Bezirksliga SVK

„Es geht nicht nur um Punkte“ - SpVgg Kaufbeuren im Derbyfieber

300 Zuschauer und viele Tore gab es im Hinspiel, in dem Benjamin Maier (von links) für den BSK gegen Paboy Camara und Fabio Zeche traf.

300 Zuschauer und viele Tore gab es im Hinspiel, in dem Benjamin Maier (von links) für den BSK gegen Paboy Camara und Fabio Zeche traf.

Bild: Harald Langer

300 Zuschauer und viele Tore gab es im Hinspiel, in dem Benjamin Maier (von links) für den BSK gegen Paboy Camara und Fabio Zeche traf.

Bild: Harald Langer

Im ersten Derby nach 41 Jahren im Parkstadion erwartet die SpVgg Kaufbeuren den BSK Olympia Neugablonz - und viele Zuschauer. Denn es geht auch um das Prestige.
25.03.2022 | Stand: 11:45 Uhr

Die SpVgg Kaufbeuren empfängt nach 41 Jahren wieder den BSK Olympia Neugablonz im Parkstadion zu einem Punktspiel. Das Bezirksliga-Duell findet am Samstag ab 16 Uhr im Parkstadion statt. In der Vorrunde hatte der BSK nach 40 Jahren das Vergnügen.

300 Zuschauer und viele Tore in Neugablonz

Im Hinspiel erlebten die etwa 300 Zuschauer eine packende Partie, die die Kaufbeurer mit 5:3 für sich entschieden hatten. Darunter waren auch Thomas Glüder (BSK) und und Günter Prade (SVK), die 1981 beim Derby gewesen waren. Gelingt den Gästen nun die Revanche? Die Schmuckstädter hatten eine lange Negativserie, am Wochenende jedoch ein Sieg nach sechs sieglosen Spiele. Das wird der Elf um Trainer Dragan Lazic Selbstvertrauen geben. Doch auch die SVK ist erfolgreich mit einem Auswärtserfolg in Ottobeuren in die Rückrunde gestartet. „Es war ein hartes Stück Arbeit, zum Schluss mussten wir lange zittern bei zehn Minuten Nachspielzeit. Das hat mich einige Haare gekostet“, gibt SVK-Coach Mahmut Kabak zu. Die Kaufbeurer mussten verletzungs- und coronabedingt auf fünf Stammkräfte verzichten – nun ist mit Lane Salihaj ein weiterer dazu bekommen.

Hoffnung auf ein "positives Spektakel"

Trainer Kabak blickt trotzdem optimistisch auf das Derby: „Ich hoffe auf ein positives Spektakel. Es gibt für mich keinen Favoriten, auch wenn wir breiter aufgestellt und in der Tabelle besser platziert sind. Wir werden uns nicht verstecken, aber auch der BSK hat seine Stärke in der Offensive“, analysiert der Coach die sportlichen Aspekte.

Motivation braucht es nicht

Aber Mahmut gibt auch zu: „Ich muss die Jungs nicht extra für Neugablonz motivieren. Denn es geht nicht nur um Punkte, es geht auch um das Prestige.“ Auch deshalb hofft die SpVgg Kaufbeuren auf eine gute Kulisse. In den 1980er Jahren waren bei dem Derby 700 bis 1000 Zuschauer keine Seltenheit in Kaufbeuren.