Eishockey

Fehlstart für den ESV Kaufbeuren

Das erste Vorbereitungsspiel zur neuen DEL2-Saison verlor der ESV Kaufbeuren (in Rot) zu Hause gegen die Heilbronner Falken.

Das erste Vorbereitungsspiel zur neuen DEL2-Saison verlor der ESV Kaufbeuren (in Rot) zu Hause gegen die Heilbronner Falken.

Bild: Mathias Wild

Das erste Vorbereitungsspiel zur neuen DEL2-Saison verlor der ESV Kaufbeuren (in Rot) zu Hause gegen die Heilbronner Falken.

Bild: Mathias Wild

Im ersten Vorbereitungsspiel zur DEL2-Saison unterliegen die Kaubeurer Joker den Heilbronner Falken mit 3:6. Wie Keeper Maximilian Meier das Spiel beurteilt.
12.09.2021 | Stand: 17:36 Uhr

Bei Testspielen ist der Erkenntnisgewinn für Trainer oftmals größer als der für die, die auf den Rängen zuschauen. Beim Freundschaftsspiel zwischen dem ESV Kaufbeuren und den Heilbronner Falken, dem ersten Test in der Vorbereitung auf die neue DEL 2-Saison der Joker, war dem nicht so. Sehr gut sichtbar war etwa, wie das zurückgekehrte Eigengewächs Markus Lillich auf Anhieb gut mit der Top-Angriffsreihe um Kapitän Tyler Spurgeon und John Lammers harmonierte. Beim Comeback im Joker-Dress bereitete Lillich alle drei Joker-Tore vor, konnte am Ende die 3:6-Niederlage in einem über weite Teile fairen Match aber nicht verhindern.

Jedes Mal machtlos?

Das Endergebnis, es fiel vermutlich ein bisschen zu hoch aus. „Die ersten zwei Drittel sind gut für uns gelaufen“, sagte ESVK-Torwart Maximilian Meier. Er bekam beim ersten Testspiel den Vorzug vor dem eigentlichen Stammkeeper Stefan Vajs, der sich nach einer überstandener Verletzung noch schonen sollte. Beim Stand von 2:2 startete der dritte Abschnitt. Meier war es dann auch, der vier Gegentore im Schlussabschnitt kassierte – und dabei wirklich jedes Mal machtlos war? „Das waren größtenteils abgefälschte Schüsse. Wenn der Puck ganz knapp vor dem Tor gegen den Schoner prallt, dann wird es sehr schwer“, sagte Meier. Beim letzten Gegentor etwa sei der Puck von den Heilbronnern mit voller Kraft in die Mitte gespielt und dann eben in seiner Richtung verändert worden. Der Niederlage zum Trotz hat die Leistung der Kaufbeurer nach Meiers Ansicht gepasst. Insbesondere im zweiten Drittel sah der 21 Jahre alte Torwart seine Farben dominierend. Das Problem war: Der Puck wollte in den entscheidenden Momenten nicht ins gegnerische Tor. „Hätten wir im zweiten Drittel zum Beispiel zwei Tore gemacht, hätte das dritte Drittel anders ausgesehen“, meinte Meier.

Noch eine Erkenntnis

Dem war aber nicht so. Auch ganz zum Schluss, als das Falken-Spiel doch etwas ruppiger wurde, nutzte Kaufbeuren teils doppelte Überzahl-Situationen nicht. Dass die Joker speziell im Powerplay, aber vor dem gegnerischen Tor ganz allgemein noch kaltschnäuziger werden müssen, auch diese Erkenntnis bleibt nach diesem Freundschaftsspiel. Rund 730 Zuschauer waren auf den Rängen live dabei – sie unterstützten die Joker mit Gesang und Applaus nach Kräften. Das ist allerdings weniger als bei üblichen Freundschaftsspielen. Zur Anwendung kam die sogenannte 3-G-Regel. Wer weder geimpft, getestet oder genesen war, hatte keinen Zutritt. „Dass die Fans wieder da waren, hat wirklich jeden im Team gefreut“, erklärte Meier. „Dafür, dass es nur 730 waren, war die Stimmung super. Die Fans haben auch nie aufgehört, uns zu unterstützen, was uns ein positives Gefühl gegeben hat“, sagte der 21-Jährige. Trainer Rob Pallin hatte mit seiner Aufstellung übrigens für keine echte Überraschung gesorgt, alles war wie erwartet. Die ersten beiden Sturmreihen blieben im Kern zusammen, Fabian Voit bildete mit Markus Schweiger und Philipp Kraus den dritten Angriff, Florian Thomas mit Yannik Burghart und Max Oswald die vierte Reihe. In der Defensive nahm Routinier Sturm den jungen Echtler unter seine Fittiche, Alex Thiel lief mit Fabian Koziol auf und Simon Schütz gemeinsam mit Neuzugang Jan Pavlu.

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