Feuerwehrmuseum Kaufbeuren

„Feuer & Frauen“ - die weibliche Seite der Feuerwehr

Die Familienführungen im Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu sind bei Kindern beliebt.

Die Familienführungen im Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu sind bei Kindern beliebt.

Bild: Geyrhalter

Die Familienführungen im Feuerwehrmuseum Kaufbeuren-Ostallgäu sind bei Kindern beliebt.

Bild: Geyrhalter

Das Feuerwehrmuseum in Kaufbeuren startet wieder in die Saison. Mit neuen Angeboten sollen alle Sinne, aber auch Frauen, Firmen und Familien angesprochen werden.
31.03.2022 | Stand: 14:06 Uhr

Zahlreiche ehrenamtliche Helfer haben im Kaufbeurer Feuerwehr-Museum gewerkelt und es auf Hochglanz gebracht. Denn ab dem 2. April beginnt für das Museum wieder die Saison. „Mit immer wieder neuen Angeboten bleibt das Museum interessant. Bereits jetzt haben wir zahlreiche Gruppen-Anmeldungen“, wirbt Vereinsvorsitzender Helmut Winkler für die Einrichtung.

Historische Töne

Und das Museum wurde nicht nur auf Vordermann gebracht, sondern hat auch neue Angebote. Museum nicht nur sehen, sondern auch hören – das kann man mit den neuen Knopf-Drückern. Zu hören sind die Töne von Sirenen oder Funkmelde-Empfängern, Geräusche von Einsatzfahrzeugen mit Martinshorn, frühere Horn-Signale für den Einsatz und Männergesang mit Stücken aus einem historischen Liederbuch. So wird der Museumsbesuch noch lebendiger.

Mit „Feuer & Frauen“ gibt es ein neues Führungsformat im Museum: ein Rundgang durchs Museum mit Frauen, nicht nur für Frauen und nicht nur über Frauen. Premiere ist am 9. April mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Kaufbeuren. Neu ist auch das Angebot für Firmen, ihre Mitarbeiter als Brandschutz-Helfer im Museum unterweisen zu lassen – auf Wunsch in Kombination mit einer Museumsführung und Bewirtung. In den Osterferien gibt es die beliebte Familien-Führung, bei der Kinder im Löschfahrzeug oder mit Helm und Strahlrohr Feuerwehr hautnah erleben können.

Eisenbahnunglück von Aitrang

Auf der Sonderausstellungsfläche bleibt die Erinnerung an das Eisenbahnunglück von Aitrang eine zweite Saison bestehen. Mit Bildern, Filmen, Dokumenten und Objekten wird den Opfern gedacht und den Helfern gedankt. Zentrum der Ausstellung ist ein Diorama der Eisenbahnfreunde Kaufbeuren mit der Darstellung der Unfallstelle bei den Aufräumarbeiten. Der Heimatverein bietet im Juli begleitend dazu einen Vortrag von Hartmut Klust an. „Wir starten mit Zuversicht in die neue Saison. Ich danke dafür den Mitgliedern, die den laufenden Betrieb komplett ehrenamtlich leisten“, erklärt Winkler angesichts des Programms.

Die Öffnungszeiten des Feuerwehrmuseums stehen im Internet unter www.fwm-kf-oal.de. Führungen müssen angemeldet, aber können für Gruppen jederzeit vereinbart werden, E-Mail an: fuehrung@fwm-kf-oal.de

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