Eishockey

ESVK-Nachwuchs muss wegen Corona weiter pausieren

Wegen der Corona-Pandemie muss der Nachwuchs des ESV Kaufbeuren weiterhin auf die Rückkehr auf das Eis warten.

Wegen der Corona-Pandemie muss der Nachwuchs des ESV Kaufbeuren weiterhin auf die Rückkehr auf das Eis warten.

Bild: Mathias Wild (Symbolfoto)

Wegen der Corona-Pandemie muss der Nachwuchs des ESV Kaufbeuren weiterhin auf die Rückkehr auf das Eis warten.

Bild: Mathias Wild (Symbolfoto)

Die Kaufbeurer Eishockey-Talente müssen sich gedulden,, ehe es wieder auf das Eis geht. Ob in dieser Saison noch gespielt wird, ist fraglich.
29.01.2021 | Stand: 12:15 Uhr

Der Corona-Lockdown legt den Spiel- und Trainingsbetrieb des ESVK-Nachwuchs weiter lahm. Seit Anfang November 2020 dürfen lediglich Kaderathleten zu Trainingszwecken gemeinsam aufs Eis, alle anderen Kinder und Jugendlichen halten sich zu Hause fit – teils über Online-Videos, teils komplett in Eigenverantwortung.

DEB will die Saison fortsetzen

In dieser Woche hat der Deutsche Eishockey Bund (DEB) die Nachwuchs-Spielligen bis mindestens 15. Februar ausgesetzt. Der Verband hält sich aber die Option offen, die Saison im Nachwuchsbereich fortzusetzen.

„Jeder weiß, dass Corona auch am 15. Februar nicht vorbei sein wird. Ich glaube nicht, dass der Nachwuchs in dieser Saison noch einmal spielt“, macht es Jogi Koch, im Vereinsvorstand für die sportlichen Belange zuständig, deutlich. Auf- und Abstieg wurde in jedem Fall schon mal kategorisch ausgeschlossen, egal ob noch einmal gespielt wird oder nicht.

Kaufbeurens U20 etwa wird in der Saison 2021/22 in jedem Fall wieder in der höchsten Klasse, der Division I, antreten. Das ist einer der wenigen Punkte, die aktuell geklärt sind. „Es wird für uns ganz schwierig, auch weil es so viele ungeklärte Fragen gibt“, sagt Koch.

Eishockey-Talenten fehlt die Spielpraxis

Eine der dringendsten Fragen beschäftigt sich mit den Endjahrgängen der Mannschaften, was etwa mir Spielern passiert, die in der U20 an die Altersgrenze stoßen und sich eigentlich für einen Platz im bezahlten Eishockey empfehlen wollten. „Wird es eine Regelung geben, diese kommende Saison als Over-Age-Spieler einzusetzen? Oder ist für sie das Eishockey einfach vorbei“?, fragt Koch.

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Mit Sorge betrachtet er auch, dass heuer aus der Eishockey-Schule „nichts nachkommt“, weil diese schon seit Oktober stillsteht. „Es fehlt ein Jahrgang.“ Finanziell sehe es so aus, als würde der Verein gerade so durchkommen, wie Vorstandsmitglied Thomas Petrich sagt.

Aber nur, weil Sponsoren helfen, aufgrund der Spielausfälle Kosten eingespart werden können, Angestellte in Kurzarbeit sind und auch nochmals um den Einzug von Eisgeld gebeten wird. „Ohne all das wäre es schwer“, bestätigt Petrich.

Personalplanungen im ESVK-Nachwuchs laufen

Während also die laufende und derzeit eingefrorene Spielzeit möglicherweise kurz vor dem Abbruch steht, laufen im Hintergrund die personellen Planungen beim ESV Kaufbeuren.

Die beiden hauptamtlichen Nachwuchstrainer Daniel Jun und Simon Steiner haben für die nächste Spielzeit noch gültige Verträge. Mit Martin Schweiger werde derzeit verhandelt, wie Koch bestätigt. Die ESVK-Talentschmiede, sie soll bald wieder anlaufen. Nur wie genau, das weiß in diesen Tage keiner genau.