Schulverband

Großprojekt: Grund- und Mittelschule Germaringen ist fertig saniert

Die zeitlichen und finanziellen Vorgaben für die Generalsanierung des Germaringer Schulkomplexes wurden größtenteils eingehalten. Die Projektkosten sollen nach 14 Monaten Bauzeit unter 16 Millionen bleiben.

Die zeitlichen und finanziellen Vorgaben für die Generalsanierung des Germaringer Schulkomplexes wurden größtenteils eingehalten. Die Projektkosten sollen nach 14 Monaten Bauzeit unter 16 Millionen bleiben.

Bild: Mathias Wild

Die zeitlichen und finanziellen Vorgaben für die Generalsanierung des Germaringer Schulkomplexes wurden größtenteils eingehalten. Die Projektkosten sollen nach 14 Monaten Bauzeit unter 16 Millionen bleiben.

Bild: Mathias Wild

Die Generalsanierung des Schulkomplexes ist bei der Bauzeit und bei den Kosten planmäßig über die Bühne gegangen. Nur in einem Bereich gab es Verzögerungen.
Die zeitlichen und finanziellen Vorgaben für die Generalsanierung des Germaringer Schulkomplexes wurden größtenteils eingehalten. Die Projektkosten sollen nach 14 Monaten Bauzeit unter 16 Millionen bleiben.
Von Klaus Thiel
13.12.2020 | Stand: 16:13 Uhr

Von einer „Punktlandung“ und einer „großartigen Gemeinschaftsleistung“ sprachen Rektor Christoph Vogg und Verbandsvorsitzender Helmut Bucher mit Blick auf die nun abgeschlossene Generalsanierung des Gebäudes der Grund- und Mittelschule Germaringen. Bei der letzten Versammlung des Schulverbandes in diesem Jahr herrschten Zufriedenheit und Erleichterung über das Ende des Großprojekts, das vor allem in Sachen Logistik sehr anspruchsvoll gewesen sei.

Bauhöfe haben mit angepackt

Bekanntlich waren während der Bauphase Verlagerungen von Klassen nach Rieden/Zellerberg und Stöttwang notwendig. Nach der Sanierung musste dann der Umzug zurück an den eigentlichen Schulstandort organisiert werden. Ohne die Hilfe einiger Bauhöfe aus den zehn Mitgliedsgemeinden des Verbandes wäre dies in dieser Form nicht möglich gewesen, zeigten sich Bucher und Vogg überzeugt. Letzterer betonte, dass während der 14-monatigen Bauphase die pädagogische Arbeit reibungslos weitergeführt werden konnte. Er bedauerte die Unstimmigkeiten bei den Fahrplänen der Schulbusse (wir berichteten). Hier seien Verbesserungen notwendig gewesen. Mit dem Ende der Herbstferien habe dann die Rückkehr ins gewohnte Schulleben auf dem Stundenplan gestanden.

Schulfamilie in Planungen miteinbezogen

Bei der Generalsanierung sei es dem Schulverband eine großes Anliegen gewesen, die Schulfamilie in die Planungen mit einzubeziehen, berichtete Verbandsvorsitzender Bucher. So sei mit der Errichtung einer Mensa ein neues Herzstück der Schule entstanden. Dort fand nun auch die Verbandsversammlung statt. Viele Dinge seien komplett erneuert worden. Neben den großen Gewerken wie Fassade, Dämmung, Heizung und Lüftung wurde auch die Gestaltung der Klassenzimmer und Flure verändert. „Insgesamt sind wir im Schulverband sehr zufrieden, dass der zeitliche Rahmen eingehalten werden konnte“, sagte Bucher. Eine Ausnahme bilde die Sanierung der Turnhalle, die sich noch bis Ende Februar nächsten Jahres hinziehen werde. Nicht vorhersehbare bautechnische Probleme hätten für eine Verzögerung gesorgt. Neben dem Zeitenplan sei auch der Kostenrahmen eingehalten worden, versicherte der Vorsitzende. 15,5 Millionen Euro waren veranschlagt worden. „Abgesehen von geringfügigen Schwankungen erreichen wir mit Sicherheit nicht die 16-Millionen- Grenze“, bestätigte Florian Grafwallner von der mit der Projektsteuerung beauftragten Firma die Aussagen des Vorsitzenden.

Eilentscheidungen nachträglich genehmigt

Pforzens Bürgermeister Herbert Hofer als Sprecher des Rechnungsprüfungsausschusses bescheinigte der Verbandsführung eine solide Haushaltsführung und empfahl die entsprechende Entlastung, die die Versammlung ohne Gegenstimmen erteilte. Baubedingte Eilentscheidungen des Vorsitzenden mit einem Volumen von insgesamt 122 000 Euro wurden vom Gremium nachträglich genehmigt. Zuvor hatte Geschäftsstellenleiter Paul Klöck die Jahresrechnung 2019 vorgestellt. Sie schließt im Gesamthaushalt mit knapp sechs Millionen Euro ab.

„Freuen wir uns, dass es gelungen ist, mit der Durchführung dieser umfangreichen Sanierung hervorragende Rahmenbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler sowie die Schulfamilie geschaffen zu haben“, sagte Bucher abschließend.