Schießen Aufkirch

Georg Schmid nach 27 Jahren bei den Römerturmschützen verabschiedet

Schützen Aufkirch

Nach 27 Jahren auf der Ruhebank: Georg Schmid, dahinter die Geehrten (von links): Johann Meichelböck, Martin Jedelhauser, Martina Zacherl, Michael Keller und Robert Salger.

Bild: Stephan Strobl

Nach 27 Jahren auf der Ruhebank: Georg Schmid, dahinter die Geehrten (von links): Johann Meichelböck, Martin Jedelhauser, Martina Zacherl, Michael Keller und Robert Salger.

Bild: Stephan Strobl

Die Römerturmschützen Aufkirch verabschieden ein Urgestein. Nun wird die Feuerschützengesellschaft von einem Vorstandsteam geleitet.
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Von obl
07.10.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Beim Zutritt in das Aufkircher Schützenheim hatte sich aufgrund der 3G-Kontrolle eine Warteschlange gebildet. Dadurch eröffnete der Schützenmeister der Feuerschützengesellschaft Römerturm Aufkirch, Georg Schmid, seine letzte Generalversammlung als Vorsitzender erst mit Verspätung. Er wird nun durch ein Team ersetzt.

Das Vereinsleben läuft wieder an

Schriftführer Stephan Strobl und Jugendleiter Markus Rieger blickten in ihren ungewöhnlich kurzen Jahresberichten auf ein durch die Corona-Beschränkungen weitgehend stillgelegtes Vereinsleben zurück. Wann immer möglich kehren sowohl der Nachwuchs als auch die Erwachsenen zum Training an den Schießstand zurück. Schützenmeister Schmid nutzte seinen kurzen Rückblick auch dazu, auf die 27 Jahre als Vorsitzender der Römerturmschützen zurückzublicken. Er erinnerte sich auch an die ersten Tage als frisch gewählter Schützenmeister. Nach fast drei Jahrzehnten an der Spitze des Vereins sei es nun aber an der Zeit, das Zepter an Jüngere zu übergeben, die wieder neue und frische Ideen mitbrächten.

Drei Frauen halten das Zepter in der Hand

In Vorbereitung auf die anstehenden Neuwahlen schlug der Vorstand der Versammlung eine Anpassung der Satzung vor. Da die Aufgaben in der Vereinsführung in den vergangenen Jahrzehnten auch durch Auflagen und bürokratische Hürden immer komplexer geworden seien, solle ein Team von bis zu drei gleichberechtigten Schützenmeistern zukünftig die Vereinsführung übernehmen. Die Mitglieder folgten dem Vorschlag einstimmig und bereiteten so den Weg für die Neuwahlen, bei denen alle Ämter wieder besetzt wurden: Ramona Schleich, Simone Bauer und Verena Lacher als Schützenmeister-Team sowie Christian Heberle als Sportleiter wurden in den Vorstand gewählt.

Verständnis vom Bürgermeister

In seinen Grußworten ging Bürgermeisters Manfred Hauser ebenfalls auf die Pandemie ein, welche die Schützen vielleicht noch härter getroffen hätten als andere Vereine. Er wünschte dem Verein und dem neuen Vorstand, dass der Neustart nach dem Ende der Pandemie mit neuem Schwung gelingen möge. Auch der erst wenige Tage zuvor gewählte Gauschützenmeister Herbert Kelz blickte auf die Einschränkungen der vergangenen Monate zurück und stellte der Versammlung sein Programm für die Weiterentwicklung des Schützengaus in den kommenden Jahren vor.

Ein Bank für den Ruhestand

Ramona Schleich dankte Georg Schmid mit einer sehr persönlichen und lyrischen Ansprache im Namen der Aufkircher Schützenfamilie für die vielen Jahre des aufopferungsvollen Einsatzes für den Verein und übergab ihm als Abschiedsgeschenk ein „Ruhestands-Bänklein“, auf dem er seine Schützenrente genießen solle.

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