die Auszeichnung, 19 davon dürfen sich für zwei Jahre „Partnerschule PLUS Verbraucherbildung“ nennen – auch die Kaufbeurer Sophie-La-Roche-Realschule. Sie haben Verbraucherbildung zusätzlich in ihrem Leitbild und Schulprofil verankert. Ziel ist es, fundierte Alltagskompetenzen zu vermitteln. Denn auch junge Menschen treffen täglich Konsumentscheidungen. Das sollen sie eigenverantwortlich und reflektiert tun.

Die Aktion „Partnerschule Verbraucherbildung Bayern“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Verbraucherschutz- und Kultusministerium in Kooperation mit dem Verbraucher-Service Bayern im KFDB e.V. Teilnehmende Schulen konnten aus den Themen „Mein Geld, meine Daten – gut im Griff?“, „Verpackungen: Müll, Werbung, Schutz?“ wählen oder alternativ ein freies Thema aus den Bereichen „Alltagskompetenzen und Lebensökonomie“ bearbeiten. Dazu reichten sie Medienbeiträge ein.

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