Video zum Fasching im Lockdown

Exklusives Video: Wolfgang Krebs als Edmund Stoiber im Faschingsfieber

Die Narren im Tal der Tränen, der Fasching im Lockdown: Wolfgang Krebs ist die Rettung. Als Edmund Stoiber sorgt er im exklusiven Video für Lacher.
12.02.2021 | Stand: 18:45 Uhr

Er sieht sich als Optimist – auch in schwierigen Zeiten: der Kabarettist Wolfgang Krebs (54). Der Kaufbeurer kann Nockherberg ebenso wie Comedy. Und er liebt Fasching – privat wie beruflich, etwa wenn er bei Schwaben weissblau auftritt. Bekannt ist er als Parodist bayerischer Ministerpräsidenten. Doch Krebs hat ebenso hintergründige Seiten. Für seine Künstlerkollegen lässt er auch mal die guten Kontakte zur Staatsregierung spielen. „Die Kultur liegt derzeit am Boden. Das schmerzt. Viele meiner Kollegen sind schlicht arbeitslos und brauchen dringend eine Perspektive“, sagt Krebs im großen Interview mit der Allgäuer Zeitung.

Darf man überhaupt noch lachen?

Und, Herr Krebs, darf man eigentlich in diesen Zeiten der Corona-Pandemie noch lachen? „Corona bringt so viel Leid mit sich; mit Folgen, die wir noch gar nicht abschätzen können“, sagt er. „Nein, das alles lädt nicht dazu ein, Witze zu reißen oder sich lustig zu machen.“ Aber auch bei Corona gebe es eine Ebene, auf der humoristische Betrachtungsweisen möglich sein müssten.

Natürlich böten Politik und Begleitumstände dafür immer Andockpunkte und ganz neue Perspektiven. „Nehmen Sie den Mangel an Impfstoff. Hätte man einst statt Jens Spahn unseren Andi Scheuer zum Gesundheitsminister gemacht, dann hätte der so viele Dosen bestellt, wie wir in hundert Jahren nicht verbrauchen können.“

Schön staatstragend

Ein rotes Telefon, beflaggter Hintergrund – so staatstragend es eben geht, spricht Wolfgang Krebs exklusiv als Landesvater im stoiberschen Duktus zu unseren Lesern. Sein Thema: das Faschings-Drama. Den Spaß bringt er aber trotzdem in die Wohnzimmer. „Ääääh“, „ha“, „schmarrn“: keine sprachliche Stolperfalle, die er umgeht.

Keine fahrige Geste, die er auslässt. Kaum ein Politiker, der nicht sein Fett wegbekommt. Wie hätten die sich wohl verkleidet? Als Absperrband der Söder, „weil der alles zumacht“. Als freilaufender Zapfhahn der Aiwanger – „eine Art Volksfest to go“. Aber sehen Sie selbst.

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