Dorf-Heimatmuseum

Gutenberger Heimatstube soll wieder in voller Pracht dastehen

Die Fassade der Heimatstube in Gutenberg soll bald wieder im alten Glanz strahlen.

Die Fassade der Heimatstube in Gutenberg soll bald wieder im alten Glanz strahlen.

Bild: Heimatverein Gutenberg

Die Fassade der Heimatstube in Gutenberg soll bald wieder im alten Glanz strahlen.

Bild: Heimatverein Gutenberg

Ein Lastwagen hatte im Herbst die Fassade des "Schuckstücks" stark beschädigt. Die Renovierung startet demnächst und kostet fast 10000 Euro.
04.04.2021 | Stand: 08:14 Uhr

Das Heimatmuseum im Oberostendorfer Ortsteil Gutenberg ist ein Schmuckstück. Doch im Herbst wurde die schön gestaltete Fassade mit der Aufschrift „Gutenberger Heimatstube“ von einem LKW geschrammt, der bei der Engstelle an der Schulstraße hängen blieb. Nun hat der Gemeinderat den Auftrag zur Ausbesserung des Schadens und Erneuerung des Anstrichs vergeben.

Fassadenerneuerung kostet 9600 Euro

Bürgermeister Helmut Holzheu legte zwei Angebote vor. Den Zuschlag erhielt der Malerbetrieb Reggel aus Germaringen zum Preisangebot von rund 9600 Euro.

Das Heimatmuseum, auch Heimatstube genannt, war früher der Amtssitz des Pflegers der Adelsfamilie Hörmann von und zu Gutenberg. Viele alte, interessante Gegenstände aus der Heimat haben hier einen Platz gefunden, darunter eine Schusterwerkstatt von „anno dazumal.“

Ein weiteres Thema war die Installation von Gaswarngeräten in öffentlichen Gebäuden. Dafür kommen vor allem der Kindergarten, das Zentrum der Vereine und das Rathaus in Betracht. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass diese Warngeräte nicht zwingend vorgeschrieben sind. Nach einem Angebot der örtlichen Firma Schaber Brandschutz kostet ein Gerät des Typs „Gasalarm 5/200-P“ rund 240 Euro.

Grundsätzlich sprachen sich die Gemeinderäte für deren Beschaffung aus. Einige wandten aber ein, dass ein rein akustischer Alarm nicht wahrgenommen werde, wenn die Gebäude nicht besetzt sind. Deshalb beauftragten sie den Bürgermeister, die technischen Möglichkeiten einer Weiterschaltung des Alarms an die Feuerwehr oder andere Berechtigte zu erkunden und entsprechende Angebote einzuholen.

Barrierfrei zum Friedhof

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Die Kirchenstiftung Lengenfeld stellte den Antrag, einen barrierefreien Zugang zum Friedhof zu schaffen. Der vorhandene dreistufige Eingang erwies sich bei Beerdigungen für Rollstühle als unüberwindliches Hindernis. Nach einer ersten Erkundung teilte Bürgermeister Holzheu mit, dass die Barrierefreiheit nur mit erheblichem Aufwand hergestellt werden könne. Nach seiner Einschätzung ist dazu eine zwölf Meter lange und eineinhalb Meter breite Rampe mit Zwischenpodest und Handlauf, sowie eine eigene Öffnung in der Kirchenmauer erforderlich.

Zugang "unbedingt notwendig"

Die Gemeinderäte waren sich darin einig, dass der barrierefreie Zugang zum Friedhof wie zu allen öffentlichen Einrichtungen eine unbedingte Notwendigkeit sei. Zur Findung der besten Lösung wird sich der Gemeinderat zu einer Ortsbesichtigung mit der Kirchenverwaltung noch vor der nächsten Sitzung treffen. Aus dem Kommualunternehmen Oberostendorf regte Gemeinderat Theobald Frank die Aufstellung von Ruhebänken beim Rathaus an.