Ausstellungen und Diskussionen

Freiraum-Veranstaltung in Kaufbeuren wegen Corona abgesagt

Die „Freiraum“-Organisatoren Kilian Herbschleb (rechts) und Till Nißle planten einen Veranstaltungsort der besonderen Art. Daraus wird vorerst nichts.

Die „Freiraum“-Organisatoren Kilian Herbschleb (rechts) und Till Nißle planten einen Veranstaltungsort der besonderen Art. Daraus wird vorerst nichts.

Bild: kaufbeuren-aktiv

Die „Freiraum“-Organisatoren Kilian Herbschleb (rechts) und Till Nißle planten einen Veranstaltungsort der besonderen Art. Daraus wird vorerst nichts.

Bild: kaufbeuren-aktiv

Das Projekt "Freiraum" hätte ab Mitte Oktober einen Monat lang in Kaufbeuren stattfinden sollen. Doch wie bei vielem in diesem Jahr hat Corona das letzte Wort.
Die „Freiraum“-Organisatoren Kilian Herbschleb (rechts) und Till Nißle planten einen Veranstaltungsort der besonderen Art. Daraus wird vorerst nichts.
Von Allgäuer Zeitung Redaktion
13.10.2020 | Stand: 06:00 Uhr

1.000 Quadratmeter Veranstaltungsfläche, hochkarätige Gäste, viel Platz für Diskussionen: All das sollte „Freiraum“ vom 16. Oktober bis 22. November im Gebäude des früheren Modemarktes Adler in Kaufbeuren bieten. Coronabedingt muss das Projekt in diesem Herbst nun komplett abgesagt werden.

Nur verschoben?

„2020 ist ein Jahr, in dem man immer flexibel handeln muss“, sagt Alfred Riermeier, Leiter des Jugend- und Familienreferats der Stadt Kaufbeuren. Unter den gegebenen Umständen sei das Projekt nicht mehr umsetzbar. „Freiraum war und ist eine großartige Idee, von der ich hoffe, dass wir sie zu einem späteren Zeitpunkt doch noch umsetzen können.“

Ausstellungen und Konzerte

Bei dem Projekt von Kaufbeuren-aktiv und dem Stadtjugendring Kaufbeuren sollte Ausstellungen, Workshops und Diskussionen zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Feminismus, Populismus oder Verschwörungstheorien eine Plattform geboten werden. Geplant waren auch Konzerte - sowohl lokale Künstler waren dazu eingeladen als auch die deutschlandweit bekannte Band Bananafishbones. Den Auftakt hätte am Freitag Ernst Hebeker, der ehemalige Pressesprecher der Bundesregierung, machen sollen.