Ostallgäu

Gemeinsam gegen Bahn-Barrieren

Mehr Barrierefreiheit an Bahnhöfen – darum ging es bei einem Gespräch der Behindertenbeauftragten, Waltraud Joa (Ostallgäu) und Josef Koppold (Aichach-Friedberg) mit Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart. Das Land Brandenburg und der Freistaat Bayern setzen sich für ein bundesweit abgestimmtes Bahnsteighöhenkonzept im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) ein. Die Behindertenbeauftragten erläuterten dem Minister im Bayerischen Landtag ihre Bedenken bezüglich der verschiedenen Standardhöhen.

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Von az
29.10.2019 | Stand: 17:18 Uhr

Im Gespräch, an dem auch Vertreter der Deutschen Bahn Station & Service AG teilnahmen, kündigte der Verkehrsminister an, dass bei kommenden Ausbauvergaben durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) die Barrierefreiheit Priorität habe. Außerdem werde bei allen Streckenausschreibungen der BEG eine Zugbegleitung verpflichtend sein.

„Eine erfreuliche Ankündigung, befand Joa. Denn unter anderem das Netzwerk Allgäu von Behindertenbeauftragten, Behindertenbeiräten und Offener Behindertenarbeit hatten das schon vor zehn Jahren gefordert. Die Richtung stimmt, attestierten auch Koppold und der Abgeordnete Peter Tomaschko (CSU), der das Treffen vermittelt hatte. Am Rande des Termins ging es auch um den Rufbus. Dieses Konzept begrüßte Reichhart.