Ringen TSV Westendorf

Gipfeltreffen am Flughafen - der TSV Westendorf tritt in Hallbergmoos an

Ringen Westendorf Feraim

Tollhaus: Turbulent ging es in der Vergangenheit zwischen den Rivalen TSV Westendorf und Siegfried Hallbergmoos auf und neben der Matte zu – und das sowohl im Ostallgäu wie in der Gemeinde am Münchner Flughafen.

Bild: Mathias Wild (Archivfoto)

Tollhaus: Turbulent ging es in der Vergangenheit zwischen den Rivalen TSV Westendorf und Siegfried Hallbergmoos auf und neben der Matte zu – und das sowohl im Ostallgäu wie in der Gemeinde am Münchner Flughafen.

Bild: Mathias Wild (Archivfoto)

Ringen: Der ungeschlagene TSV Westendorf muss aktuell zum Meisterschaftsanwärter Hallbergmoos. Das Spitzenduell wurde früher schon in der Bundesliga geführt.
##alternative##
Von Stefan Günter
25.09.2021 | Stand: 18:31 Uhr

Am vierten Kampftag in der bayerischen Ringeroberliga steht der TSV Westendorf vor einer enorm großen Hürde. Mit dem SV Siegfried Hallbergmoos erwarten die Ostallgäuer am Samstagabend den Favoriten auf den Meistertitel. Für den TSV ist es nach zwei erfolgreich gestalteten Heimkämpfen der erste Auswärtskampf in der noch jungen Saison.

Es ist nicht nur eine Art Gipfeltreffen, sondern ein Kampf zweier Kontrahenten, die sich über viele Jahre hinweg auf der Matte sportlich nie etwas geschenkt haben. Schon zu Bundesligazeiten kochte die Stimmung auch auf den Rängen jeweils über. Vor zwei Jahren war Westendorf zweimal gegen die zweite Mannschaft der Hallbergmooser erfolgreich. Erneut werden die Karten neu gemischt, wenngleich die Ausgangssituation beim Blick auf die Kaderzusammenstellung für das Team aus dem Landkreis Freising spricht.

TSV Westendorf: Favorit ist trotzdem Hallbergmoos

„Die Favoritenrolle ist klar. Sie haben eine super Truppe beisammen. Wir werden alles Erdenkliche tun, um dagegenzuhalten“, sagt TSV-Ringerchef Thomas Stechele. Mit George Bucur haben die Hallbergmooser einen der erfolgreichsten Punktesammler des vergangenen Jahrzehnts in ihren Reihen. Der 34-jährige Rumäne rang bereits für die Bundesligisten Mainz und Heilbronn. Westendorfs Männercheftrainer Matthias Einsle, der am vergangenen Wochenende gegen Geiselhöring nicht zur Verfügung stand, erwartet eine knüppelharte Aufgabe. Selbst Neuzugang Nummer zwei, Ayhan Sucu, darf nicht unterschätzt werden. Eine Besonderheit ist, dass Vereinsboss Michael Prill selbst noch aktiv ringt und als unangenehmer Gegner im Griechisch-römischen Stil gilt.

Erfahrung ist gut - für den nächsten Auftritt

„Sie haben Nürnberg von der Matte gefegt. Von daher ist es auch kein Beinbruch, wenn wir dort nichts holen“, relativiert Stechele. Selbst wenn Westendorf mit leeren Händen nach Hause kommen sollte, „bringt es unsere Jungs doch insgesamt einen weiteren Schritt nach vorn“, hebt der Abteilungsleiter den Erfahrungsgewinn hervor.

Auch die Schüler treten an

Spannend wird auch das Duell davor, wenn die Schülerteams der beiden Mannschaften in der Oberliga Oberbayern/Schwaben gegeneinander antreten. Obendrein bestreitet die Erste des TSV ihre Saisonpremiere in der Hallberghalle. In der Landesliga-Süd tritt die zweite Männermannschaft noch auswärts beim TV Traunstein an.

Lesen Sie auch
##alternative##
Ringen TSV Westendorf

Ein Duo aus gutem Hause - Westendorfer Ringer in der Bundesliga