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Wegwerfgesellschaft

Sie retten Lebensmittel vor der Tonne: In Kaufbeuren gibt es jetzt "Foodsharing"

Bevor Lebensmittel im Müll landen, holt Chantal-Linda Aßmann sie ab. Die Kaufbeurerin ist Teil der „Foodsharing“-Initiative.

Bevor Lebensmittel im Müll landen, holt Chantal-Linda Aßmann sie ab. Die Kaufbeurerin ist Teil der „Foodsharing“-Initiative.

Bild: Harald Langer

Bevor Lebensmittel im Müll landen, holt Chantal-Linda Aßmann sie ab. Die Kaufbeurerin ist Teil der „Foodsharing“-Initiative.

Bild: Harald Langer

Joghurt abgelaufen, die Banane mit braunen Flecken: „Foodsharing“ will verhindern, dass unverkaufte Ware im Müll landet – seit Kurzem auch in Kaufbeuren.
20.09.2021 | Stand: 18:15 Uhr

Wenn Chantal-Linda Aßmann Lebensmittel abholt, ist mal ein Loch im Joghurtdeckel, das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen oder ein „klitzekleiner“ Riss in der Paprika. Nichtsdestotrotz sei die Ware „sehr hochwertig“. Und doch bleibt sie im Geschäft liegen, weil sie keiner kauft. „Der Verbraucher ist einfach verwöhnt“, sagt die Kaufbeurerin. Am Ende des Tages würden die Nahrungsmittel schließlich im Müll landen – wären da nicht Aßmann und die anderen Nutzerinnen und Nutzer von „Foodsharing“.

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